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2. Bundesligen: Erster Sieg und viele Erfahrungen

23.10.2023 • 2. Bundesligen Autor: Bernhard Eiter, ASV Dachau e.V. 550 Ansichten

Hildesheim. Es war die große Saisoneröffnung der Volleyball-Bundesliga der Männer: Eine Woche vor dem Start in die Hauptrunde trafen sich alle zwölf Bundesligisten in beim Bounce House Cup.

Erster Sieg und viele Erfahrungen - Foto:  Samuel Weller

Teamfoto 10/23 (Foto: Samuel Weller)

Für die ASV Volleys aus Dachau endete die dreitägige Reise mit Platz zehn. Der erste Titel der Saison ging wie im Vorjahr an die Berlin Recycling Volleys, die das Finale gegen den VfB Friedrichshafen mit 3:0 gewonnen haben.

Das Ergebnis dürfte für das junge Dachauer Team aber zweitrangig gewesen sein, denn der zum zweiten Mal ausgetragene Bounce House Cup war vor allem dafür gedacht, um in den Spielrhythmus zu finden und erste Wettkampf-Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. "Die Stimmung in der Mannschaft war wirklich gut, das Turnier war eine großartige Erfahrung, auch wenn wir zu Beginn gegen Giesen erst einmal ordentlich unter die Räder gekommen sind", so auch das Fazit von Neuzugang und Zuspieler Moritz Gärtner.

Gärtner war am Freitag mit dem gesamten Team schon um 6 Uhr morgens nach aufgebrochen, um dort um 14 Uhr in der Qualifikationsrunde gegen den wohl schwersten Erstrunden-Gegner, Gastgeber Helios Grizzlys Giesen, zu starten. Giesen wurde im Vorjahr Fünfter in der Hauptrunde, brachte im Play-Off-Viertelfinale den Rekordmeister VfB Friedrichshafen ordentlich ins Wanken und hat sich im Sommer nochmals gut verstärkt. "Das Halbfinale traue ich Giesen in dieser Saison zu", lautet daher auch die Einschätzung von ASV-Trainer Patrick Steuerwald .

So steckte den ASV Volleys die Anreise noch in den Knochen und es kam beim ersten offiziellen Spiel als Bundesligist auch ordentlich Nervosität hinzu. "Da ist im ersten Satz nicht viel zusammengelaufen", waren sich Steuerwald und Gärtner einig. Mit 8:25 war das Ergebnis auch sehr deutlich. "Im zweiten Satz haben wir dann schon viele Sachen besser gemacht und das lässt wirklich hoffen", war Steuerwald nach dem 19:25 schon wieder positiver gestimmt. Seine Einschätzung zum Auftakt-Gegner sollte sich dann auch noch bestätigen, denn Giesen schloss das Turnier am Ende als Dritter ab.

Für Dachau ging es am Samstagvormittag mit dem Derby gegen den TSV Haching München weiter, der seinerseits die Qualifikationsrunde gegen Aufsteiger SSC Baden Volleys Karlsruhe mit 0:2 verloren hatte. Dabei zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für die Männer vom Stadtwald. Nach 113 Minuten stand ein 3:2 (25:18, 21:25, 25:16, 23:25, 15:11) für Dachau auf der Anzeigetafel, womit zumindest das Spiel um Platz neun gesichert war.

"Den ersten Sieg in dieser Vorbereitung und Saison nehmen wir natürlich gerne mit, damit wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind", ordnete Steuerwald auch dem Derbysieg nicht zu viel Bedeutung zu: "Keine Mannschaft lässt sich hier zu sehr in die Karten schauen, jeder probiert einiges aus, schont den ein oder anderen Stammspieler." Anders Moritz Gärtner für den das Derby durchaus Relevanz hatte: "Das war natürlich wichtig, dass wir das Derby gegen Haching gewonnen haben", so der Zuspieler mit einem Lächeln im Gesicht.

Am Sonntag standen dann die Platzierungsspiele auf dem Plan und für Dachau ging es gegen die WWK Volleys Herrsching zum nächsten Derby. Wegen kleinerer Blessuren verzichtete Steuerwald unter anderem auf Gärtner und Simon Gallas, den Neuzugang auf der Diagonalposition. "Reine Vorsichtsmaßnahme", gab er aber nach dem Spiel eine vorsichtige Entwarnung. Trotz der Ausfälle hielt sein Team gut mit, unterlag am Ende aber in beiden Sätzen knapp mit 20:25 und 32:34.

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