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Bundesligen: Wiesbaden gewinnt mit mehr Power

22.10.2023 • Bundesligen Autor: Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V. 382 Ansichten

Mit 0:3 (24:26, 21:25, 23:25) unterliegen die Ladies in Black auch im dritten Spiel der jungen Saison und stehen nach verbesserter Leistung ohne Zählbares da.

Wiesbaden gewinnt mit mehr Power - Foto:  Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Am Ende mit leeren Händen unterliegen die Ladies in Black zu Hause gegen den VCW (Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl)

Das Spiel wurde mit Spannung erwartet. In Aachen kamen mehr als 1.000 Zuschauer in den fast ausverkauften Hexenkessel, um ein traditionell stimmungsvolles Spiel der Aachenerinnen und ihrer Gäste aus Wiesbaden live mitzuerleben. Tagessponsor NetAachen freute sich über das volle Haus.

Vorgenommen hatten sich beide Teams viel und vor allem Punkte zu sammeln. Wiesbaden wollte mit neuer Power in Aachen antreten. Aachen hatte mit positiver Energie, wie sie von der STAWAG als Hauptsponsor in Aachen vorgelebt wird, und weiter zusammen gewachsenem Team vor, die heimische Kulisse als Wettbewerbsvorteil siegreich zu nutzen.

Das sind die Zutaten für ein Spiel, in dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen. Und das taten sie auch, je nach Blickwinkel natürlich mit verschiedenen Ergebnissen.

Schon der erste Ballwechsel versprach einen langen Volleyballabend und er endete mit dem besseren Ende für die hessischen Gäste. Die erste Aufschlagserie dieser Partie endete erst beim 0:6 für die Aachenerinnen, die dann ihrerseits mit einer Serie ausglichen. 6:6 und das Spielchen begann von vorn. Schon Satz eins war also geprägt von Hin und Her. Ein Satz auf Augenhöhe, den Wiesbaden schließlich mit mehr Konzentration in der Verlängerung für sich entschied. Aachen hatte mit 24:26 das Nachsehen und lagen einen Satz zurück.

Auch im zweiten Durchgang schien sich zunächst an der Ausgeglichenheit nichts zu ändern. Manche knappe Entscheidung warb für den Einsatz der Challenge als Unterstützung des Schiedsrichtergespanns, was aber auf den Verlauf des Spieles keinen Einfluss hatte. Am Ende brachten die Spielerinnen des VC Wiesbaden ihre Angriffe mit mehr Druck zum Erfolg und Aachen musste auch Satz zwei mit diesmal deutlicheren 21:25 Zählern abgeben.

In der folgenden Satzpause machte das Maskottchen des Tagessponsors NetAachen - Lars Faser - die Zuschauer bereit für die Aufholjagd. Die Aachenerin Sophia Neuß, die sich als Deutsche Meisterin U18 im Beachvolleyball und Dritte in der U19 für die Teilnahme an der U21 WM in Thailand qualifizieren konnte, wurde in der Halle begrüßt und kommentierte das Spiel von nun an auch im Livestream mit.

Und tatsächlich entwickelte sich der dritte Satz so, dass man sich berechtigte Hoffnung auf einen längeren Volleyballabend in Aachen machen durfte. Die Ladies in Black schlugen sich bis in die Crunchtime besser. Wiesbaden jedoch ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen und machte mit ein wenig mehr Druck schließlich nach drei Sätzen den Sack zu. Mit 23:25 musste Aachen schon den ersten Matchball einstecken und stand trotz verbessertem Auftritt am Ende enttäuscht mit leeren Händen da.

Weiter geht es für die Aachenerinnen nun direkt mit einem weiteren Highlight, denn am 28. Oktober steht auswärts das Derby beim USC Münster auf dem Programm, zu dem traditionell eine große Schar Aachener Fans am Berg Fidel anreist. So wird es auch diesmal sein.

Der USC Münster hatte zuletzt im kleinen Saisoneröffnungsturnier den sechsten NetAachen-Cup aus der Kaiserstadt mit nach Hause genommen und nun ist die Gelegenheit zur Revanche gegeben.

Wer aus Aachen nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, auf Sport1extra oder Dyn live mitzufiebern. Die Partie wird außerdem auf Sport1 im FreeTV übertragen. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in Münster.

Das nächste Heimspiel steht in Aachen am 11.11. auf dem Programm und das verheißt jecke Stimmung zum Empfang der Roten Raben in Aachen. Tickets gibt es schon jetzt online im Ticket-Shop oder den Vorverkaufsstellen von DAS KARTENHAUS.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

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