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Bundesligen: Ein letztes Mal auf Reisen

24.03.2023 • Bundesligen Autor: StS, SWE Volley-Team e.V. 1083 Ansichten

Wenn Schwarz-Weiß Erfurt am heutigen Freitag in den Schuchort-Reisebus einsteigt und in Richtung Wiesbaden fährt, ist es die letzte Fahrt.

Ein letztes Mal auf Reisen - Foto:  Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Dühring)

Schwarz-Weiß Erfurt geht ein letztes Mal auf Reisen (Foto: Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Dühring))

Mit der Partie beim VC Wiesbaden endet für die Thüringerinnen die Saison 2022/23 recht frühzeitig.

Ein später Saisonstart, ein durch Straubings Rückzug entfallenes letztes Heimspiel am 1. April (leider kein Scherz) und die verpassten Playoffs: Es ist unfreiwillig die kürzeste Erfurter Bundesligasaison der Geschichte. Diese mit einer ansprechenden Leistung abzuschließen, ist das Ziel der Schwarz-Weißen. So zumindest lautet die Vorgabe von Trainer Konstantin Bitter, für den es nach zwei Spieljahren die letzte Fahrt als Coach der Erfurterinnen sein wird. Doch sein zukünftiges Engagement beim amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer Stuttgart spielt momentan noch keine Rolle. "Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen, als wir Wiesbaden deutlich unterlegen waren und eines unserer schlechtesten Heimspiele absolviert haben", erinnert er sich noch an den vorletzten Tag des Vorjahres.

Wiesbaden konnte da gerade wieder auf seine auskurierte Stamm-Libera Rene Sain bauen, die wie ein "Knotenlöser" wirkte und fortan der VCW einen Lauf bekam. Überhaupt haben die Hessinnen einiges an Erfahrung und Qualität auf dem Spielfeld, was ihren momentanen sechsten Platz rechtfertigt. Diesen wollen die Wiesbadenerinnen zumindest über die Hauptrunde retten und liebäugeln dabei noch mit dem fünften Rang, mit dem man im Playoff-Viertelfinale einem Team des enteilten Spitzentrios aus dem Weg gehen würde. Geht es nach dem scheidenden Erfurter Coach, so sollen sich die Spielerinnen seines Gegenübers, Benedikt Frank, die drei zu vergebenden Punkte mindestens hart erarbeiten müssen. "Das Rennen um die bestens Playoff-Plätze ist sehr eng. Wir wollen uns teuer verkaufen und nichts herschenken", so die Ansage von Konstantin Bitter.

Da die Erfurterinnen ein spielfreies Wochenende hatten, änderte Erfurts Trainer die Trainingsbelastung etwas. Ein paar freie Tage nach dem Stuttgart-Spiel, ein inoffizielles Match beim VfB Suhl am vergangenen Freitag, um im Sechs-gegen-Sechs gefordert zu sein und zur Abwechslung ein aktiver Besuch beim Training des Nachwuchs des Stammvereines SWE Volley-Team, der sich sehr über Tipps freute, brachten den Profis eine merkliche Lockerheit.

Mit dieser wollen "Toni" Stautz & Co. auch ihr letztes Spiel bestreiten und irgendwann in der Nacht zum Samstag erhobenen Hauptes ein letztes Mal den Erfurter Mannschaftsbus an der Riethsporthalle verlassen. Vielleicht mit dem einen oder anderen Punkt im Gepäck. Ob das Vorhaben gelingt, können alle Interessierten im Livestream beim Sport1 Extra ab 19 Uhr mitverfolgen.

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