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Bundesligen: Ein Fehlstart in die Zwischenrunde

06.02.2023 • Bundesligen Autor: Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V. 602 Ansichten

Mit einem Fehlstart ist Volleyball-Bundesligist Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee in die Zwischenrunde gestartet.

Ein Fehlstart in die Zwischenrunde - Foto:  Anika Kreschel

erstes Heimspiel der Zwischenrunde (Foto: Anika Kreschel)

Gegen den Vorrunden-Fünften Helios Grizzlys Giesen setzte es vor 291 Zuschauern in der Landkost-Arena eine deutliche 0:3-Niederlage (20:25, 22:25, 18:25). So steht das Dahmeland-Team im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs bereits mit dem Rücken zur Wand, denn mit sechs Zählern rangiert es in der zweiten Zwischenrunden-Gruppe auf dem dritten Platz. Spitzenreiter sind die Grizzlys (13), auf dem zweiten Rang liegt derzeit WWK Volleys Herrsching (11).


Netzhoppers-Präsident Edmund Ahlers wusste nach der Begegnung ganz genau, warum es nicht zum ersten Erfolg in dieser Spielzeit gegen die Giesener reichte. "Die Jungs sind im Kopf einfach nicht frei, zumal Giesen einen richtigen Lauf in dieser Saison hat. Wenn man da nicht von Anfang an voll da ist, dann wird es auch nichts", wusste er nach der Partie. "Es nützt aber auch nichts, überall jetzt draufzuhauen."
Dagegen hatte Helios-Trainer Itamar Stein nach dem Duell mit den Netzhoppers so richtig gute Laune. "Duelle in der Landkost-Arena waren in der Vergangenheit immer eng umkämpft und gingen meistens über die volle Distanz. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute einen verdienten Sieg einfahren konnten. Es war aber nicht so einfach, wie es das Ergebnis aussagte, denn ich musste auch einige wichtige Leistungsträger ersetzen. Mich hat sehr gefreut, dass wir an unser gutes erstes Saisonviertel anknüpfen konnten."
Wie schon in den Partien zuvor musste Coach Tomasz Wasilkowski auf die verletzten Theo Timmermann, Max Chamberlain und Malachi Murch verzichten. "Uns standen mit Dirk Westphal und Max Schulz nur zwei Annahme/Außen-Spieler zur Verfügung. Wenn davon einer schwächelt, bekommen wir immer ein Problem", wusste Ahlers. Das erkannten auch die Grizzlys, die viele Aufschläge auf Schulz servierten, der nur auf eine Quote von 11 Prozent bei seinen insgesamt 28 Annahmen kam. Wasilkowski reagierte und brachte den zweiten Libero Gian-Luca Berger als zusätzliche Absicherung auf die Platte - die deutliche Niederlage konnte auch der Youngster im Team nicht verhindern.


Bereits im ersten Durchgang legten die Gäste den Grundstein für den am Ende verdienten Auswärtssieg. Im Angriff wusste Renato Corlito, dem insgesamt 19 Punkte gelangen, zu überzeugen, und im Block standen Jakob Günthör - der zum wertvollsten Spieler der Partie (MVP) gewählt wurde - und sein Nebenmann Noah Baxpöhler so kompakt wie das Brandenburger Tor. Nur selten gelang es den Hausherren, sich klare Angriffsaktionen herauszuarbeiten. Nach 25 Minuten stand ein 25:20 für die Giesener zu Buche.
Der zweite Durchgang war der beste der Netzhoppers, die lange Zeit mit den Gästen auf Augenhöhe agierten. Bis zum 16:16 entwickelte sich ein ausgeglichener Abschnitt. In der Schlussphase hatte Kyler Presho mit zwei geblockten Abschlüssen und einem Schmetterball ins Aus etwas Pech, so dass die Grizzlys ihre Chance nutzten und sich mit 25:22 auch den zweiten Durchgang sicherten. "Im zweiten Satz waren wir gut dabei, nur zwei, drei kleine Fehler machten den Unterschied aus", ärgerte sich Ahlers über diesen Abschnitt, in dem sicherlich etwas mehr für die Brandenburger im Bereich des Möglichen gewesen wäre.
Im dritten und zugleich letzten Satz ließen die Grizzlys keine Sekunde nach und setzten sich gleich nach den ersten erfolgreichen Angriffsaktionen bis auf vier Zähler ab (8:4). Den Netzhoppers fehlten am Ende die Kraft und die nötigen Wechseloptionen, um noch einmal ein ebenbürtiger Kontrahent, wie in den 28 Minuten zuvor, zu sein. Nach erneuten 28 Spielminuten hatte das Helios-Team beim 25:18 auch den Schlussdurchgang erfolgreich beendet.

Für Noah Baxpöhler war es neben dem Erfolg auch ein ganz besonderes Spiel, denn er traf auf seine beiden ehemaligen Mitspieler Mario Schmidgall und Byron Keturakis, mit denen er in Frankfurt in einer Mannschaft agierte. "Vor dem Match hatte ich nur mit Byron Kontakt, für ein Gespräch mit Mario blieb leider keine Zeit. Es ist aber immer wieder schön, alte Spielkollegen wiederzusehen. Wir waren heute sehr angeschlagen und am Ende auch wirklich froh, dass wir das Spiel in drei Sätzen beendeten. Es war übrigens das erste Match, dass ich mit 3:0 hier gewonnen habe", informierte der 2,09 Meter große Mittelblocker. "Wir haben heute zu viele Aufschlagfehler gemacht, das war ärgerlich. Wir gucken aber nach vorne und versuchen im kommenden Heimmatch gegen Haching die volle Punktzahl einzufahren", kündigte Schmidgall an.

Auf dieser Website befinden die schönsten Aufnahmen des Spiels vom Fotografen Wolfgang Purann:   https://www.mediapur.de/Bestensee/_Fotos_2023-02-04NH.html

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