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Leider keine Punkte in Stuttgart

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Bundesligen: Leider keine Punkte in Stuttgart

08.01.2023 • Bundesligen Autor: DSCVOLLEY, Dresdner SC 1898 e.V. 690 Ansichten

DSCVOLLEY hat alles gegeben, aber es hat nicht für einen Sieg gereicht.

Leider keine Punkte in Stuttgart - Foto:  Lutz Rüffer

Stuttgart zu Hause einen Satz abgeluchst (Foto: Lutz Rüffer)

Das Team von Trainer Alexander Waibl musste sich im ersten Spiel des neuen Jahres und dem letzten der Hinrunde beim Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (25:20, 16:25, 21:25, 17:25) geschlagen geben.

"Ich bin hin- und hergerissen. Wir haben viele Sachen schon gut gemacht, aber die Basis ist noch ein Stück niedriger als die Qualität von Stuttgart. Am Ende haben wir das Aufschlag-Annahme-Duell verloren. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, da müssen wir weiter an der Konstanz arbeiten. Aber wir werden auf jeden Fall viel für uns mitnehmen. Natürlich hat Stuttgart eine tolle Mannschaft, ich bin jedoch sicher, dass wir uns Stück für Stück weiter heranarbeiten werden", erklärte der DSC-Chefcoach nach dem Spiel.

Die goldene MVP-Medaille erhielt die Stuttgarter Außenangreiferin Maria Segura, mit Silber wurde DSC-Mittelblockerin Kayla Haneline geehrt. Top-Scorerinnen beim DSC waren Jennifer Janiska und Lara Berger mit je 13 Punkten, Kayla Haneline und Linda Bock brachten es auf jeweils 12 Zähler und Monique Strubbe auf 11.

Alexander Waibl, der auf die erkrankte Julia Wesser verzichten musste, startete mit der gleichen Formation wie zuletzt gegen Münster in dieses Spiel.

Den ersten Punkt im Spiel erzielte die Ex-Stuttgarterin Lara Berger. Danach konnten sich die Gastgeberinnen durch drei Punkte ihrer Ausnahmekönnerin Krystal Rivers mit 4:2 absetzen. Doch die Dresdnerinnen hielten dagegen. Aus stabiler Annahme konnte Sarah Straube ihre Angreiferinnen sehr gut einsetzen, zudem schlugen die Gäste sehr druckvoll auf. So konnten sich die Waibl-Schützlinge immer wieder einen kleinen Vorsprung (9:6/13:10) erarbeiten. Obwohl sich die MTV-Damen anschließend den 13:13-Ausgleich erkämpften, zogen die Dresdnerinnen dank einer Aufschlagserie von Monique Strubbe wieder mit drei Punkten davon. Im Angriff punkteten Lara Berger oder auch Kayla Haneline zuverlässig. Souverän baute der sechsmalige deutsche Meister den Vorsprung auf 23:16 aus. Jennifer Janiska holte den ersten Satzball heraus und Lara Berger nutzte die zweite Chance zum Satzgewinn. Für Allianz MTV war es in der Hinrunde der Bundesliga der erste Satzverlust in heimischer Arena.

In den zweiten Durchgang starteten die Stuttgarterinnen mit veränderter Formation - für die Ex-Dresdnerin Michelle Petter kam auf der Liberoposition nun Roosa Koskelo und im Außenangriff Simone Lee für Laura Künzler. Während sich die Gastgeberinnen steigerten, schlichen sich beim DSC leichte Fehler ein. Vor allem die Annahme wackelte und auch im Aufschlag konnten die Waibl-Schützlinge nicht mehr so viel Druck ausüben. So verschafften sich die MTV-Damen um die gut aufgelegte Krystal Rivers (21 Punkte) schnell einen klaren Vorsprung. Beim 5:9-Rückstand musste Alexander Waibl seine Schützlinge schon zur zweiten taktischen Auszeit an die Seitenlinie bitten. Dennoch setzte sich der Tabellenführer mit 16:8 weiter ab. In der Folgezeit wechselte der DSC-Coach durch.

Im dritten Abschnitt lieferten die Dresdnerinnen wieder deutlich mehr Gegenwehr. Die Zuschauer sahen zahlreiche lange Ballwechsel und viele gute Abwehraktionen auf beiden Seiten. Nach einem 8:12-Rückstand kämpften sich die DSC-Mädels zwar auf 13:13 heran, aber anschließend unterliefen ihnen auch wieder kleine Fehler, vor allem im Aufschlag. In der Crunchtime spielten die Gastgeberinnen ihre ganze Physis und Erfahrung im Angriff aus. Als Alexander Waibl in der Schlussphase zweimal bei einer Videochallenge richtig lag, wurde es noch einmal eng, aber Krystal Rivers setzte mit dem ersten Satzball den Schlusspunkt.

Aufgeben war natürlich für die Elbestädterinnen keine Option. Sie starteten mit einer 4:0-Führung in Satz Nummer vier, aber das Team von Tore Aleksandersen konnte den schnellen Rückstand wenig später wieder wettmachen. Bis zum 10:10 blieb es ausgeglichen, danach sorgte eine Aufschlagserie von Maria Segura für einen deutlichen Vorsprung der Stuttgarterinnen, den sie nicht mehr aus der Hand gaben. Nach 109 Minuten war die Niederlage besiegelt.

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