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Der verflixte Entscheidungssatz

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Bundesligen: Der verflixte Entscheidungssatz

25.12.2022 • Bundesligen Autor: StS, SWE Volley-Team e.V. 670 Ansichten

Am Tag vor Heiligabend hat Schwarz-Weiß Erfurt das Derby beim VfB Suhl Lotto Thüringen vor über 1200 Zuschauern in knapp zwei Stunden Spielzeit mit 2:3 (16, -18, -16, 20, -8) verloren.

Der verflixte Entscheidungssatz - Foto:  SWE Volley Team (Sebastian Schmidt)

Schwarz-Weiß Erfurt scheitert auch im Thüringen-Derby im Tiebreak (Foto: SWE Volley Team (Sebastian Schmidt))

Es bleibt dabei: Tiebreak und Erfurt, das passt in dieser Saison einfach nicht - zumindest was den Ausgang betrifft. Inklusive Pokal bestritten die SWE-Damen das fünfte Spiel im Entscheidungssatz, zum fünften Mal verließen sie als Verlierer das Spielfeld. Dabei hatte es aus Erfurter Sicht gut begonnen. Sehr zur Freude ihres zahlreich mitgereisten und lautstarken Anhangs dominierte Schwarz-Weiß den ersten Durchgang und gewann diesen nach Hanna Hellvigs Angriffspunkt deutlich mit 25:16.

Irgendwas muss in der ersten Satzpause schief gegangen bzw. muss im Pausengetränk die Mischung falsch gewesen sein. Während sich Suhl stabiler in der Annahme und mit weniger Fehlern präsentierte, schienen die Gäste den Anpfiff überhört zu haben. 7:1, 13:4 stand auf der Anzeigetafel - früh waren die Messen gesungen. Die zwischenzeitliche Aufholjagd (18:15) war lediglich Ergebniskosmetik.

Als sich zu Beginn des dritten Satzes Corina Glaab bei einem Zusammenprall verletzte und vom Spielfeld musste, war Erfurts Kreativzentrale geschwächt. Suhl, das bereits Oberwasser hatte und von heimischer Kulisse antrieben wurde, zog auf und davon. Besonders Juliette Fidon-Lebleu schwang sich zur Unterschiedsspielerin hervor und wenn nicht sie, dann steuerte Julia Brown die entscheidenden Punkte bei, so wie beim verwandelten Satzball (25:16)

Der Verlauf der Sätze zwei und drei ließ nicht viel Gutes erahnen, was die Erfurter Ambitionen betraf. Doch wie bereits mehrfach in dieser Saison, kamen die Landeshauptstädterinnen zurück ins Spiel. Eine knappe Führung von zwei bis fünf Punkten über den vierten Durchgang hinweg brachten die Bitter-Schützlinge ins Ziel und Demi Korevaar machte mit einem Blockpunkt den Deckel drauf.

Das Thüringenderby sollte im Tiebreak entschieden werden. Schön für den Unterhaltungswert, schlecht für Schwarz-Weiß Erfurt. Bis zum 5:5 war der Spielausgang offen, dann gerieten die Gäste infolge einer Reihe von Eigenfehlern im Angriff auf die Verliererstraße. Beim 10:5 war eine Vorentscheidung gefallen und kurz darauf beendete Jelena Delic mit einem Block das vorweihnachtliche Derby.

Wie fast immer, feierten die Suhler Fans ihre Mannschaft mit "Derbysieger". Erfurt hingegen erwies sich zum fünften Mal in der laufenden Saison als zu "grün", um einen Tiebreak für sich zu entscheiden. Nach einer kurzen Weihnachtsruhe geht der Blick der Schwarz-Weißen zur nächsten Aufgabe. Am vorletzten Tag des Jahres ist der VC Wiesbaden in der Riethsporthalle zu Gast. 

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