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2. Bundesligen: SSC Freisen schnürt den Doppelpack

16.12.2022 • 2. Bundesligen Autor: Volker Dewes, SSC Freisen Sport- und Spielclub e.V. 527 Ansichten

Sensationelles Wochenende für den SSC Freisen. Mit zwei Siegen im Gepäck kehrt das Team von Headcoach Brigitte Schumacher von der langen und anstrengenden Fahrt nach Sachsen zurück und erobert die Tabellenspitze. Den Auftakt bildete das Spiel am Samstag gegen den VCO Dresden.

SSC Freisen schnürt den Doppelpack - Foto:  Volker Dewes

SSC Freisen triumphiert in der Grimmaer Muldentalhölle (Foto: Volker Dewes)

Die jungen, großgewachsenen Spielerinnen aus der Talentschmiede des Dresdner SC, aus deren Reihen sich jedes Jahr aufs Neue Bundesliga- und Nationalspielerinnen rekrutieren, konnten dabei in den ersten beiden Sätzen nur über das fehlerlose und schnelle Angriffsspiel des SSC Freisen staunen und wurden mit 25:17 und 25:14 regelrecht aus der Halle geschossen. Auch der dritte Satz lief bis zum 19:15 aus Freisener Sicht in die richtige Richtung, ehe ein unerklärlicher Leistungseinbruch folgte, in dessen Verlauf die Dresdnerinnen immer stärker wurden und letztendlich sogar zum 2:2 ausgleichen konnten. Freisen besann sich dann aber doch wieder rechtzeitig seiner Stärken und konnte den letzten Satz deutlich mit 15:8 und somit das Spiel verdientermaßen gewinnen. Somit war die Zielvorgabe mit einem Sieg aus zwei Spielen bereits erfüllt.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Spitzenspiel nach Grimma in die stimmungsvolle Muldentalhalle, wo knapp 400 Zuschauer für einen Saisonrekord sorgten, die, um es vorweg zu nehmen, voll und ganz auf ihre Kosten kamen. Der erste Satz lief verhalten, Freisen hatte ständig drei oder vier Punkte Rückstand und konnte diese Lücke auch nicht mehr bis zum Satzende schließen. Dieser ging folgerichtig mit 25:21 nach Grimma. Brigitte Schumacher, die auf die krankheitsbedingt fehlenden Vanessa Fox, Alica Weiler und Sabine Weiß verzichten musste, hatte als Ziel einen Satzgewinn ausgegeben und die Mannschaft wollte diese Vorgabe auch unbedingt umsetzen, dennoch lag Grimma auch hier immer vorne und hatte beim Stand von 20:14 auch alle Trümpfe in eigener Hand. Freisen steckte jedoch nie auf und konnte mit starken Aufschlagserien den Anschluss herstellen und den Satz letztendlich mit 26:24 zu seinen Gunsten entscheiden. Der dritte Satz wurde dann eindeutig von Freisen dominiert. Grimma fand kein Mittel gegen die starken Aufschläge der Saarländerinnen und konnte somit auch seine Größenvorteil nicht ausspielen. Der Satz ging mit 25:19 an Freisen. Der vierte Satz wurde zu eine Blaupause des zweiten Satzes. Jetzt lag Freisen ständig in Führung und hatte Grimma beim Stand von 19:12 fast am Boden - aber nur fast. In einer dramatischen Schlussphase mit herausragenden Ballwechseln konnte Grimma aufschließen und seinen fünften Satzball, nach Abwehr von zwei Matchbällen, unter dem tosenden Jubel der Zuschauer, verwandeln. Wer jetzt gedacht hatte, dass Grimma das Momentun auf seiner Seite hat, sah sich sehr schnell getäuscht. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legte Mira Bohlen mit einer Aufschlagserie von 4:5 auf 11:5 den Grundstein für den 15:8 Satzerfolg im Tiebreak. Freisen geht also in beiden Spielen über die volle Distanz und sichert sich vier Punkte bei seinem Doppelspieltag in Sachsen. 

Es ist mehr als bewundernswert, wie Freisen mit seinem unbändigen Fighting-Spirit immer wieder Comeback-Qualitäten zeigte und die hohe Belastung aus den beiden Tagen verarbeiten konnte. Ein Schlüssel für den Erfolg war sicher auch die perfekte Unterkunft im Winzerhof Golk, wo die Mannschaft herzlich empfangen wurde und die Akkus wieder perfekt aufladen konnte.

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