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2. Bundesligen: Hamburg sattelfester

12.12.2022 • 2. Bundesligen Autor: BSV Ostbevern 1923 e.V. 275 Ansichten

Die BSV-Damen unterlagen in Hamburg dem gastgebenden Eimsbütteler TV trotz guter Leistung und eindrucksvoller Unterstützung durch den mitgereisten Anhang mit 1:3 (25:17, 20:25, 20:25, 21:25).

Hamburg sattelfester - Foto:  Jörg Papke

Schwerstarbeit gab es für die BSV-Annahme in Hamburg. (Foto: Jörg Papke)

Die Vorbereitung auf die Begegnung in der Hansestadt lief vielversprechend. Schon im Bus stieg die Stimmung in den letzten Minuten der Anfahrt unter der Setlist von "DJ Eggi" hörbar an und im Aufwärmprogramm waren den BSV-Damen Spaß und Lust auf die Partie anzumerken. Man hatte sich einiges vorgenommen und dass insgesamt über 30 (!) BSV-Anhänger auf der hohen Tribüne für Stimmung sorgten, pushte die Motivation obendrein. Im ersten Spielabschnitt wurde die Entschlossenheit sofort in Punkte umgemünzt. Mit 10:3 lag der BSV vorn, als eine mehrminütige Behandlungspause einer Hamburger Spielerin die Partie unterbrach. Davon ließ sich Ostbevern nicht aus dem Rhythmus bringen und legte noch zum 12:3 nach. Auch wenn der ETV in der zweiten Satzhälfte seine Gefährlichkeit im Aufschlag schon einmal kurz andeutete, gab   der BSV das Momentum nicht mehr aus der Hand und holte sich die Satzführung. 

Dann jedoch veränderten sich vor allem zwei Faktoren im Spiel der Hausherrinnen. Zum einen zeigte die Umstellung auf der Diagonalposition Wirkung, weil das Hamburger Flügelspiel nun mit der eingewechselten Hanne Binkau variabler wurde und dem BSV-Block merklich zusetzte. Zum anderen entwickelte das Aufschlagspiel des Heimteams mehr und mehr den Druck, den man beim BSV in der Spielvorbereitung als Hamburger Stärke ausgemacht hatte. Dennoch hielt der BSV gut dagegen, setzte seinerseits immer wieder Akzente und hatte bis zur Crunchtime zumeist noch leicht die Nase vorn. Bei 19:18 aber schlug der ETV-Service in Person von Svea Frobel und Louisa Krams zu, brachte den BSV-Annahmeriegel in Bedrängnis und sorgte für den Satzausgleich.
Das gab den Gastgeberinnen zusätzlichen Rückenwind, die in der Folge auch im Angriff immer wirkungsvoller agierten. Der BSV hielt dagegen so gut es ging, konnte einen 9:15-Rückstand mit Amy am Aufschlag noch einmal ausgleichen und bis zum 17:18 Anschluss halten. Doch auch diesmal war das Heimteam in der Crunchtime stärker, während dem BSV unter Druck Fehler unterliefen.
Der BSV hatte den offenen Schlagabtausch eindrucksvoll eröffnet, Hamburg war in der Lage gewesen, das Niveau zu toppen, und im Vierten setzten zunächst unseren Damen - "von oben" lautstark unterstützt - noch einmal eins drauf. Wie Sophia Kerkhoff und Hannah Hattemer im Ersten zeigten nun Vera Horstmann und Esther Spöler, dass auch der Ostbeverner Aufschlag einen Gegner arg ins Wanken bringen kann, und katapultierten den BSV von 6:7 auf 14:8. Die Hamburger Antwort folgte allerdings auf dem Fuße. Mit zwei Serien von 15:9 auf 15:15 (erneut mit Krams am Service) und von 17:15 auf 17:24 (Aufschlägerin Binkau) drehte der ETV ein weiteres Mal im entscheidenden Moment auf und erwies sich in dem in dem wilden Ritt, den sich beide Mannschaften gaben, als das sattelfestere Team. 

MVP auf Hamburger Seite wurde Hanne Binkau, beim BSV Sophia "Eggi" Kerkhoff.

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