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SVK-Beiertheim und VCW II auf Augenhöhe

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2. Bundesligen: SVK-Beiertheim und VCW II auf Augenhöhe

04.12.2022 • 2. Bundesligen Autor: Heidi Zehentner, 1. VC Wiesbaden e.V. 335 Ansichten

Der vierte Sieg in Folge - und ein schwer erkämpfter. Konnten die Damen 2 des VCW in den vergangenen Begegnungen mit je drei Punkten aufs Konto nach Hause gehen, fiel es der Mannschaft am 3. Dezember in Karlsruhe deutlich schwerer, das Spiel für sich zu entscheiden.

SVK-Beiertheim und VCW II auf Augenhöhe - Foto:  Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

VCW II mit dem SVK-Beiertheim auf Augenhöhe (Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de)

Die Hessinnen überrollten den SV Karlsruhe-Beiertheim zu Anfang regelrecht. Druckvolle Aufschläge, das Zuspiel breiter aufgestellt und auch den Schnellangriff über die Mitte genutzt, hielten sie sich an den Matchplan und gewannen die beiden ersten Sätze souverän mit 20:25 und 22:25. Im dritten Satz aber bekamen es die Spielerinnen aus Wiesbaden mit Gegnerinnen zu tun, die sich wieder auf ihre Stärken besinnen konnten. Und das zeigte Wirkung. Ein schon gewonnen geglaubtes Spiel drehte sich zur Gänze, die erstarkte Mannschaft des SV Karlsruhe-Beiertheim holte sich den dritten wie auch den vierten Satz mit 25:23 und 25:22. Es fiel den Hessinnen sichtlich schwer, ihre Taktik zu halten und das Spiel der Gegnerinnen zu lesen. Die VCW-lerinnen entmutigt, Fehler über Fehler in fast allen Positionen, Motivation und Selbstvertrauen abgegeben an die Gegnerinnen. Deren gute Blocks, druckvolle Angaben und schnellen Angriffen hatten die nun defensiv und mental geschwächt spielenden jungen Frauen wenig entgegenzusetzen. Daran änderte selbst der Wechsel von Sarah Kästner und Franziska Koob, die mit frischer und positiver Energie ins Spiel gingen, kaum etwas.

Im Tie-Break dann aber durfte man erleben, welcher Kampfgeist im jungen Team aus Wiesbaden steckt. Punkt um Punkt auf Augenhöhe war es letztendlich das kleine Quäntchen mehr an Willen, Durchhaltevermögen nach zwei Stunden Spiel und vielleicht auch Können. Mit 15:12 gewann der VCW2 die Begegnung mit dem SV Karlsruhe-Beiertheim, sicherte sich zwei Punkte und kletterte in der Tabelle vom achten auf den siebten Platz.

Ein wahrer Volleyball-Krimi, der den Zuschauer:innen live vor Ort und an den Bildschirmen so einiges abverlangte. Sowie auch Coach Lubos Vedrödy, der erst seit dieser Saison die Wiesbadenerinnen trainiert. "Der VCW 2 hat im Tie-Break sein Feuer wiederentdeckt und konnte damit das Ruder rumreißen", so der Trainer. "Vor allem die jungen Spielerinnen werden aus ihren Fehlern und Stärken beim Spiel gegen Karlsruhe viele Lektionen mitnehmen können." Es wird für Lubos noch einiges zu tun geben, bis die Mannschaft, die in der letzten Saison Vizemeister wurde, zu gewohnter Qualität zurückfindet. Saison-Ziel ist der Klassenerhalt. Dass dies gelingt, davon sind nicht nur die Fans, sondern auch Coach Lubos - wie schon im Spiel zuvor in feinen Zwirn gekleidet - und Spielerinnen überzeugt. "Seit ich den Anzug trage, schwimmen wir auf einer Erfolgswelle!" Ob diese tatsächlich mit dem Kleidungsstilwechsel des Trainers zu tun hat, bleibt freilich ungeklärt ?

Die MVP-Medaillen gingen in Gold an Beele Wieczorek (AA) und in Silber an Anna-Lena Dosenbach (Z).

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