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Souveräner Sieg im Ostderby gegen Erfurt

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Bundesligen: Souveräner Sieg im Ostderby gegen Erfurt

24.11.2022 • Bundesligen Autor: DSCVOLLEY, Dresdner SC 1898 e.V. 80 Ansichten

Die DSCVOLLEYS haben eine überzeugende Vorstellung geboten und vor 2114 Zuschauern in der Margon Arena das Ostderby gegen Schwarz-Weiß Erfurt souverän mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:15) gewonnen.

Souveräner Sieg im Ostderby gegen Erfurt - Foto:  Denis Trapp

DSC souverän gegen Erfurt (Foto: Denis Trapp)

Damit landete der sechsmalige deutsche Meister den dritten Bundesliga-Sieg in Serie und feierte zudem eine gelungene Generalprobe für das schwere Pokal-Viertelfinale am Sonnabend gegen Potsdam.

"Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat gut funktioniert. Gegenüber dem Spiel in Wiesbaden war das fast eine Klasse besser. Wir haben so viel Druck mit den Aufgaben gemacht, dass der Gegner nur wenig Möglichkeiten bekam, sein Spiel aufzuziehen. Das war der Schlüssel. Zudem konnten wir aus stabiler Annahme diesmal unsere Schnellangreiferinnen hervorragend einsetzen und wir haben auch sehr gut Block- und Feldabwehr gespielt. Natürlich gibt jeder Sieg unserer jungen Mannschaft Selbstvertrauen und Sicherheit", schätzte Cheftrainer Alexander Waibl zufrieden ein.

Die goldene MVP-Medaille erhielt DSC-Zuspielerin Sarah Straube, Silber ging an die Erfurter Außenangreiferin Jaidyn Blanchfield. Die erfolgreichsten Punktesammlerinnen waren bei den Gastgeberinnen die beiden Mittelblockerinnen Monique Strubbe mit 15 und Kayla Haneline mit 14 Zählern. Lara Berger und Linda Bock brachten es jeweils auf elf Punkte.

Alexander Waibl veränderte seine Startformation nur auf einer Position, für Elisa Lohmann begann Sophie Dreblow auf der Liberoposition.

Wie vom Coach angekündigt, starteten die DSC-Damen mit druckvollen Aufgaben. Gleich der erste Aufschlag von Kayla Haneline brachte den ersten Punkt. Anschließend konnten sich die Gastgeberinnen mit drei Punkten auf 9:6 absetzen. Wenig später aber unterliefen ihnen einige leichte Fehler, die Erfurt dankend annahm und auf 11:11 ausglich. Alexander Waibl reagierte mit einer Auszeit. Es blieb bis zum 16:15 noch ausgeglichen, doch dann zog der DSC mit gutem Aufschlagsspiel und einer starken Blockabwehr davon. Aus stabiler Annahme konnte Regisseurin Sarah Straube ihre Angreiferinnen immer wieder hervorragend in Szene setzen. So punkte unter anderem Lara Berger glänzend aus dem Hinterfeld. Die Diagonalangreiferin holte auch den 24. Punkt und damit den Satzball, den Monique Strubbe mit einer Blockabwehr postwendend verwandelte.  

Im zweiten Abschnitt versuchte zunächst Erfurt, mehr Druck aufzubauen und ging mit 3:1 in Führung. Doch die Waibl-Schützlinge arbeiteten sich dann mit einer Aufschlagserie von Monique Strubbe wieder besser ins Spiel. Nun lief der DSC-Motor auf Hochtouren. Taktisch kluge Aufgaben, schöne Schnellangriffe über die gut aufgelegten Monique Strubbe und Kayla Haneline, die beide auch im Block hellwach waren und eins um andere Mal zupackten. So setzten sich die Elbestädterinnen mit 10:5 ab. Zwar kamen die Thüringerinnen später auf zwei Punkte heran, aber nach einem Einbeiner von Monique Strubbe sorgte Lara Berger mit einem wichtigen Punkt nach dem bis dahin längsten Ballwechsel im Spiel wieder für klarere Verhältnisse. Nun zogen die Dresdnerinnen ihr Spiel konsequent und diszipliniert durch. Am Ende konnte Schwarz-Weiß zwar zwei Satzbälle abwehren, doch dann unterlief der Erfurter Zuspielerin Corina Glaab ein Aufschlagfehler.

Mit Rückenwind startete der DSC in den dritten Durchgang - und das sogar spektakulär. Eine Aufschlagserie von Kayla Haneline gepaart mit stabiler Blockarbeit brachte die Waibl-Schützlinge mit 10:0 in Front. Schwarz-Weiß-Trainer Konstantin Bitter hatte sehr früh beim 0:4 seines Teams eine Auszeit genommen, doch es half nichts. Erst ein Aufschlagfehler der DSC-Mittelblockerin brachte den ersten Punkt für die Gäste, die diesem Rückstand am Ende vergeblich hinterherliefen. Nach der zweiten technischen Auszeit (16:6) wechselte Alexander Waibl seine Reihen fast komplett durch. Damit ging ein wenig der Rhythmus verloren. Doch Lena Linke sorgte mit einem Aufschlag zum 24:12 für den ersten Matchball. Drei Versuche scheiterten, doch nach insgesamt 74 Minuten machte Linda Bock beim vierten Matchball endgültig alles klar.

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