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2. Bundesligen: Den positiven Trend fortsetzen

18.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: Thomas Sturm, TV/DJK Hammelburg 144 Ansichten

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge und zuvor vier Niederlagen am Stück ist die Erleichterung bei den  Hammelburg  Volleys sicherlich groß und auch das nötige Selbstvertrauen dürfte wieder zurück sein bei der Mannschaft von Trainer Philipp Fischer.

Den positiven Trend fortsetzen - Foto:  Jens Feistel

Hammelburgs Neuzugang MIke Rowsell hat sich innerhalb kurzer Zeit super eingelebt (Foto: Jens Feistel)

Mit einem Doppel-Heimspieltag gegen die Volley Youngstars Friedrichshafen am Samstag (19 Uhr) und dem TSV Mimmenhausen am Sonntag (15 Uhr) bekommen die Fans jede Menge geboten im Wohnzimmer. Das Samstagsmatch kann dabei durchaus als "Aufwärmer" für den Sonntags-Kracher gesehen werden. Die Gäste aus Friedrichshafen sind nämlich Tabellenletzter und haben noch keinen Satz gewonnen. Deutlich intensiver dürfte dagegen die Partie am Sonntag gegen Mimmenhausen werden, die aktuell den dritten Tabellenplatz belegen.

Mit dabei wird auch wieder der Kanadier Mike Rowsell sein, der seit dem Karlsruhe-Spiel fester Bestandteil der Mannschaft ist und nach seiner Auftaktverletzung, kurz nach seiner Ankunft in Deutschland, nun wieder richtig fit ist. Einen ersten Eindruck von der Volleyball-Hochburg Hammelburg konnte der 22-Jährige bei seinem ersten Heimspiel gegen Rottenburg gewinnen und äußert sich begeistert. "Es war großartig, mein erstes Spiel mit der Mannschaft als Heimspiel zu haben. Meine Eindrücke waren überwältigend. Es war besonders schön, nach meiner Verletzung, auf dem Feld zu stehen", sagt er. Zusammen mit seiner Freundin, die ebenfalls in Hammelburg Volleyball bei den Bayernliga-Frauen spielt, wohnt er in Würzburg und konnte noch nicht allzu viel in seinem Spielort erkunden. "Was ich bisher gesehen habe, scheint Hammelburg eine kleine, niedliche Stadt zu sein mit einer großen Fangemeinde, die uns sehr unterstützt", so der Kanadier.

Sein Teammanager Olly Wendt ist ebenfalls sehr zufrieden mit dem Neuzugang. "Er ist nicht der klassische Außen-Annahmespieler, der im Angriff extreme Power auf den Ball bringt oder durch ausgeprägte Physis auffällt, wie etwa Kapitän Moritz Rauber. Mike ist hier eher das Gegenmodell, der die Bälle sehr präzise und platziert spielt", so Wendt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat sich seine Annahme stabilisiert und auch die Abstimmung im Block funktioniert immer besser.

Er war schon ein wenig nervös, gibt der 22-Jährige zu. "Natürlich war ich anfangs etwas aufgeregt, nach Deutschland zu kommen. Aber auf dem Feld versuche ich immer mein Bestes zu geben und so meine Nervosität abzubauen", sagt er.

Das jüngste Team der Liga zu Gast

Mit den Youngstars Friedrichshafen kommt übrigens das jüngste Team der Liga in die Saaletalhalle. Die Gästemannschaft besteht aus Nachwuchsspielern, von denen sicherlich der ein oder andere der Schritt zu einem Profiteam gelingen wird. Dies ist auch das Konzept des mit einem Sonderspielrecht ausgestatteten Stützpunktteams von Trainer Adrian Pfleghar. Die Talente vom Bodensee konnten heuer noch keinen Satzgewinn verbuchen. Das war allerdings vergangene Saison ebenso, als das Team nach ähnlichem Saisonstart den Turbo zündete und sicher den Nichtabstieg feierte.

Mit dem TSV Mimmenhausen gastiert am Sonntag das zweite Team vom Bodensee und hat noch eine weiße Weste mit im Gepäck. Die Mannschaft um Deutschlands Volleyball-Legende, Christian Pampel , konnte bisher alle sechs Ligaspiele gewinnen und zuletzt sogar Meister Karlsruhe die erste Niederlage beibringen. Deutschlands Rekordnationalspieler Pampel arbeitet schon länger an einer Mannschaft, die auch ohne ihn Potenzial hat, in der Liga zu bestehen. Mit Jan Jalowietzki konnte ein ehemaliger deutscher Erstligaspieler verpflichtet werden. "Mein Ziel für das kommende Wochenende ist es, am Ende beide Spiele zu gewinnen und unserem Team zum Doppelsieg zu verhelfen", sagt Rowsell abschließend.

Für den Samstag haben sich Hammelburgs Verantwortliche wieder etwas einfallen lassen. Für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Stundenten gibt es gegen einen entsprechenden Nachweis freien Eintritt zum Spiel.

Quelle: Saale-Zeitung

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