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Für TuB Bocholt ist ein Sieg Pflicht

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2. Bundesligen: Für TuB Bocholt ist ein Sieg Pflicht

18.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 346 Ansichten

Der Volleyball-Zweitligist TuB Bocholt tut sich gegen starke Gegner oft leichter.

Das ist eine Erkenntnis, die in den vergangenen Monaten und Jahren von den Verantwortlichen und Spielern immer wieder gewonnen wurde. Auf den vergangenen Spieltag traf diese allerdings nicht zu. Gegen Vorjahresmeister TuS Mondorf war kein Kraut gewachsen und es setzte eine klare 0:3-Niederlage. Nun hoffen die Mannen um Trainer Raimund Schneider, dass sich auch der zweite Teil der Erkenntnis nicht bewahrheitet, wenn am Samstag ab 18 Uhr das Schlusslicht ETV Hamburg in der Euregio-Sporthalle zu Gast ist. Denn gegen vermeintlich leichtere Gegner leistet sich TuB Bocholt des Öfteren mal unerwartete Punktverluste.

Der Sportliche Leiter Sven Böhme lässt keinen Zweifel daran, dass gegen den Aufsteiger aus Hamburg ein Sieg Pflicht ist. Denn der ist noch sieglos und hat lediglich einen Punkt auf dem Konto. Dabei war der Liganeuling durchaus entschlossen in die Saison gestartet. "Wir wollen uns den Klassenerhalt sichern und geile Spiele in der neuen Heimspielhalle abreißen", hieß es vor dem Saisonbeginn aus Reihen der Hamburger. Acht Neuzugänge kamen, darunter auch Trainer Werner Kernebeck, der einige Akteure vom TV Baden mitbrachte. "Wir haben neue Spieler mit Zweitligaerfahrung und auch jüngere, die auf dem Niveau noch nicht viel gespielt haben. Es gibt auf jeden Fall ein paar Überraschungen bei uns", sagte Mittelblocker Leo Hauschild, während der auf der gleichen Position beheimatete Peter Hoffmann ergänzte: "Wir haben mega Bock auf jeden Gegner. Das ist unsere Stärke."

Sollte TuB Bocholt die Partie klar gewinnen, wären die Schneider-Schützlinge von Hamburg in dieser Saison angesichts von dann neun Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen, ist sich Böhme sicher. Aber er warnt auch vor dem Gegner. "Hamburg steht mit dem Rücken zur Wand. das macht die Mannschaft so gefährlich. Sie wird alles oder nichts spielen, weil sie im Grunde nichts mehr zu verlieren hat. Wenn es bei so einem Team läuft, kann es sich schnell auch mal in einen Rausch spielen", so der Sportliche Leiter. Dass Trainer Kernebeck die Bocholter Mannschaft und die Halle kennt, dürfte ebenfalls kein Nachteil sein.

Gastgeber ist wohl komplett

Für TuB Bocholt spricht, dass das Team wohl komplett antreten wird. Alle Spieler waren unter der Woche fit, allein Coach Schneider fehlte wegen einer Grippe, sodass gestern auch noch nicht klar war, ob er am Samstag die Mannschaft coachen wird. "Das Grippevirus geht um, sodass es derzeit immer wieder auch zu kurzfristigen Ausfällen kommen kann", sagt Böhme.

Dass das 0:3 gegen TuS Mondorf Spuren in der Psyche hinterlassen haben könnte, glaubt er nicht. Im Gegenteil. "Wir konnten das Spiel in jedem Satz bis 17 ausgeglichen gestalten. Das ist gegen so einen starken Gegner nicht selbstverständlich", so Böhme. Das Team habe auch sehr gut aufgeschlagen. "Ich habe die Angaben analysiert. Wir haben da ein gutes Niveau gezeigt, doch Mondorf hatte eine überragende Annahme um unseren früheren Spieler Lennart Bevers. Ich glaube nicht, dass in der Liga eine andere Mannschaft diese Qualität hat", so Böhme.

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