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2. Bundesligen: Keine Punkte gegen den Tabellenführer

14.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: TSC Münster-Gievenbeck e.V. 134 Ansichten

Die orderbase Volleys durften am ersten ihrer drei aufeinanderfolgenden Heimspieltage den Tabellenführer aus Bitterfeld-Wolfen begrüßen. Nach schwieriger Trainingswoche mit vielen angeschlagenen Spielern musste man auch auf Konstantin Holtstiege verzichten, der mit einer Schulterverletzung vorerst ausfällt.

Keine Punkte gegen den Tabellenführer - Foto:  Jörg Papke

Die MVPs: Michael Haßmann (l.) und Moritz Lembeck (r.) (Foto: Jörg Papke)

Trotzdem gingen die Volleys gegen die "Jungen Wilden" aus Bitterfeld mit viel Mut und
wenig zu verlieren auf das Feld. So wurde vorgenommen, Punkt für Punkt und Satz für Satz zu spielen. So gut diese Taktik in Satz eins funktionierte, so schlecht wurde sie in Satz zwei umgesetzt. Aber der Reihe nach.

Mut wird nicht belohnt

Satz Nummer eins beginnt vor gut 200 Fans mit einem mutig aufspielenden TSC, der vor allem die Annahmeschwächeren Außen des Gegners schnell vom Platz spielte und ein ums andere Mal erfolgreich aus Block und Feldabwehr Punkten kann. Zuspieler und Kapitän Moritz Lembeck gelang es dabei seine Angreifer immer wieder hervorragend in Szene zu setzen. Die Münsteraner erspielen sich drei Matchbälle, konnten diese jedoch nicht verwerten und wurden in der Folge durch zwei sehr einfache kurze Asse ausgeknockt.

Nach diesem erfolgreichen ersten Satz konnten die orderbase Volleys nicht nachliefern. Der Tabellenführer fand ins Spiel, die neuen Außen wussten durch clevere Lösungen und eine stabile Annahme zu gefallen. Der Zuspieler des Gegners war so gut, dass selbst der Schiedsrichter die Kontaktzeit bei Zuspielfinten auf mehrere Sekunden anhob. In Satz zwei unterlag der TSC aber aufgrund eigener Probleme in der Absprache und im Angriff und konnte den knapp abgegebenen ersten Satz nicht schnell genug abhaken.

Brirup und Wahl mit starker Blockarbeit

Zum Start des dritten Satzes durfte der überragende Zuspieler der Bitterfelder eine Pause auf der Bank machen. Diese Einladung nahmen die im Block gut aufgelegten Mittelblocker Brirup und Wahl aber dankend an und brachten innerhalb der ersten Ballwechsel mehrere Blocks gegen den zweiten Zuspieler ein, sodass sofort zurückgewechselt werden musste. Die Volleys aus Münster gestalteten den Satz zwar knapp, mussten sich im Endeffekt aber auch in diesem Satz einer Mannschaft geschlagen geben, die in der Crunchtime abgezockter war und von Anfang bis Ende dominieren konnte. MVP wurde erneut Moritz Lembeck (Silber) auf Gievenbecker Seite und Libero Michael Haßmann (Gold) bei den BiWos.

Mit dieser Niederlage war gerechnet worden, trotzdem ist man in Münster zufrieden, auch mit den großen Namen in der 2. Bundesliga kompetitiv mitspielen zu können. Zwei Sätze konnten knapp gestaltet, jetzt heißt es: Fehleranalyse und zurück an die Arbeit. Der PSV Neustrelitz wartet am nächsten Samstag im zweiten Spiel des Heimspieltrios im November.

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