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TuB sieht Meister und Ex-Spieler

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2. Bundesligen: TuB sieht Meister und Ex-Spieler

11.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 144 Ansichten

TuB Bocholt muss in dieser Spielzeit der Zweiten Volleyball-Bundesliga eher den Blick nach unten richten.

Das wird nach den ersten fünf Spieltagen deutlich. Es wurden aber immerhin schon sieben Zähler geholt, sodass der Vorsprung des Tabellensiebten zur Gefahrenzone schon fünf Zähler beträgt, was durchaus beruhigend ist.

Das morgen im Heimspiel gegen TuS Mondorf weitere Punkte hinzukommen werden, wäre sicherlich nicht selbstverständlich. Denn der Gast ist der amtierende Meister, der auch in dieser Spielzeit Anspruch auf den Titel erhebt. Spielbeginn in der Turnhalle des Euregio-Gymnasiums, Unter den Eichen, ist um 18Uhr.

TuS Mondorf hatte zuletzt in der ersten Runde des DVV-Pokals gegen den TV Düren, zurzeit dritte Kraft in Deutschland, vor 1000Fans einen Satz geholt. "Da waren die Mondorfer krasser Außenseiter, jetzt sind sie Favorit. Die Mannschaft ist gewillt, sich langfristig weiter zu verstärken", sagt Sven Böhme, der anfügte: "Die Spiele gegen Mondorf waren immer sehr eng. Gegen gute Mannschaften hatten wir stets gute Spiele. Ich erwarte ein mehr als spannendes Spiel. Denn auch bei uns läuft es. Die individuellen Stärken unserer Spieler kommen immer mehr zum Tragen", sagt der TuB-Teammanager.

"Grundsätzliches Ziel in den letzten 15 Jahren war es immer, besser als in der Vorsaison zu sein", sagte Mondorfs Außenangreifer Nico Wegner vor dem Saisonstart. "Aufgrund der Meisterschaft in der Saison 2021/22 können wir uns tabellarisch nicht verbessern. Daher wollen wir zunächst unser eigenes Spielniveau weiter erhöhen und dann werden wir erneut um die Meisterschaft mitspielen."

Das Team ist auf den Schlüsselpositionen zusammengeblieben, hat sich aber durch die Neuzugänge deutlich verjüngt. Und der Saisonstart ist prächtig geglückt, da vier der fünf Partien gewonnen wurden, sodass mit zwölf Punkten Rang zwei herausspringt. Die TuS-Sechs steht hinter dem Spitzenreiter VC Bitterfeld-Wolfen, der alle fünf Saisonspiele bisher für sich entschieden hat - zum Auftakt auch direkt das Match gegen TuS Mondorf 3:2.

Coach der Mondorfer ist Anastasios Vlasakidis. Und in seinem Team hat er Lennart Bevers. Der Libero war vor der vergangenen Saison aus beruflichen und privaten Gründen von Bocholt nach Mondorf gewechselt. Das jüngste Zweitligamatch bei der TSGL Schöneiche (3:1) hatte Bevers verpasst. Aus gutem Grund: Er war auf der Hochzeit seines Ex-Teamkollegen Lars Geukes eingeladen. "Aber am Wochenende bin ich in Bocholt dabei, na klar", bekräftigte Bevers. "Ich freue mich auf jeden Fall, die alten Kumpels wiederzusehen. Es ist immer schön, gegen sie zu spielen. Und den einen oder anderen Spruch wird es auch geben. TuB hatte uns in der vergangenen Saison dass Leben schwer gemacht."

Dass die Bocholter gegen höher platzierte Teams bestehen können, zeigte sich jüngst: Da wurde dem durchaus favorisierten SV Lindow-Gransee durch das 3:1 daheim die erste Saisonniederlage beigebracht. Bevers: "Deshalb müssen wir gewarnt sein." Davor hatte Lindow-Gransee, Drittplatzierter und Zweitligameister von 2021, die ersten vier Saisonspiele allesamt für sich entschieden.

Einer der wichtigsten Spieler des TuS-Teams ist Nico Wegner. Der Außenangreifer bringt es schon auf drei Nominierungen als wertvollster Spieler, zweimal für die MVP-Medaille in Gold, einmal für die in Silber.

Der Erstliga-Aufstieg sei für TuS Mondorf in dieser Saison nicht das Thema. "Dann hätte es das Management das kommuniziert. Ich denke aber, dass die Erste Liga für Mondorf möglich ist, auch wenn das ein Riesenschritt wäre", so Bevers. "Die Meisterschaft der Vorsaison, die wir am letzten Spieltag mit einem Satz Vorsprung eingefahren haben, war der bisher größte Erfolg des Vereins." Die Titelverteidigung visiert er mit TuS deshalb an.

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