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Bundesligen: Mit Ru?ckenwind gegen den Spitzenreiter

08.11.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 407 Ansichten

Mit dem Ru?ckenwind von zwei Siegen und sechs Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen stellen sich die Roten Raben der bisher gro?ßten Herausforderung in der noch jungen Bundesliga-Spielzeit 2022/23: Am Mittwoch um 18.00 Uhr empfangen sie in der heimischen Ballsporthalle des SSC Palmberg Schwerin, der sogar noch besser gestartet ist: Das Team des ehemaligen Nationaltrainers Felix Koslowski hat seine Auftaktspiele in Erfurt und gegen Aachen mit 3:0 gewonnen und dabei die Gegner in allen Sa?tzen unter 20 Punkten gehalten.

Mit Ru?ckenwind gegen den Spitzenreiter - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Nach dem Heimsieg gegen den VCW wollen die Raben auch gegen Schwerin eine mutige Leistung zeigen. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Logische Folge: Die Damen aus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern kommen als Tabellenfu?hrer nach Vilsbiburg - und als Meisterschaftsmitfavorit ohnehin. "Schwerin hat enorme Qualita?t im Kader", weiß Raben-Chefcoach Florian Vo?lker. Die Startformation beim Heimsieg gegen Aachen unterstreicht dies: Mit Zuspielerin Pia Ka?stner, den Außenangreiferinnen Lindsey Ruddins (Top-Scorerin mit 21 Punkten) und Lina Alsmeier, dem tu?rkischen Neuzugang Tutku Burcu Yu?zgenc von Fenerbahce Istanbul auf Diagonal sowie den Mittelblockerinnen Indy Baijens und Jazmine White plus Libera und Kapita?nin Anna Pogany ist beim SSC so viel hochkara?tiges Personal versammelt, dass jeder nationale Titel erreichbar sein sollte.

"Sehr physisch, sehr athletisch" sei die Spielweise der Schwerinerinnen, berichtet Florian Vo?lker. Und fu?gt hinzu: "Sie spielen mit hohem Tempo." Fu?r die eigene Herangehensweise, so der Trainer, bedeutet das: "Wir mu?ssen Druck machen, das geht schon mit dem Aufschlag los" - damit die Ga?ste nicht wie gewu?nscht in ihre schnellen, gefa?hrlichen Angriffsabla?ufe kommen.

Die Raben haben unterdessen Grund genug, ihrerseits mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die Partie zu gehen. Schon der 3:1-Auftakterfolg gegen Wiesbaden war ein u?berzeugendes Statement der neuformierten Mannschaft, und auch der Auswa?rtssieg in gleicher Ho?he beim Derby in Straubing konnte sich sehen lassen - zumal er unter schwierigen Umsta?nden mit einem kleinen Kader erka?mpft wurde, der nur aus neun Spielerinnen bestand. Ob die zuletzt wegen Krankheit fehlenden Suvi Kokkonen und Britte Stuut schon gegen Schwerin ins Team zuru?ckkehren, entscheidet sich kurzfristig. Dass Wilma Rivera nach ihrer Einwechslung in Straubing ein richtig starkes Debu?t als Zuspielerin feierte, war angesichts der angespannten Personallage eine besonders wichtige Nachricht.

Im RabenNest freut man sich jedenfalls auf das Match gegen "ein absolutes Top-Team", betont Coach Florian Vo?lker. "Da werden wir sehen, wie weit wir in der Entwicklung schon sind." Dass die Gastgeberinnen als mutiger Außenseiter in einer stimmungsvollen Ballsporthalle zu punkten in der Lage sind, haben sie in der Vergangenheit schon des O?fteren bewiesen.

(Foto: Andreas Geißer)

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