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Avery Heppell: Volleyball statt Modeln

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Bundesligen: Avery Heppell: Volleyball statt Modeln

24.10.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 285 Ansichten

Dass sportliche junge Damen irgendwann im Teenager-Alter eine Entscheidung treffen, welches ihrer unterschiedlichen Talente sie fortan ausleben, ist nichts Ungewo?hnliches.

Avery Heppell: Volleyball statt Modeln - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Neu im RabenNest: Mittelblockerin Avery Heppell aus Kanada. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Man kennt das von Volleyball-Spielerinnen, die in ihrer Jugend o?fter auch ganz gut beim Basketball oder in der Leichtathletik waren. Bei Avery Heppell ist der Fall etwas anders gelagert: Die neue kanadische Mittelblockerin der Roten Raben hat sich zwar auch entschieden. Allerdings nicht zwischen verschiedenen Sportarten - sondern zwischen Volleyball und einem Job als Model.

Genauer gesagt hat sie sich zweimal entschieden: erst fu?rs Modeln, spa?ter fu?r Volleyball. Eine Zeitlang war sie zweigleisig gefahren; als Mitglied einer volleyballaffinen Familie war sie fru?hzeitig am Ball daheim in Langley im Großraum Vancouver, ehe sie mit 14 zu modeln anfing. Beides machte ihr Spaß, und beides erga?nzte sich gut, "weil ganz verschiedene Seiten in mir angesprochen wurden", erinnert sich Avery.

Als sie sich mit 16 entschloss, voll auf die Model-Karte zu setzen, wurde sie nicht glu?cklich - und drehte mit 18 den Spieß um: Schluss mit der Model-Karriere, Neuanfang mit Volleyball. Angesichts einer anderthalbja?hrigen Pause war das keine einfache Sache, aber nach einer gewissen Anlaufzeit kam die 1,92 Meter große Mittelblockerin bei den Trinity Western University Spartans immer besser ins Rollen. La?ngst ist Avery untrennbar mit Volleyball verbunden. Das kanadische Internet-Portal "Varsity Letters" dru?ckte es so aus: "Eine Identita?t und eine Leidenschaft sind wiederhergestellt worden!"

In der Saison 2020/21 schaffte Avery Heppell den Sprung ins Nationalteam, was zusa?tzlichen Ehrgeiz in ihr weckte. Sie bescha?ftigte sich mehr und mehr mit einer mo?glichen Karriere als Profi in Europa, informierte sich u?ber La?nder und Ligen. Als heuer das Angebot der Roten Raben kam, musste die 24-Ja?hrige nicht lange u?berlegen - zumal Jazmine White, Nationalmannschaftskollegin und Ex-Vilsbiburgerin, "in den ho?chsten To?nen" vom RabenNest geschwa?rmt habe, erza?hlt Avery.

Ihr erstes Auslands-Engagement nimmt sie voller Elan in Angriff. Die Kanadierin will "das Team pushen, um unsere Ziele zu erreichen" - und sich gleichzeitig perso?nlich weiterentwickeln. Wenn zwischen Training und Spielen ein bisschen freie Zeit bleibt, will sie ihren Hobbys fro?nen. Avery Heppell malt gerne mit Wasserfarben oder holt ihre "ziemlich alte Filmkamera" heraus und dreht ein paar Bilder - "einfach so, aus Spaß".

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