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2. Bundesligen: Bocholt will es gegen Lindow besser machen

21.10.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 418 Ansichten

Ganz anders als in den Vorjahren ist TuB Bocholt in dieser Spielzeit ein guter Start in die Zweite Volleyball-Bundesliga gelungen.

Bocholt will es gegen Lindow besser machen - Foto:  Martin Beltinger

Der Block muss sitzen (Foto: Martin Beltinger)

Vier Punkte holte das Team von Trainer Raimund Schneider in den ersten beiden Partien. Die Ernüchterung folgte aber auf dem Fuß, denn gegen die Rivalen im Abstiegskampf, Orderbase Volleys Münster (1:3) und TSGL Schöneiche (0:3), setzte es Niederlagen. Am Samstag will es TuB Bocholt besser machen, wenn der Tabellenzweite SV Lindow-Gransee ab 18 Uhr in der Euregiohalle gastiert.

Lindow-Gransee - da war doch etwas? Richtig! In der Vorsaison reiste der Gegner wegen eines Sturms nicht zum Spiel nach Bocholt. TuB sollte die Punkte kampflos erhalten, doch dagegen legten die Brandenburger immer wieder Protest ein, weshalb sich die Entscheidung lange hinauszögerte und die drei Zähler erst spät an TuB gingen. Von daher könnte am Samstag durchaus etwas Zündstoff in der Partie sein. Einer Spielverlegung - Andreas Tins ist wahrscheinlich privat verhindert und Vincent Grütter fällt aus gesundheitlichen Gründen aus - stimmten die Gäste im Vorfeld der Partie auf jeden Fall nicht zu. So ist es das einzige Spiel an diesem Wochenende in der Zweiten Bundesliga Nord. "Wir werden versuchen, die Punkte, die wir gegen Münster und Schöneiche liegengelassen haben, nun zu holen. Ich sehe uns nicht chancenlos", sagt Schneider, dessen Team zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat.

Die Stimmung sei trotz der beiden jüngsten Niederlagen weiterhin gut. Im Rückblick ärgert Schneider vor allem die Pleite gegen Münster. "Da hatten wir eine gute Mannschaft beisammen. Da war das auch eine Einstellungssache. Gegen Schöneiche kann man hingegen verlieren. Die sind kein Fallobst."

Im Training wurde zuletzt intensiv an den Schnellangriffen gearbeitet. "Wir blocken zwar gut über die Mitte, machen da aber nur wenig Punkte", sagt Schneider. Außerdem hat er festgestellt, dass das Spiel seiner Mannschaft zwar sehr gut läuft, wenn sie aus der Annahme heraus angreifen kann. Geht der Ball aber zwei- oder dreimal über das Netz, fehlen im Angriff zu oft die Lösungen. "Da versuchen wir, variabler zu werden, damit wir schwieriger auszurechnen sind. Ob das Ganze gegen Lindow-Gransee schon fruchtet, muss sich zeigen", so Schneider. Er oft, dass sich sein Team so auch etwas mehr stabilisiert, nachdem es derzeit während der Spiele doch immer wieder Leistungsschwankungen unterliegt.

Mut macht dem TuB-Coach, dass sein Team gerade gegen stärkere Teams der Liga immer wieder die besten Leistungen zeigt. Lindow-Gransee kommt allerdings mit der Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen mit einem Satzverhältnis von 12:4 nach Bocholt. "Wir sind als Team gewachsen, haben uns gemeinsam letztes Jahr aus dem Keller gekämpft und haben technisch und taktisch dazugewonnen", sagt Lindows Teammanager Frank Seeger. Libero Martin Pomerenke und Zuspieler Ole Schwerin kehrten zurück. Verstärkung erhielt das Team außerdem durch Humberto Machacon (Außen) und Nils Kaden (Mittelblock). "Durch die Nähe zu Berlin hat der Verein immer wieder die Möglichkeit, ehemalige Spieler aus dem Volleyball-Internat zu holen", sagt Schneider und nennt Spieler wie Niklas Rudolf, Mio Wüst und den ehemaligen Jugend-Nationalspieler Anton Frank als Beispiele.

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