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2. Bundesligen: MVP Silber an "Rocket Man" Hinrichsen

28.09.2022 • 2. Bundesligen Autor: Pressestelle KTV Adler, Kieler TV 303 Ansichten

Rund 300 Zuschauer rieben sich am Samstagabend die Augen, nachdem Jenne Hinrichsen auf Kieler Seite siebenmal hintereinander zum Aufschlag schritt und den Gäste das Spielgerät um die Ohren schlug.

MVP Silber an "Rocket Man" Hinrichsen - Foto:  Jasper Lorenz

Gustaf Grawert und Robin Hanke im Block gegen Felix Göbert (Foto: Jasper Lorenz)

Ein Traumstart ins erste Heimspiel der Saison? Diese Frage lässt sich mit einem klaren JEIN beantworten. Den dieser Umstand war wohl mehr der Tatsache geschuldet, das die Gäste vom SV Lindow-Gransee noch mit einem Bein im Bus waren und aus einer wackligen Annahme heraus ein sicherer Spielaufbau nicht möglich war.

So brachten die KTV Adler Durchgang Nr. 1 ungefährdet mit 25:14 unter Dach und Fach. 

Das es so leicht nicht weitergehen sollte, war den meisten Anwesenden wohl bewusst ... auch wenn träumen zulässig ist.

Lindow-Gransee kam in Satz Nr. 2 allerdings hellwach und ausgeschlafen aufs Feld und besann sich seiner Stärken. So wurde relativ schnell ein 3-Punkte-Vorsprung herausgespielt, welcher nur zur Satzmitte kurz zusammenschmolz um am Ende aber sicher mit 25:19 abzuschließen.

Die Kieler um Mannschaftskapitän Moritz Behr, stemmten sich an diesem Abend mit Kräften gegen physisch und psychisch starke Gäste. Doch alle Bemühungen verpufften mehr und mehr. Einzelne Lichtblicke waren unter anderem der Auftritt von Daniel D'Argento. Auf der Diagonalposition in Vertretung für den am Sprunggelenk verletzten Lukas Radzuweit, machte D'Argento einen herausragenden Job und punktete über Hinterfeld oder über die Diagonalposition nach Belieben.  

Auch Jenne Hinrichsen auf der Aussenangreiferposition hinterliess immer wieder Einschlaglöcher im Feld der Gäste. Was sich an diesem Spieltag allerdings bemerkbar machte, war die kurzfristige Absage von Peter Klaua. Klaua der am Freitag noch das Abschlusstraining absolvierte, musste sich am Samstagmorgen mit Fieber abmelden, so das Neuzugang Gustaf Gravert als zweiter Aussenangreifer in die Bresche sprang.

Das der erst 19-jährige Diagonalangreifer dort noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte war völlig normal und aufgrund weiterer Verletzungen, fehlten dem Trainerteam Maier / Winkelmann bei diesem Match weitere Wechseloptionen.

Diesen Umstand wusste der dreimalige 2. Ligameister für sich zu nutzen. Mit den erfahrenen Stammspielern wie Ole Schwerin, Martin Pomerenke, Eric Stadie, Kapitän Felix Göbert und einem gut aufgelegten Mittelblocker Anton Frank liessen die Brandenburger beim 25:17 und 25:18 nichts mehr anbrennen.

Nach dem Spiel gab KTV Trainer Jan Maier zu Protokoll: wir sind in einem Prozess! Die Mannschaft ist dabei sich zu finden. Neuzugänge und Verletzungsausfälle führen dazu, das wir aktuell ungeplant improvisieren müssen und jeder Spieler frühzeitig noch mehr Verantwortung übernehmen muss. Aber wir haben das Vertrauen in die Jungs und werden uns auf die nächste Partie am kommenden Samstag im Nordderby gegen den ETV aus HH wieder akribisch vorbereiten!

Geleitet wurde die Partie vom Schiedsgericht Stefan Gierke (Pampow) und Christian Wolff (Berlin)

Die MVP Goldmedaille ging an Ole Schwerin, die Silbermedaille auf Kieler Seite ging an Jenne Hinrichsen.

 

 

 

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