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Heimatbesuche in der Champions League

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Bundesligen: Heimatbesuche in der Champions League

18.09.2022 • Bundesligen Autor: VfB Friedrichshafen e.V. 344 Ansichten

In der CEV Champions League Volley 2023 trifft der VfB Friedrichshafen in der Gruppenphase auf Jastrzebski Wegiel (Polen), Vojvodina NS Seme Novi Sad (Serbien) und Montpellier Volley UC (Frankreich).

Heimatbesuche in der Champions League - Foto:  Günter Kram

Neuauflage des Vorjahres-Duells: Friedrichshafen trifft in der Gruppenphase aus Jastrzebski Wegiel (Foto: Günter Kram)

Vom 8. November 2022 bis zum 25. Januar 2023 begegnen sich die Teams jeweils im Hin- und Rückspiel. Die genauen Termine gibt die CEV in Kürze bekannt. Dann sind auch Tickets zu den Spielen erhältlich. 

Isabelle Haak lachte im Publikum kurz auf, als ihr in der CEV Champions League Volley der Frauen ein Duell mit ihrer Schwester Anna zugelost wurde. Kurze Zeit später stand der schwedische Superstar dann selbst auf der Bühne und hatte das Schicksal der Männerclubs in der Hand. Familiäre Duelle scheinen Haak wohl zu liegen, denn für den VfB Friedrichshafen hatte sie ebenfalls besondere Begegnungen aufgelegt. Mit Vojvodina NS Seme Novi Sad treffen die Häfler auf den Heimatclub von Scout Radomir Vemic. Zusätzlich spielte Libero Nikola Pekovic vier Saisons für die Serben. 

Der zweite Gegner in Pool A wird Jastrzebski Wegiel sein - unweit von Mark Lebedews polnischer Heimat. "Polen ist ein großes und wichtiges Volleyballland", sagt Lebedew zu dem Los. "Dort zu spielen ist immer toll. Und das vor Freunden und Familie tun zu können, ist noch besser." Der Dritte im Bunde wird Montpellier Volley UC sein, mit bekannten Gesichtern für deutsche Volleyballfans. Die beiden Ex-Berliner Nicolas Le Goff und Renan Michelucci stehen bei dem Team aus Südfrankreich unter Vertrag. Zusätzlich treffen mit Luciano Vicentin bei den Häflern und mit Ezequiel Palacios auf der anderen Netzseite zwei argentinische WM-Teilnehmer aufeinander.

"So viel dann zum freudigen Teil auf der privaten Seite", lacht Lebedew auf die Frage nach seiner Einschätzung der Auslosung und gibt zu, dass es "einfacher hätte kommen können" für sein Team. Wie schon im Vorjahr, wird es gegen das Topteam Jastrzebski Wegiel nicht einfach werden. Montpellier und Novi Sad sind jeweils die amtierenden Meister ihrer Länder. "An einem guten Tag können wir solche Spiele aber gewinnen", wie er sagt, auch mit einem Blick auf die deutsche Konkurrenz aus Berlin und Düren, die ebenfalls schwierige Lose gezogen hat. Zum polnischen Zawiercie gesellen sich Halkbank Ankara um Superstar Nimir und ein Qualifikant für Berlin. Düren bekommt es mit Simone Gianellis Perugia, Ziraat Bank Ankara und Ljubljana zu tun. 

Vom 8. November bis zum 25. Januar treffen die Teams jeweils auswärts und zuhause aufeinander. Die Gruppenersten ziehen direkt ins Viertelfinale der Königsklasse ein. Die Gruppenzweiten sowie der beste Gruppendritte spielen die übrigen Viertelfinalplätze im Hin- und Rückspiel aus. Die vier restlichen Gruppendritten treten im Viertelfinale des CEV-Cups an, sodass nur die Letzten der Pools aus dem Europageschäft ausscheiden. 

Die Mannschaft des VfB erfuhr mit Verzögerung von den Duellen. Seit Freitag stand das Team bei einem Vorbereitungsturnier im französischen Chaumont auf dem Feld. Gegen VK Lvi Prag (3:0) und das Decospan Volley Team Menen (3:2) gab es zwei Siege. Die Gastgeber aus Chaumont (1:3) waren hingegen zu stark für Mark Lebedews Mannschaft, der insgesamt noch fünf Leistungsträger fehlen und die mit VCO-Leihgabe Anton Jung an den Start ging. "Mit unserem aktuellen Trainingsstand und der Kaderstärke können wir durchaus zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes sein", bilanziert Lebedew. "Wir haben uns vor allem auf Block und Abwehr konzentriert, was sehr gut funktioniert hat. Alle weiteren Dinge gehen wir in den kommenden Wochen an." Schon am Freitag und Samstag stehen die nächsten Prüfungen im französischen Nizza an. Dann werden mit Ziga Stern und Dejan Vincic zwei weitere WM-Teilnehmer an Bord sein.

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