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Bundesligen: Netzhoppers verjüngen die Annahme

09.08.2022 • Bundesligen Autor: Britta Wersinger 346 Ansichten

Moritz Eckardt wird zusammen mit Gian-Luca Berger in die Fußstapfen von Kamil Ratajczak treten. Moritz wurde am 15.06.2001 in Berlin geboren. Beim Berliner TSC lernte er das Volleyball-Einmaleins als Außenangreifer. Mit seinem Heimatverein konnte er als junger Spieler große Erfolge feiern. 2016 wurden sie Deutscher Meister bei der U16 und 2017 Vizemeister bei der U18.

Netzhoppers verjüngen die Annahme - Foto: Jenny Wersinger

Foto: Jenny Wersinger

2018 wechselte Moritz zum VCO Berlin. Hier begann für das 1,86 m große Nachwuchstalent die Umschulung zum Libero. Dieser Wechsel zahlte sich für ihn aus. Er gewann mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gleich die U18-Europameisterschaft. Moritz durchlief die Stationen des VCO Programms. 2019/20 traten sie in der 2. Bundesliga Nord an und 2020/21 in der 1. Bundesliga. Er machte mit seiner beeindruckenden Spielweise auf sich aufmerksam. Die WWK Volleys Herrsching verpflichteten ihn direkt für die Playoffs.

In der letzten Saison nahm er für Ligakonkurrenten SWD Powervolleys Düren an. Mit dem Team erreichte er das Playoff-Halbfinale. In der kommenden Saison streift er das Trikot der Dahmeländer über und tritt damit ein großes Erbe an. "Kamil war ein sehr erfahrener Spieler. Ich fand seine Fähigkeit das Spiel zu lesen bewundernswert.", erwidert Moritz auf seinen Vorgänger angesprochen. Sein Wechsel von Düren nach KW hat wenig damit zu tun, dass er Karneval nicht besonders mag. "Über eine Party mehr im Jahr würde man sich nicht beschweren.", sagt der junge energiegeladene Libero schmunzelnd. Seine Entscheidung hatte eher praktische Gründe. "Die Netzhoppers sind nahe an meiner Heimat Berlin und ich kenne viele Spieler persönlich. Natürlich ging es auch darum weiterhin in der ersten Bundesliga zu spielen. Einen Liberowechsel gibt es nicht so häufig, als war das eine wirklich gute Chance.", erklärt Moritz seine Beweggründe. Eine weiter Rolle wird auch sein Studienwunsch spielen. Moritz möchte Sport und Englisch auf Lehramt an der Humoldt Universität studieren. Da dieses Studium auch Präsenzphasen beinhaltet, ist eine Mannschaft direkt vor der Haustür ideal.

Falls jemand überlegt: Eckardt, Eckardt? Hatten wir den nicht schon letzte Saison? Die Antwort ist: Jein? Sein zwei Jahre jüngerer und drei cm kleinerer Bruder Marius half in der letzten Saison bei den Netzhoppers aus und ersetzte den verletzten Kamil. Der Austausch mit seinem Bruder ist Moritz sehr wichtig, "Wir reden schon regelmäßig über unsere Erfahrungen und anstehenden Spiele, aber auch gerne über Beach-Volleyball."

Beide durchliefen das VCO-Projekt. Die Unterschiede zwischen VCO und der im Wettbewerb stehenden Clubs wurde Moritz schnell deutlich. "Der Druck Leistung abzuliefern ist im Profiverein um einiges höher." Dieser Druck dürfte in der kommenden Saison nicht gerade geringer werden. Doch Moritz hat sich feste Ziele für die Zeit bei den Netzhoppers gesteckt. "Mein Ziel ist es möglichst viel auf dem Feld zu stehen und mich als Mensch, Sportler und Teamplayer weiterzuentwickeln." Dabei möchte Trainer Tomasz Wasilkowski ihm gerne behilflich sein. "Nachdem wir vom Karriereende von Kamil erfahren haben, haben wir uns umgeschaut und viele Optionen geprüft. Während unserer Testspiele und dem Trainingslager vom B-Nationalkader konnte ich in Moritz sehr viel Potential sehen.", begründet der Trainer seine Entscheidung. "Moritz ist noch sehr jung und muss noch viel lernen, aber die Netzhoppers sind ein Verein, der gerne junge deutsche Spieler wie Moritz oder Max Schulz entwickelt."

Generell zu den Zielen seiner Volleyball-Karriere gefragt, gibt der 21-jährige eine klare Antwort: "In meinem Volleyballleben möchte ich viel erleben, gegen möglichst viele Teams auf hohem Niveau spielen und natürlich mein Potential entfalten. Für mich heißt das, so gut zu werden, wie es geht und im Sport so weit zu kommen, wie es meine Fähigkeiten erlauben." Natürlich steht auch Verletzungsfreiheit auf seiner Wunschliste ganz oben. Die wünschen wir ihm natürlich auch und viele Erfolg und Spaß bei den Netzhoppers.

"Willkommen Moritz Eckardt!"

#gowild2022/23

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