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2. Bundesligen: Weiße Weste zu Hause in 2022

26.04.2022 • 2. Bundesligen Autor: Christoph Brandhorst, Lindower SV Grün-Weiß e.V. 232 Ansichten

Für den SV Lindow-Gransee ist die Saison 2021/22 in der 2. Volleyball-Bundesliga auf der Zielgeraden. Und, soviel steht schon fest, sie nimmt zumindest sportlich ein Happy-End. Aller Abstiegssorgen haben sich die Granseer entledigt und am Samstagabend im Heimspiel gegen den Kieler TV mit einem 3:2 (25:17, 23:25, 23:25, 25:17, 15:11)-Sieg einmal mehr ihre ansteigende Form untermauert.

Weiße Weste zu Hause in 2022 - Foto:  M. Haack (MOZ)

Felix Göbert sicherte sich seine 9. Medaille und wurde bester MVP der Liga Nord (Foto: M. Haack (MOZ))

So ist Volleyball-Chef Frank Seeger fast ein bisschen wehmütig, dass die Spielzeit nun zu Ende geht: .,Diese Entwicklung ist phänomenal. Wer hätte das zu Weihnachten gedacht?"

Seeger gibt zu, dass ihm der durchwachsene Saisonstart nach der Meisterschaft und einem personellen Umbruch zu schaffen machte. "Da hatte ich schon die eine oder andere Schweißperle auf der Stirn, weil ich nicht wusste, ob wir wirklich zweigleisig, also auch die 3. Liga planen müssen." Doch die Mannschaft von Trainer Peter Schwarz fand immer besser zueinander, steigerte sich kontinuierlich und fährt seit Februar auch die entsprechenden Ergebnisse ein. Aus den letzten neun Spielen holten die Granseer acht Siege ein. "Verloren haben wir nur in Baden, und das war an einem Doppelspieltag", erinnert Seeger. Dazu kommt das mit 0:3 gegen den SVLG gewertete Duell mit Bocholt.

Den Positivtrend setzte der Tabellenachte am Samstag fort, machte es jedoch spannender als nötig. Nach souveränem Satzgewinn zum Auftakt offenbarten die Gastgeber in den Abschnitten zwei und drei jeweils Durststrecken . .,Da wurde der Vorsprung der Kieler dann zu groß", berichtet Seeger, der weiß: .,Die Jungs hätten es sich einfacher machen können." Doch der Fünfte aus Kiel war auch keine Laufkundschaft. Umso höher bewertet der Lindower Volleyball-Chef die Antwort seines Teams in Satz vier und dem Tie-Break.

Für die Fans würde der SV Lidow-Gransee gerne auch am kommenden Samstag (18 Uhr) noch einmal in der eigenen Halle aufschlagen. Aber nach wie vor ist ungewiss, ob Gegner FC Schüttorf wirklich kommt. Frank Seeger spricht von einer " doofen Situation", hatte er Sonntag noch keine neuen Info vom Gegner. Grenzwertig sei das Ansinnen der Gäste, auf die Partie aufgrund der geringen sportliche Bedeutung zu verzichten. "Am Ende stehen wir als Buhmänner da."

 

 

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