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Bundesligen: Potsdam und Stuttgart im Finale

22.04.2022 • Bundesligen Autor: Westebbe, Janina 607 Ansichten

Der SC Potsdam und Allianz MTV Stuttgart stehen im Finale um die Deutsche Meisterschaft 2022.

Nach dem Erfolg am Osterwochenende in Dresden gewannen die Potsdamerinnen die zweite Halbfinalpartie der "best-of-three"-Serie mit 3:1 (32:34, 25:18, 25:10, 26:24) gegen den Titelverteidiger Dresdner SC, der damit die Saison mit der Bronzemedaille beendete. Im Finale um die Meisterschaft trifft die Mannschaft von Chefcoach Guillermo Naranjo Hernándezo nun auf den Ersten der Hauptrunde Stuttgart, der sich den Finaleinzug mit zwei Siegen gegen den SSC Palmberg Schwerin sicherte.

Potsdam löst erstmals Finalticket

Vor 1.348 Zuschauer:innen lieferten sich beide Teams in der Potsdamer MBS Arena zunächst einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. In der Endphase des ersten Satzes wehrte Potsdam neun Satzbälle ab, bevor die Dresdenerinnen den Satz für sich entscheiden konnten. Im zweiten Durchgang führte Potsdam schnell und spielte den Satz konzentriert zu Ende. In Satz drei verlor das Team von DSC-Coach Alexander Waibl den Faden, doch im darauffolgenden Satz fingen sich die Spielerinnen wieder und hielten den Ausgang bis zum Ende offen. In der Schlussphase konnte sich das Team um Kapitänin Jennifer Janiska mit 20:18 sogar einen kleinen Vorsprung sichern. Doch die Potsdamerinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und verwandelten nach 114 Minuten den zweiten Matchball und machten damit den Finaleinzug perfekt.



SC Potsdam hatte nach dem Finaleinzug gegen den Dresdner SC allen Grund zur Freude. (Foto: Patrick Höpner)

Stuttgart erreicht drittes Finale der Saison

Allianz MTV Stuttgart sicherte sich den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft mit einem 3:1-Auswärtserfolg (25:18, 25:20, 22:25, 25:17) beim SSC Palmberg Schwerin. Damit erreicht das Team von Tore Aleksandersen das dritte Finale im dritten Wettbewerb und hat nun die Möglichkeit nach dem zweiten Saisontitel zu greifen. Vor ausverkaufter Halle begann des zweite Halbfinalmatch ausgeglichen. Beide Mannschaften punkteten abwechselnd, doch dann konnten sich die Stuttgarterinnen absetzen und gaben die Führung bis zum Satzende nicht mehr ab. In Satz zwei kamen die Gastgeberinnen, angeführt von Denise Imoudu, besser ins Spiel und gingen erstmalig in Führung. Doch dank einer Aufschlagserie von Simone Lee konnte Stuttgart die Führung wieder übernehmen und ausbauen - dies war die Vorentscheidung in Durchgang zwei. Wie im ersten Halbfinalmatch zwischen beiden Teams am vergangenen Samstag riss im dritten Satz der Faden bei Allianz MTV, sodass das Team von Cheftrainer Felix Koslowski kurzzeitig wieder Hoffnung schöpfte. Aber diese schwand im vierten Durchgang erneut und nach 104 Minuten nutzte MVP Krystal Rivers den ersten Matchball.

Endspielserie mit Krimicharakter

In die am kommenden Dienstag, 26. April startende "best-of-five"-Finalserie gehen die Stuttgarterinnen nun als Favoritinnen. Das Team wird alles daran setzen, nach 2019 den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu gewinnen - nach dem Pokalsieg und dem Erreichen des Endspiels im CEV-Cup wäre das die Krönung einer überragenden Saison. Doch das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt hat mit dem ersten Einzug in die Playoff-Finals der Vereinsgeschichte schon jetzt Historisches geschafft und kann nun befreit aufspielen. Zudem fügte Potsdam dem Team aus Stuttgart die einzige Niederlage in der Hauptrunde zu. Die Finalserie wird an Spannung also kaum zu überbieten sein.

Alle Finalpartien zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem SC Potsdam werden live im Free-TV auf SPORT1 und auf SPORT1 Extra gezeigt.

Die Final-Playoffs (Best of 5) beginnen am kommenden Dienstag. Nachfolgend finden sich die Ansetzungen im Überblick:

(*) Entscheidungsspiel: Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger vorzeitig feststeht.

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