volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
TuB bleibt Volleyball-Zweitligist

volleyballer.de

2. Bundesligen: TuB bleibt Volleyball-Zweitligist

19.04.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 227 Ansichten

Manchmal reichen schon drei gewonnene Sätze und ein damit verbundener 3:0 (25:12, 25:23, 25:20)-Spielgewinn zum Glücklichsein.

TuB bleibt Volleyball-Zweitligist - Foto:  Martin Beltinger

Bocholt bleibt Zweitligist (Foto: Martin Beltinger)

Im Fall der Zweitliga-Volleyballer von TuB Bocholt führte so ein Sieg am Samstagnachmittag über den USC Braunschweig zudem zum vorzeitigen Klassenerhalt einer nicht immer einfachen Saison. Und so hüpfte dann die Mannschaft um TuB-Kapitän Lars Geukes nach Spielschluss freudestrahlend und jubelnd übers Spielfeld. TuB-Trainer Raimund Schneider bekam dabei sein schon zur Mitte des ersten Satzes aufgelegtes Grinsen nicht aus dem Gesicht. 

Dabei hatte der Bocholter Trainer in der Tat allen Grund zum Strahlen. Vom Fleck weg übernahmen die Bocholter in der heimischen Euregio-Halle vor rund 100 Zuschauer das Kommando und entschieden gleich die ersten vier Ballwechsel für sich. Von Nervosität oder gar selbst gemachtem Druck war da keine Spur! Dabei hatte Team-Manager und Co-Trainer Sven Böhme im Vorfeld dieser Partie gewusst, dass "es wichtig sein wird, wie man mit diesem Druck umgehen kann". TuB konnte damit am Samstagnachmittag offenbar sehr gut umgehen. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, dabei klar und konzentriert die Aufgaben lösen, dann haben wir auch eine große Chance", sagte Raimund Schneider dazu. Und die Gunst der Stunde wussten die "TuB-Schrauber" weiter zu nutzen. Schnell und konsequent wurde der Vorsprung ausgebaut, über eine zwischenzeitliche 15:6 und 22:8-Führung wurde der erste Satz klar 25:12 gewonnen. 

"Ich bin da völlig überrascht worden. Der Druck bei den Aufschlägen ist gelungen, unser Block-Verhalten war genau wie abgesprochen. Und das konnte man auch sehen, bei wie vielen Bällen der Gegner nicht durchkam. In der Feldverteidigung haben wir gut aufgepasst, im Angriff alles gut gelöst", analysierte Schneider. 

Der finnische USC-Spielertrainer Antti Poikela wusste nicht so recht, warum seine Mannschaft so schlecht in die Partie fand. "Wir waren unter der Woche eigentlich ganz optimistisch, hatte auch eine gute Trainingswoche. Aber dann war es nicht unser Spiel, ich weiß auch nicht, was da passierte. Bocholt spielte wirklich sehr gut", sagte ein sichtlich konsternierter und ein wenig ratloser Poikela nach Spielschluss. 

Besser, aber eben auch nicht erfolgreich, wurde es aus Sicht der Braunschweiger in Durchgang zwei. Dabei gingen diesmal die Gäste schnell 4:0 in Führung. Und ließen die Bocholter bis in die Schlussphase eigentlich auch gar nicht herankommen. Schneider: "Wenn man den ersten Durchgang so hoch gewonnen hat, ist die Gefahr da, dass man ein wenig nachlässt. Das Problem war der dritte Ball, der dann blind ins Aus geschlagen wurde. Da machten wir uns das Leben mit schwer. Die Reaktion der Mannschaft fand ich dann aber klasse. Wir haben beständig Punkte zurückgelegen, trotzdem behielt die Mannschaft einen klaren Kopf." Ein besonderes Lob hatte der Bocholter Trainer dabei für Thomas Eickelberg übrig, der dann auch im Anschluss an die Partie zum Bocholter "Most Value Player" (wertvollster Spieler) ausgezeichnet wurde. Beim Stande von 20:20 gingen die "TuB-Schrauber" erstmals in diesem Durchgang in Führung und gaben diese auch nicht mehr ab. Der zweite Satzball wurde nach einer knappen halben Stunde Spielzeit zum 25:23 verwandelt. 

TuB fand im dritten Satz wieder zur Anfangsstärke zurück, machte klar weniger Fehler als die Gäste und setzte sich mit druckvollem und variantenreichem Spiel immer wieder mit platzierten Angriffsschlägen durch. Die Aufschläge kamen präzise und zwangen die Gäste immer wieder zu Fehlern. Die Braunschweiger kamen nach einem 10:17-Rückstand zwar zwischenzeitlichen bis auf 17:19 heran. Das war es dann aber auch schon, den Satz- und Matchball Nummer zwei lupfte Lukas Essing nach insgesamt 85 Spielminuten ins gegnerische Feld zum 25:20-Endstand. 

In der Tabelle rückt TuB auf Platz acht vor und kann mit zehn Siegen aus 21 Spielen und 29 Punkten nicht mehr absteigen. "Wir haben tatsächlich noch gar nicht über die neue Saison gesprochen. Wir wollten abwarten, bis wir ganz sicher sind und haben sicherlich auch die Fühler nach den einen oder anderen Spieler ausgestreckt. Ob die dann kommen werden, das weiß man noch nicht", sagt Schneider. 

 

Weitere Meldungen aus der Kategorie "2. Bundesligen"

zurück
volleyballer.de auf Facebook RSS Feed Twitter


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner