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SV Warnemünde verliert in Berlin

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2. Bundesligen: SV Warnemünde verliert in Berlin

29.03.2022 • 2. Bundesligen Autor: NA, SV Warnemünde 3888 Ansichten

Der Plan ist nicht aufgegangen: Die SVW-Männer um Trainer Jozef Janosik konnten im Nachholspiel bei Schlusslicht VCO Berlin am Sonnabend nur einen Punkt mit nach Hause nehmen.

SV Warnemünde verliert in Berlin - Foto: SVW (A. Bach)

Die Mannschaft konnte nur einen Punkt aus der Hauptstadt entführen. (Foto: SVW (A. Bach))

Dabei fing alles gut an. Erfolgreiche Aktionen im Angriff und Block verhalfen dem Warnemünder Team trotz anfänglichem Rückstand zum knap-pen Satzgewinn (24:26). Der zweite Durchlauf verlief ähnlich. Ein ständiges Hin und Her, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Diesmal hatten jedoch die Berliner das bessere Ende und konnten den Satz mit 25:20 für sich verbuchen. Satzausgleich.

Im dritten Satz schien alles nach Plan zu laufen: Jozef Janosik brachte Adam Surgut und Jozef Günther im Außenangriff, der SVW sammelte Punkt für Punkt ein. Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel sowie die beiden Mittelblocker Konstantin Rode und Sören Schröder trugen ebenfalls dazu bei, dass die Führung nach dem elften Punkt nicht mehr aus der Hand gegeben wurde. Als es beim Stand von 19:21 noch einmal eng zu werden drohte, wechselte der Coach Tommy Mehlberg für Josef Günther ein, um den Angriffsdruck zu erhöhen. Mit Erfolg: Warnemünde verwan-delte den zweiten Satzball zum 21:25. Zwei Sätze gewonnen - ein Punkt war gesichert.
Der vierte Satz sollte die Entscheidung bringen. Mit Jan Szymoniak und Josef Günther stand ein weiteres wirkungsvolles Angreiferduo zur Verfügung. Die Mannschaft spielte konzentriert und verschaffte sich bis zum 10:16 ein beruhigendes Punktepolster. Doch dann nahm VCO-Trainer Daniel Ilott eine Auszeit - und das Spiel nahm eine Wende. Die VCO-Jungs, allen voran der sehr gute, spätere MVP, Jannes Wiesner, beeindruckten durch druckvolle Aufschläge und variantenreiche Angriffe und brachten die Warnemünder Abwehr in Schwierigkeiten. Eigene An-griffsvarianten blieben in der erstarkten VCO-Blockabwehr hängen. Auch die Einwechslung von Adam Surgut für Jan Szymoniak beim Stand von 18:17 brachten nicht den erhofften Erfolg. Zwar konnte der SVW drei Berliner Satzbälle abwehren und noch einmal auf 24:23 herankommen, musste dann aber doch den Satzaus-gleich hinnehmen. Die Entscheidung fiel dann im Tiebreak. Die jungen Spieler des VCO ließen im 5. Satz nichts anbrennen, lieferten starke Aufschläge und boten kluge Blockarbeit - der Spiel- und Satzverlust war nicht mehr zu verhindern. "Insgesamt war es ein gutes, solides Spiel von uns. Leider haben wir im vierten Satz unse-re Führung nicht durchgebracht und aus der Hand gegeben. Es war gut, dass alle spielen konnten. Wir haben nichts verschenkt", resümiert Kapitän Ole Ernst, der diesmal von Jan-Philipp Krabel als Kapitän vertreten wurde. Adam Surgut wurde von der gegnerischen Mannschaft zum wertvollsten Spieler gewählt.

 

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