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Bundesligen: Potsdam zu stark für Aachen

20.03.2022 • Bundesligen Autor: Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V. 814 Ansichten

Beim 0:3 (23:25, 21:25 und 15:25) müssen sich die Ladies in Black den favorisierten Gästen aus Brandenburg beugen, die mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellten.

Potsdam zu stark für Aachen - Foto: Ladies in Black Aachen Andreas Steindl

Aachen kämpft und unterliegt dem starken SC Potsdam (Foto: Ladies in Black Aachen Andreas Steindl)

Vor Spielbeginn bekräftigten alle Anwesenden auch in Aachen ihren Abscheu gegen Gewalt und Krieg inmitten von Europa und dass es dafür generell und nicht nur in der Welt des Sports keinen Platz gibt.

Das Spiel selbst begann wie erwartet druckvoll auf beiden Seiten des Netzes. Potsdam fand schneller ins Spiel und führte zeitweise mit fünf Punkten. Die Gastgeberinnen aber hielten dagegen, konnten ausgleichen und einmal sogar kurz in Führung gehen. Am Ende ging der Satz knapp mit 23:25 verdient an die Potsdamerinnen.

Im zweiten Durchgang sah es lange Zeit ähnlich aus. Aachen investierte viel Einsatz und Leistung. Potsdam variierte und beschäftigte den Aachener Block immer wieder erfolgreich. Das kostete Kraft und die Ladies in Black zogen am Ende mit 21:25 auch diesmal den Kürzeren.

Nun übernahmen die Potsdamerinnen das Heft des Handelns und Aachen musste alles aufbieten. Der Angriffsdruck war groß, das Spiel der Gäste variabel und die Ladies in Black gerieten zusehends in Schwierigkeiten. Auch dieses Satzergebnis von 15:25 Bällen war hochverdient. In der 100. Partie von Guillermo Naranjo Hernandez an der Seitenlinie für den SC Potsdam übertraf sein Team auch noch den eigenen Punkterekord und steht nun mit 46 Zählern - so vielen, wie nie zuvor am Ende einer Hauptrunde - weiterhin auf Platz 2 der Volleyball Bundesliga.

Nach der Ehrung von Jana Franziska Poll auf Aachener Seite und Anett Nemeths vom SC Potsdam als wertvollste Spielerinnen ihrer Teams hielt der Abend noch einen speziellen Höhepunkt bereit.

Aachens "Mister Volleyball" André Schnitker, der zum Beginn der Saison 2020/21 das Hallenmikrofon an seine Tochter Maike weitergegeben hatte, wurde für sein Wirken im und um den Volleyball der Ladies in Black geehrt und von Wegbegleitern und dem sensationellen Aachener Publikum auf bewegende Weise verabschiedet.

Die Ladies in Black und viele der Mitwirkenden und Unterstützer rund um den Bundesligisten würdigten damit seine Aufbauarbeit und das Engagement in vielen Funktionen und wollten das vor "seinem" gut gefüllten Aachener Hexenkessel in dem passenden Rahmen nachholen.

Das Aachener Publikum und auch die Gäste taten das Ihre dazu und verabschiedeten André Schnitker mit verdientem Applaus und vielen, vielen Glückwünschen! Auch wir sagen "Danke André"!

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