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Bundesligen: GCDW unterliegt vor Rekordkulisse

20.03.2022 • Bundesligen Autor: Benedikt Pohlus, TSV Herrsching 346 Ansichten

Rund 2000 Zuschauer waren am Freitagabend in den Audi Dome gekommen, um die WWK Volleys gegen den Rekordchampion und amtierenden Pokalsieger spielen zu sehen - Rekordkulisse für ein Volleyballheimspiel der Herrschinger.

GCDW unterliegt vor Rekordkulisse - Foto: WWK Volleys

Der Einsatz der WWK Volleys war vergeblich: Das 0:3 gegen den VfB bringt das 1:1 in der Serie. (Foto: WWK Volleys)

Dieser großen Menge wollte der GeilsteClubderWelt natürlich etwas bieten. Max Hauser, stimmlich angeschlagen nach dem Match: "Mich nervt, dass wir den dritten Satz nicht gewonnen haben. Allein schon das Publikum hätte es verdient gehabt - es war eine super Stimmung." Sportlich gesehen musste der Trainer der WWK Volleys indes anerkennen: "Friedrichshafen hat verdient gewonnen." Schließlich prallte alles, was der GeilsteClubderWelt an diesem Abend versuchte an einem stark auftretenden VfB Friedrichshafen ab. Nach dem Ausgleich der Serie kommt es nun in einer Woche (Samstag, 26.3. um 20 Uhr) zum entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Die nach der Hauptrunde besser platzierten Häfler genießen dann in der ratiopharm Arena in Neu-Ulm Heimrecht. 

Die WWK Volleys haben sich in dem Heimspiel, das wegen der Chance auf den Einzug ins Halbfinale auch sportlich historisch hätte werden können, von Beginn an gewehrt. Auch die Zahlen stimmten: In Annahmequote, Angriffsquote, Blocks waren die Oberbayern ebenbürtig - einzig im Aufschlag gab es zu viele Fehler zu verzeichnen. So lastete zu wenig Druck auf der VfB-Annahme und der nach Verletzung zurückgekehrte Zuspieler Dejan Vincic konnte gewohnt variabel verteilen. In den Sätzen eins und zwei hielt der GCDW zu Beginn jeweils gut mit, eine Schwächephase zur Mitte der Durchgänge brachte die Gäste entscheidend voran.

Im dritten Umlauf blieben die WWK Volleys dem Pokalsieger bis in die Schlussphase auf den Fersen, nach dem Block gegen den stark spielenden Kapitän Tim Peter (13 Punkte) stand es allerdings 19:22. Der folgende Ballwechsel brachte dann mächtig Stimmung ins weite Rund: Eigentlich Punkt für Herrsching, der VfB protestierte. Es gab eine lange Diskussion der Schiedsrichter, die letztlich den Punkt an die Gäste gaben. Fassungslosigkeit beim GCDW, Haare raufen, Kopfschütteln und ein Trainer Max Hauser, der sich fast sein weißes Hemd vom Körper riss. Aber es half nichts, die Entscheidung zum 19:23 stand. Grandios, dass sich die WWK Volleys dank des Publikums und starker Aufschläge von Philip Schumann noch einmal zurückkämpften und zum 24:24 ausgleichen konnten. Für eine Wende reichte es aber nicht mehr: Jonas Kaminski scheiterte mit dem finalen Ball, den er diagonal andachte, aber ins Netz setzte. Trotz dieses Ausgangs haben die WWK Volleys Werbung für den Standort Herrsching/München gemacht und mit der Rekordkulisse zumindest ein Teilziel erreicht. Nun heißt es sich sammeln und den Coup aus der Vorwoche wiederholen, um doch noch in die Runde der letzten vier einzuziehen. 

 

 

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