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Auswärtssieg im Visier

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Bundesligen: Auswärtssieg im Visier

18.03.2022 • Bundesligen Autor: StS, SWE Volley-Team e.V. 1006 Ansichten

Die vorletzte Auswärtstour steht Schwarz-Weiß Erfurt am Samstag bevor, wenn sie zum Aufsteiger VC Neuwied reisen.

Auswärtssieg im Visier - Foto: Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Dühring)

Schwarz-Weiß Erfurt hat den nächsten Auswärtssieg im Visier (Foto: Schwarz-Weiß Erfurt (Sebastian Dühring))

Um 19 Uhr erfolgt der Anpfiff in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums.

Der Blick auf die Tabelle könnte dazu verleiten, dass ein Sieg für die Erfurterinnen schon verbucht werden kann. Denn der Aufsteiger steht kurz vor dem Saisonende mit einem Punkt sieglos am Tabellenende. Doch davor warnt Konstantin Bitter: "Neuwied hat sich im Saisonverlauf gesteigert und zumindest einige kleine Erfolgserlebnisse erzielt, indem sie Sätze gegen Suhl oder wie zuletzt in Wiesbaden gewannen. Wir werden sie nicht auf die leichte Schulter nehmen und konzentriert in die Partie gehen." Ein weiterer Fakt, weshalb er vorsichtig ist, ist die kleine, flache Halle. "Wir haben in der Saisonvorbereitung dort gespielt und gerade so mit 3:2 gewonnen. Da hatten wir Probleme, uns auf die niedrige Hallendecke einzustellen", kann sich der Erfurter Coach noch gut daran erinnern.

Überhaupt gilt dem VC Neuwied der Respekt von Erfurter Seite. Nachdem jahrelang kein Verein den großen Sprung in die 1. Bundesliga gewagt hatte, waren es im letzten Jahr die Deichstadtvolleys, die sich der Herausforderung stellten. Und wäre es nicht schon schwer genug sich zu etablieren, kamen durch die Pandemie zahlreiche Spielpausen erschwerend hinzu, so dass wegen fehlender Hallenverfügbarkeit das Heimspielrecht gegen Schwerin Potsdam, Wiesbaden und auch Dresden abgetreten werden musste. Insofern zieht man auch in Thüringen den Hut vor dem VC Neuwied, wie sie die Schwierigkeiten meistern und nicht den Kopf in den Sand stecken. Wie schwer es ein Aufsteiger hat, welches Durchhaltevermögen man braucht, um viele Negativerlebnisse wegzustecken, davon kann man in Thüringens Landeshauptstadt ein Lied singen.

Doch bei aller Anerkennung für das Geleistete in Neuwied, Punkte wollen die Schwarz-Weißen nicht freiwillig zum letzten Heimspiel der Deichstadtvolleys überreichen. Die Spielerinnen um Kapitänin Antonia Stautz peilen ihren sechsten Saisonerfolg an, um auch nochmal Eigenwerbung zu betreiben, bevor sie am 26. März ihr letztes Heimspiel gegen Aachen bestreiten. Die Partie in Neuwied kann wie immer bei Sport1 Extra im Livestream mitverfolgt werden. 

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