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Bundesligen: Starker Start in die Playoffs

14.03.2022 • Bundesligen Autor: TG 1862 e.V. Rüsselsheim 557 Ansichten

Pünktlich um 15 Uhr startet das erste Playoffspiel gegen die SVG Lüneburg. Nach einer langen Verletzungspause kann Headcoach Christophe Achten wieder Schlüsselspieler Daniel Malescha aufs Feld stellen.  

Starker Start in die Playoffs - Foto: Corinna Beck

Daniel Malescha zurück auf dem Feld und bereit für die Playoffs (Foto: Corinna Beck)

Das erste Highlight der Partie lässt nicht lange auf sich warten. Nach einer zu dichten Annahme Lüneburgs fliegt der Ball direkt in Richtung Frankfurter Feldhälfte. Viktor Lindberg überlegt nicht lange und schlägt direkt mit voller Energie den Ball auf den Marktplatz (5:4). James Weir fackelt nicht lange und holt sich mit einem Einerblock direkt das nächste Highlight. Mit einem Vorsprung von drei Punkten geht es in die erste technische Auszeit. Lüneburg hält dem Druck jedoch Stand und holt langsam, aber sicher auf, geht zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende kann sich Frankfurt jedoch durchsetzen und gewinnt den ersten Satz 26:24.

Der zweite Satz beginnt stark. Frankfurt geht direkt mit vier Punkten in Führung. Lüneburgs Trainer Stefan Hübner zieht die Konsequenz und nimmt die erste Auszeit. Bis zur ersten technischen Auszeit kann Frankfurt die Führung aufrechterhalten. Die SVG schafft es jedoch, auch in diesem Satz aufzuholen. Nach einer Führung der Gäste bei 18:17 bauen sich die United Volleys durch einen Blockpunkt, einen Netzfehler und letztendlich einer Doppelberührung des Gegners einen Vorsprung von 2 Punkten zum 20:18 aus. Lüneburg zieht die Auszeit - mit kurzweiligem Erfolg. Bis zum 20:20 können sie ausgleichen, schaffen es allerdings nicht sich durchzusetzen und in Führung zu gehen. Drei Satzbälle können durch die Gäste aus dem Norden abgewehrt werden. Den Satz gewinnen zum Schluss dann jedoch die stärkeren Frankfurter mit 27:25.

Auch der dritte Satz beginnt gut für die Heimmannschaft. Sie können sich ein gutes Polster erspielen und gehen nach einem cleveren Lobb in den Block durch Malescha mit 8:5 in die erste technische Auszeit. Auch in diesem Satz kommen die Lünehünen gefährlich nah, gleichen zwischenzeitlich sogar aus. Die Oberhand behalten allerdings die Gastgeber. Nach einem spektakulären Angriff durch Viktor Lindberg, einem Schwimmbadbagger durch Noah Baxpöhler und einer starken Abwehr durch Satoshi gehen die Uniteds mit 16:12 in die zweite technische Auszeit. Zur Crunchtime des Spiels blockt Noah Baxpöhler den Angriff Eschenkos erfolgreich. Mit fünf Punkten Führung scheint auch dieser Satz klar zu sein und den Sieger abzuzeichnen. Doch auch in diesem Satz holt die Mannschaft unter Stefan Hübner auf. Nach einem Powertip über einen Dreierblock und einem cleveren Angriff in den Block verwandelt Viktor Lindberg den Matchball und bringt die Mannschaft zu einem 3:0 Sieg.  

Die Freude und Erleichterung sind jedem in Mannschaft und Team der United Volleys Frankfurt deutlich anzusehen. Der erste von zwei Siegen ist geschafft. Jetzt heißt es für die Frankfurter nochmal kräftig Energie sammeln und am 19. März in Lüneburg 3 Sätze gewinnen.

Headcoach Christophe Achten äußert sich zum Sieg erleichtert: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und freue mich über den Sieg. Es war nicht so einfach, wie das Ergebnis vermuten lässt, aber zum Ende in der Crunchtime haben wir die Nerven behalten und den Sieg für uns gewinnen können."

Most valuable Player (MVP) Max Staples zeigt sich ebenfalls entspannt und fröhlich: "Wir sind stark gestartet, konnten zwischenzeitlich einen guten Vorsprung ausbauen. Diese Leistung konnten wir leider nicht durchgängig aufrechterhalten, aber wir sind auf dem Weg dahin. Besonders stark fand ich, dass wir zum Ende der Sätze unsere Stärken gezeigt und uns nicht haben einschüchtern lassen." Besonders euphorisiert war Staples über den Wiedereinsatz Daniel Maleschas: "Daniel Malescha ist zurück, die Legende hat wieder gespielt!"

Auch Malescha zeigt sich sehr froh über seinen Einsatz: "Es war schön wieder nach langer Zeit auf dem Feld zu stehen, in der kompetitiven Situation zu sein. Am meisten Spaß macht es dann, wenn es auch um etwas geht. Die Abstimmung lief noch nicht so gut wie vor zwei Monaten, aber in den nächsten Tagen und Wochen werden wir gezielt daran arbeiten."

Um ins Halbfinale einzuziehen, muss die Mannschaft in der kommenden Woche auswärts den zweiten Sieg holen. "Auswärts bei Lüneburg zu Hause zu siegen, ist eine schwere Aufgabe, aber wir werden hart trainieren und alles geben, um kein drittes Spiel bestreiten zu müssen", so Achten.

 

 

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