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2. Bundesligen: Raben II bleiben in Erfolgsspur

07.03.2022 • 2. Bundesligen Autor: Roland Regahl, Rote Raben Vilsbiburg 2428 Ansichten

Auch ohne den erkrankten Chefcoach Lukasz Przybylak - er wurde von Alex Klobertanz und Andreas Häußler vertreten - feierten die Roten Raben II den dritten Sieg in Folge. Sie setzten sich trotz des reduzierten Kaders mit 3:1 (22:25, 25:22, 28:26, 25:18) beim Tabellennachbarn TG Bad Soden durch.

Raben II bleiben in Erfolgsspur - Foto: Rainer Wimmer

Groß war die Freude über den dritten Dreier in Folge. (Foto: Rainer Wimmer)

In einer nicht immer hochklassigen, aber meist spannenden Partie überzeugten die Niederbayerinnen durch ein solides Annahme- und Abwehrverhalten sowie eine im Vergleich zu Bad Soden deutlich höhere Durchschlagskraft am Netz. Dabei hatte das Trainerduo kaum personelle Alternativen, denn neben der gewohnten Stammformation konnten nur Lina Klemisch und Ssjyaana Venos eingewechselt werden. In einer nervösen Anfangsphase lagen die Gäste stets in Führung, ohne sich bis zum 11:10 aus ihrer Sicht um mehr als zwei Punkte absetzen zu können. Erst danach erarbeiteten sie sich einen größeren Vorsprung. So lagen sie bei der zweiten technischen Auszeit mit 16:12 vorne, ließen die Hessinnen aber zum 16:16 ausgleichen. Und die gingen beim 19:18 erstmals in Führung, die sie bis zum 24:21 weiter ausbauten. Am Schluss landete ein Angriffsball von Tina de Groot im Aus. Die Raben machten einige Fehler zu viel und konnten mit ihren kurz gespielten Aufschlägen nicht für Gefahr sorgen.

Aber die Vilsbiburgerinnen steigerten sich und diktierten das Geschehen im zweiten Abschnitt von Beginn (0:3, 3:8), wobei den Gastgeberinnen kein einziges Mal der Ausgleich gelang. Anna Wagner setzte ihre Angreiferinnen ein ums andere Mal gekonnt ein und die beiden überragenden Mittelblockerinnen Shelby Pullins und Tina de Groot brachten die Bälle wuchtig auf den Boden. An der Überlegenheit änderte sich bis zum 20:16 nichts. Spannend wurde es erst in der Schlussphase, als Bad Soden auf 19:20 und 21:22 verkürzen konnte. Zwei Punkte von Shelby Pullins und ein Aufschlagfehler sorgten dann für den Satzausgleich.

Im dritten Durchgang übernahmen zunächst die Hessinnen das Kommando, führten bereits mit fünf Punkten Vorsprung (11:6) und lagen bis zum 14:11 vorne. Dafür war jedoch weniger die Stärke Bad Sodens als der zögerliche Auftritt der Raben verantwortlich. Mit Anna Wagner an der Aufschlaglinie drehten die Vilstädterinnen die Partie, sodass Martyna Kloda das 14:16 erzielen konnte. Die Gastgeberinnen konterten (18:17), aber nach einer von Alex Klobertanz genommenen Auszeit hatten Sina Bauer und Co. beim Stande von 21:24 drei Satzbälle, die allerdings nicht verwertet wurden. Bad Soden gelang dies beim Stande von 25:24 ebenfalls nicht, sodass am Ende Ehize Omoghibo und ein Netzfehler das 26:28 bedeuteten.

Damit hatten die Raben bereits einen Punkt in der Tasche, wollten an diesem Samstagnachmittag jedoch mehr. Obwohl sich die Mädchen von Co-Trainer Marco Vourliotis auch im vierten Satz einen ansehnlichen Vorsprung (8:5, 12:7) erspielten, setzten sich die Niederbayerinnen am Ende deutlich durch. Wieder sorgte Anna Wagner mit ihrem Service für Gefahr (12:14). Auch Martyna Kloda machte mit ihren Aufschlägen viel Druck, sodass die Raben nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (14:14) auf 20:14 davonzogen. Am Ende waren es Tina de Groot mit Übersicht und ein Bad Sodener Angriff ins Aus, der den deutlichen Satz- und Matchgewinn (25:18) für die Roten Raben bedeutete. Mit nunmehr 24 Zählern auf dem Konto können sie den kommenden Aufgaben gelassen entgegensehen. Am Sonntag haben sie gegen den SSC Freisen die Möglichkeit, ihre Erfolgsserie fortzusetzen.

Alex Klobertanz freut sich über den Auswärtserfolg: "Trotz der schwierigen Situation ohne Lukasz hat die Mannschaft das gut gemacht. Wir hatten zwar ein paar Ups and Downs, aber ab dem zweiten Satz alles gegeben. Entscheidend war wohl der knappe Gewinn des dritten Satzes. Wir haben in der Crunchtime immer zulegen können und so einen verdienten Erfolg erzielt." Lukasz Przybylak war es ein Anliegen, sich bei der Mannschaft, den Trainern und allen Helfern zu bedanken.

 

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