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Moerser "Adler" wie erwartet dominant

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2. Bundesligen: Moerser "Adler" wie erwartet dominant

06.03.2022 • 2. Bundesligen Autor: Moerser SC Pressestelle, Moerser SC 1985 e.V. 2461 Ansichten

In einer Partie auf eher mittlerem Niveau gegen den VCO Berlin setzt sich die Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp glatt durch und sichert sich drei weitere Punkte im Rennen um den Titel.

Moerser "Adler" wie erwartet dominant - Foto: Moerser SC Pressestelle

Standardsituation: Chris Carter greift an ... (Foto: Moerser SC Pressestelle)

Der Moerser Trainer hatte die Gelegenheit genutzt "frische" Kräfte gegen das bislang sieglose Internat-Team zu präsentieren und wurde nicht enttäuscht.

Im 1. Drittel durchwachsen ...

In der Anfangsphase gleich eine der größten Berliner Schwächen: zwei Aufschlagfehler in Folge, danach eine Annahme gegen die Decke und 3-1 Führung für die Gastgeber. Luca Wagner gelingt ein wirkungsvoller Aufschlag zum 5-2, dann folgen zwei eher unachtsam in den Berliner Block geschlagene Angriffe, 5-5 ... aber dann doch nach erfolgreichem Moerser Block eine kleine Führung nach dem ersten Spielabschnitt: 8-6. Im 2. Drittel bleibt die leichte Dominanz der Moerser "Adler" erhalten. Dann wurde es deutlicher: nach 15-14 lässt Felix Orthmann es dreimal krachen: 18-14. Durchbruch gelungen. Vier-Punkte-Abstand auch bei 20-16, Auszeit Berlin. Luca Wagner mit "Drop", Chris Carter hart, ein Moerser Block und noch einmal Chris Carter - der Satz ist gelaufen.

Im 2. Drittel Gas gegeben ...

Trainer Rieskamp lässt die Formation vom 1. Durchgang auf dem Feld und erlebt einen schleppenden Auftakt: Berlin wehrt sich, Moers mit einigen unnötigen Fehlern und Mini-Rückstand für die Gastgeber nach dem ersten Drittel. Bis 10-10 bleibt die Partie offen, dann ist es Chris Carter, der mit zwei Aufschlag-Assen eine klare Dominanz im 2. Drittel einleitet: insgesamt sieben Aufschläge von 12-11 bis 18-11 bei wenig Gegenwehr der Berliner, die in einer Auszeit (18-11 für Moers) versuchen wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Eine recht einseitige Angelegenheit: Moers macht noch 7 Punkte, Berlin nur noch zwei ...

Im 3. Drittel Pseudospannung ...

Im 3. Durchgang dann ein kleines Plus an Abwechslung: Moers schnell mit 0-3 zurück, hämmert zum 2-5 in der Berliner Block. Bei 3-6 bringt Trainer Rieskamp Jannik Brentel ins Geschehen. Der Drei-Punkte-Rückstand bleibt nach dem ersten Drittel bestehen. Moers weiter hinterher bis 6-10, dann aber zwei Orthmann-Hämmer (Angriff, Aufschlag) und bei 8-10 Auszeit der Berliner Trainers. Orthmann gleicht noch bei 10 aus. Moers übernimmt. Drei-Punkte-Führung über 21-18 bis 23-20 (Ihde hart über die Mitte). Dann Moers in den Berliner Block, dazu eine schwache Abwehr und Berlin kitzelt die Gastgeber mit 23-22. Etwas Spannung in der Schlussphase: Chris Carter erhöht auf 24-22, ein Moerser Hinterfeld-Angriff segelt ins Aus und 24-23. Danach Jannik Brentel humorlos von der Position 4 zum schnellen Ende ...

Das Nachholspiel am Freitagabend brachte die erwarteten drei Punkte, war aber ansonsten - so würde man in Fußballerkreisen sagen - in weiten Tielen ein eher "müder Kick". Berlin, bislang ohne Sieg in der laufenden Saison, präsentierte sich schwächer als im Hinspiel. Im Hinspiel im Forum waren die Berliner noch frisch und risikoreich aufgetreten und hatten den "Adlern" den ersten Satz abgeknöpft. Trainer Rieskamp hatte eine stark veränderte Formation aufgeboten, die gelegentlich Probleme in der Abwehr (Feld) hatte und im Angriff Chancen nicht immer nutzte.

Stimmen:

Trainer Hendrik Rieskamp: "Für uns eine Gelegenheit, der ganzen Mannschaft Spielpraxis zu geben. Wir sind das Risiko bewusst gegangen. Das war eine solide Leistung - über das Niveau will ich jetzt nicht reden. Wir gewinnen klar, einen Satz "zu 13" ... soll ich da jetzt megakritisch sein? Ich freue mich, dass alle spielen konnten. Klar, dass die Abstimmung nicht immer optimal war, aber alle haben gelernt - auch die, welche nicht in der Startformation waren und dann später reingekommen sind. Muss auch gelernt werden. Wenn nicht jetzt, wann dann ...?"

Trainer Daniel Ilott: "Das war heute für unsere junge Gruppe natürlich besonders schwer - gegen das beste Team der Liga zu spielen. Wir wissen das schon einzuschätzen - auch wenn wir über lange Strecken gegen die `second unit` gespielt haben. Aber die ist auch stark. Moers hat einen guten Job gemacht, wir haben sehr unter den harten Aufschlägen gelitten. Das wegzustecken ist nicht leicht. Gegen starke Angreifer haben wir versucht mit Risiko aufzuschlagen. Ist nicht gelungen, auch diese Erkenntnis fällt nicht leicht."

 

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