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Dezimiertes TuB-Team erfüllt das Plansoll

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2. Bundesligen: Dezimiertes TuB-Team erfüllt das Plansoll

28.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 550 Ansichten

Mit einem Sieg und einer Niederlage hat TuB Bocholt den Doppel-Spieltag in der Zweiten Volleyball-Bundesliga abgeschlossen.

Dezimiertes TuB-Team erfüllt das Plansoll - Foto: Martin Beltinger

Am Sonntag saß der Angriff (Foto: Martin Beltinger)

Am Samstagabend gab es zunächst den Rückschlag. Der SV Lindow-Gransee erwies sich nach rund zwei Stunden Spielzeit als zu stark. Er behauptete sich mit 3:1 Sätzen. Gestern Nachmittag kam dann der glatte und überzeugende 3:0-Auswärtssieg beim VC Olympia Berlin hinzu.

In den Abschnitten eins, zwei und vier waren die Gastgeber aus Lindow-Gransee überlegen, was die Satzergebnisse von 25:14, 25:19 und 25:17 dokumentieren. Im dritten Durchgang hatten die Gäste dann allerdings auch das Glück des Tüchtigen. Sie kamen durch das 25:23 zwischenzeitlich auf 1:2 heran. Zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen.

TuB-Coach Raimund Schneider kürte den Kapitän der Gastgeber, Felix Göbert, zum wertvollsten Spieler des Spiels. Die Wahl von Gransees Trainer Peter Schwarz fiel auf Luis Kubo, der damit die Silbermedaille erhielt. Schneider hatte im Übrigen auch nur einen recht kleinen Kader von neun Akteuren zur Verfügung, die er auch allesamt einsetze.

Das hatte zur Folge, dass die Bocholter tatsächlich auf einem der beiden Abstiegsplätze abgerutscht waren. Der SV Lindow-Gransee verbesserte sich nämlich auf 19 Punkte, TuB Bocholt hatte nach diesem Match nach wie vor 17 Zähler.

Am Folgetag ging es an diesem Doppelspieltag gegen den VC Olympia Berlin. Das sieglose Schlusslicht, das aufgrund eines Sonderspielrechts nicht absteigen kann, hat aus 15 Saisonpartien erst einen Punkt errungen. Insofern mussten die Bocholter gegen die Auswahl aus dem Bundesleistungsstützpunkt gewinnen, gerade auch im Hinblick auf die prekäre Tabellensituation. Das gelang durch das überzeugende 3:0 (25:17, 25:23, 25:16) dann auch. Nach nur 1:25 Stunden war schon alles vorbei. Die Bocholter konnten früh die Heimreise antreten - nicht so Coach Schneider, der bei seinem Sohn in Berlin blieb. VCO-Trainer Daniel Ilott wählte Luis Kubo zum wertvollsten Spieler der Partie.

Dieser Erfolg war deshalb so wichtig, da die Bocholter dadurch die Rote Laterne an den TV Baden weitergaben. Das hatte TuB-Teammanager Sven Böhme auch so erwartet, dass der TVB im Kreis der Abstiegskandidaten die vermutlich schlechtesten Karten hat. Die Bocholter stiegen mit nun 20 Punkten auf Rang acht. Und wenn dann auch noch die drei Punkte am grünen Tisch dazugerechnet werden, beträgt der Vorsprung zu den Abstiegsplätzen mindestens fünf Zähler.

Schneider sprach davon, dass es gegen Berlin eben kein Selbstläufer war. "Im Prinzip wussten wir erst am Samstagmorgen, welches Team wir für die beiden Spiele stellen können." Es fehlten Lukas Essing, Rudy Schneider und Tom Dörpinghaus. Jonas Kubo konnte drei Wochen lang nicht mittrainieren. Otto Feltges erklärte sich bereit und fuhr mit, obwohl er in letzter Zeit wohl trainiert, aber wenig gespielt hatte. "Er hat in der Mitte solide und stabil gespielt, im Angriff und auch im Block. Er hat gute Aufgaben geschlagen", lobte Schneider. "Wir haben mit den drei Punkten gegen Berlin mehr als unser Plansoll erfüllt. Denn wir hatten nur eine kleine Truppe."

Der SV Lindow-Gransee habe enorm aufgerüstet. "Nur in einer Top-Besetzung hätten wir eine Chance gehabt. Es war da schon fast sensationell, dass wir einen Satz gewonnen haben. Das Satzverhältnis kann am Ende auch noch entscheidend sein. Deshalb war das 3:0 gegen Berlin auch so wichtig", so Schneider. "Generell müssen wir unsere Hausaufgaben machen." Diese sehen für die "TuB-Schrauber" am Samstag ab 18 Uhr daheim das Nachholspiel gegen USC Braunschweig vor.

 

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