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2. Bundesligen: Für TuB geht es ans Eingemachte

11.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 841 Ansichten

Das 15. von 24 Saisonspielen hält für TuB Bocholt eine Heimpartie parat. Der Volleyball-Zweitligist empfängt am Sonntag in der Halle des Euregio-Gymnasiums, Unter den Eichen, den FC Schüttorf. Der erste Ball segelt um 16 Uhr über das für Männer in 2,43 Meter Höhe gespannte Netz.

Für TuB geht es ans Eingemachte - Foto: Martin Beltinger

Auf den Block kommt es wieder an (Foto: Martin Beltinger)

Und ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, wie wichtig diese Partie wieder für TuB Bocholt ist. Die "TuB-Schrauber" verfügen über 15 Zähler und stehen auf Rang zehn. Die beiden Teams dahinter - der SV Lindow-Gransee und VV Humann Essen - haben zwei beziehungsweise drei Punkte Rückstand und belegen die beiden Abstiegsplätze.

In diesen Gefilden bewegt sich aber auch der FC Schüttorf. Er ist mit 18 Zählern Tabellenachter. Durch einen deutlichen 3:0- oder 3:1-Heimsieg würde die Sechs von Trainer Raimund Schneider also mit dem Kontrahenten gleichziehen. Der FCS würde also auch mit in den Abstiegssog gezogen werden. Man könnte es aber auch auf die einfache Formel bringen: Verlieren verboten!

Das sind auch die Stichworte: Denn im Hinspiel setzte es in Schüttorf eben auch eine 2:3-Niederlage. Damals bewiesen die Bocholter aber durchaus Moral, da sie einen 0:2-Rückstand noch ausglichen und am Ende immerhin einen Zähler entführten.

3:2 gegen den SV Warnemünde war auch das Ergebnis des letzten TuB-Heimsieges. Dieser ist auf Mitte Dezember datiert. Danach ging es dreimal auf Tour, dreimal setzte es für die Schneider-Sechs Niederlagen - 2:3 bei VV Humann Essen, 0:3 beim Titelanwärter Moerser SC und zuletzt 0:3 beim PSV Neustrelitz. Ergo: Diesen gefährlichen Abwärtstrend gilt es schnellstmöglich zu beenden.

Die Schüttorfer hingegen können durchaus mit breiter Brust in die Euregio-Sporthalle kommen: Drei der letzten vier Saisonpartien hat der von Axel Büring trainierte FCS für sich entschieden. Aus seinem Team ragen die beiden Poniewaz-Brüder Bennet und David sowie Kapitän Daniel Gorski und auch Damian Dominik heraus.

Und in der MVP-Liste der Zweiten Volleyball-Bundesliga für die wertvollsten Akteure jedes Spiels belegt Diagonalspieler Cameron Branch mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen den starken zweiten Rang. Generell kann Büring aus dem Vollen schöpfen. Er hatte beim jüngsten 3:2 gegen den TV Baden 14 Spieler auf dem Mannschaftsmeldebogen.

Sven Böhme nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt: "Die Liga entwickelt sich mehr und mehr zu einer Farce. Wir müssen spielen, man hat keine Möglichkeit, ein Spiel zu verlegen. Da müssen wir jetzt durch."

Viele Teams haben wegen der Corona-Pandemie Probleme. VV Humann Essen hatte zum Beispiele viele Ausfälle, einige Spieler fehlten sogar sechs, sieben Wochen. "Die Vereine müssen nun sogar Spieler wieder viel zu früh einsetzen, weil sie die Punkte brauchen", so Böhme.

Der FC Schüttorf habe zuletzt besser gespielt. "Das liegt daran, dass zwei neue Spieler verpflichtet wurden. Der Verein hat sehr viel Geld und beschäftigt sogar seine Spieler.

Das Gleiche gilt auch für den SV Lindow-Gransee", sagt Böhme. "Deshalb wird diese Saison noch sehr spannend werden." Der SV Lindow-Gransee ist einer der härtesten Kontrahenten für TuB Bocholt.

 

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