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Bundesligen: Potsdam kommt für Aachen zu früh

10.02.2022 • Bundesligen Autor: Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V. 2174 Ansichten

Mit 0:3 (19:25, 22:25, 20:25) müssen sich die Ladies in Black beim SC Potsdam geschlagen geben.

Potsdam kommt für Aachen zu früh - Foto: Ladies in Black Aachen Andreas Steindl

Lena Vedder wird Aachens MVP - Potsdam gewinnt souverän (Foto: Ladies in Black Aachen Andreas Steindl)

Der fehlende Spielrhythmus nach der vierwöchigen Unterbrechung macht sich vor allem in der Deutlichkeit der Niederlage bemerkbar.

Im ersten Satz begannen die Gäste aus Aachen gut, wurden aber schon nach kurzer Zeit von den Potsdamerinnen abgefangen. Die spielten immer dominanter auf und lagen zeitweise sehr, sehr deutlich in Führung. Die Aachenerinnen zeigten in der Crunchtime noch einmal Charakter und kämpften sich bis auf ein 18:25 mit mehr Angriffsdruck und guter Blockarbeit heran.

Das gab Rückenwind für den zweiten Durchgang, den die Ladies in Black über lange Zeit im Griff hatten und sogar mit fünf Zählern in Front komfortabel anführen konnten. Bereits zur Satzmitte deutete sich aber an, dass der Aachener Angriffsdruck zu gering war für den immer besser funktionierenden Potsdamer Block. Aus dem 20:19 zu Beginn der Endphase wurde so schließlich ein 21:24. Aachen holte sich noch einmal den Aufschlag zurück, das Side-out gewannen die Gastgeberinnen. Der Ball ging vom Aachener Block ins Aus und somit lag man nach Sätzen 0:2 hinten.

Guillermo Gallardo stellte zum dritten Satz etwas um. Eva Hodanova kam für Jana Franziska Poll ins Spiel, und in der Mitte rückte Leonie Schwertmann für Tess Clark nach. Lena Vedder und Eva Hodanova arbeiteten intensiv über Außen. Potsdam hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden, nachdem nun auch Laura Emonts in das Spiel eingriff und den Druck weiter verstärken konnte.

Nach der ersten technischen Auszeit begann Potsdam sich auch im dritten Satz leicht abzusetzen und arbeitete konzentriert weiter. Schließlich hieß es für Aachen 20:25 und zum ersten Mal in dieser Saison stand es 0:3 in einer schweren Partie.

Der aufopferungsvolle Einsatz von Lena Vedder in Annahme und Angriff wurde verdienter Weise mit der silbernen Medaille für die wertvollste Spielerin Aachens belohnt. Anastasia Cekulaev wurde MVP der Gastgeberinnen und hatte mit ihrer konsequenten und erfolgreichen Blockarbeit ganz erheblichen Anteil daran, dass Aachen nicht so richtig ins Spiel finden konnte.

Das Programm wird nicht leichter. Schon am Samstag sind die Kaiserstädterinnen beim Allianz MTV Stuttgart zu Gast, der in dieser Saison bisher ungeschlagen blieb. Für die Ladies in Black wird es wichtig sein, wieder in den Lauf der Hinrunde zu kommen und die lange Pause zur Unzeit abzuschütteln.

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