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2. Bundesligen: Bocholt geht beim PSV Neustrelitz leer aus

07.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 397 Ansichten

Außer Spesen nichts gewesen: Der Volleyball-Zweitligist TuB Bocholt ist ohne Punkte vom Auswärtsspiel im rund 600 Kilometer entfernten Neustrelitz zurückgekehrt.

Bocholt geht beim PSV Neustrelitz leer aus - Foto: Martin Beltinger

Spektakulär aber nicht erfolgreich (Foto: Martin Beltinger)

Beim dort beheimateten PSV setzte es nach 87 Minuten eine klare 0:3 (21:25, 24:26, 18:25)-Niederlage. "Der Gegner ist immerhin Tabellendritter und körperlich überragend. Er gewinnt seine Spiele in letzter Zeit sehr souverän, sodass chon klar war, dass wir in der Außenseiterrolle sind", sagte Teammanager Sven Böhme. Hinzu kam, dass TuB Bocholt auch ein Handicap hinnehmen musste, denn Trainer Raimund Schneider konnte die Fahrt nach Neustrelitz nicht mit antreten, da sein jüngerer Sohn an Corona infiziert ist. "Wir haben das mit unserem Vereinsarzt abgeklärt, aber er hat empfohlen, dass er nicht mit einigen der Spieler in einem Auto sitzen sollte", sagte Böhme. Stattdessen übernahmen in Neustrelitz Thomas Eickelberg und Lukas Essing das Coaching - je nachdem, wer gerade als Zuspieler auf dem Feld stand. 

Zunächst war das Eickelberg. Es lag nicht an ihm, dass TuB Bocholt zunächst nicht so gut in die Partie fand, sondern an der langen Anreise, die den Spielern doch in den Knochen steckte. Hinzu kam, dass Libero Tom-Luca Schluse zunächst nicht auf dem Feld stand, weil er unter der Woche mit Problemen nach einer Impfung zu kämpfen hatte. "Das Team musste sich da erst finden", sagte Böhme. Gegen Ende des ersten Satzes übernahm Essing das Zuspiel, und insgesamt lief s nun besser für TuB Bocholt. Am 21:25 und dem damit einhergehenden Satzverlust änderte das zwar nichts mehr, aber im zweiten Durchgang war TuB Bocholt endgültig im Spiel angekommen. Besonders Ben Stoverink, der später zum besten Bocholter gewählt wurde, drehte nun mächtig auf und machte einige schöne Punkte. Beim Stand von 24:22 sah alles danach aus, als könne TuB Bocholt den Satz holen - doch weit gefehlt. "Es sind dann doch ein paar merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen getroffen worden", sagte Böhme. Der PSV Neustrelitz zeigte aber auch seine große Klasse und konnten den Satz schließlich noch mit 26:24 für sich verbuchen. 

Der Frust auf Bocholter Seite war danach verständlicherweise groß. "Leider haben ihn die Spieler auch mit in den dritten Satz genommen", sagt Böhme. Es fehlte die letzte Konzentration, und so geriet TuB Bocholt schnell auf die Verliererstraße. Mit 18:25 wurde der dritte Abschnitt letztendlich deutlich abgegeben. 

Während TuB Bocholt damit im Abstiegskampf leer ausging, holte SV Lindow-Gransee, der den ersten Abstiegsplatz innehat, durch ein 3:1 gegen den VC Bitterfeld-Wolfen drei Zähler und verkürzte den Rückstand auf TuB Bocholt somit auf zwei Punkte. Nächsten Sonntag ist Bocholt gegen den FC Schüttorf gefordert, der direkt vor TuB liegt. 

 

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