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Trotz Druck bleibt der GSVE gelassen

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2. Bundesligen: Trotz Druck bleibt der GSVE gelassen

30.01.2022 • 2. Bundesligen Autor: Christian Dittmar, GSV Ehrenberg Delitzsch e.V. 491 Ansichten

Die Gymnasialen warten immer noch auf den ersten Punktgewinn 2022.

Trotz Druck bleibt der GSVE gelassen - Foto: Alexander Prautzsch

Der GSVE Delitzsch will im Jahr 2022 endlich den ersten Sieg einfahren. (Foto: Alexander Prautzsch)

Erst setzte es zum Start erstmals wieder vor Fans ein 0:3 gegen Mühldorf, dann folgte ein 1:3 in Freiburg. Coach Benedikt Bauer, der kurz nach dem Mühldorf-Match seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hatte, bleibt trotz des Abrutschens auf Tabellenrang neun demonstrativ gelassen. "Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt und dort auch gegen diese beiden Teams verloren", erklärt "Bene". Daher wäre auch eine weitere Pleite gegen die Blue Volleys Gotha, die am Sonntag um 16 Uhr in die Beckerschachtel kommen, kein Beinbruch - schließlich gab es gegen die Thüringer in der Hinrunde ein klares 0:3.

Wichtiger sei laut Bauer das folgende Duell mit dem Tabellennachbarn VC Dresden. Dennoch soll natürlich auch gegen Gotha ein guter Auftritt hingelegt werden, schon allein weil erneut Fans in die Beckerschachtel dürfen. Für das Siegprojekt wurde in dieser Woche besonders am Aufschlag gefeilt, der in den vergangenen beiden Matches zu wünschen übrig ließ. Durch viele Wiederholungen im Training sollen sich seine Jungs wieder mehr Selbstvertrauen für die Partien holen, so Bauer. Letztlich ließen sich solche Situationen aber auch nur bedingt trainieren, weil der Druck im Spiel ein ganz anderer sei.

Ebenfalls wieder fleißig am Üben sind auch die Delitzscher Regionalliga-Recken. Das Team von Trainer Sebastian Reichstein wurde durch den Sport-Lockdown in Sachsen fast zwei Monate ausgebremst, nun werde die Belastung langsam wieder hochgefahren, betont "Sebi". Denn bei seinen Spielern merke man die lange Pause schon teilweise - vor allem bei jenen, die nicht bei der Ersten mittrainieren konnten. Darum hatten die Loberstädter auch um eine Verschiebung des Neustarts gebeten, dem stattgegeben wurde.

So steigt die erste Partie des Jahres für die aktuell viertplatzierte Zweitvertretung erst am 26. Februar mit einem Heimspiel gegen den Dresdner SSV. Eine Woche danach geht es gegen den noch punktlosen Tabellenletzten Nordhausen und dann ist die Hauptrunde schon beendet, weil aus Zeitgründen auf das Ausspielen einer Rückrunde verzichtet wird. Schließlich kommen noch die Playoffs, falls dem Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

 

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