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2. Bundesligen: Optimale Ausbeute

26.01.2022 • 2. Bundesligen Autor: Jakob Schönhagen, FT 1844 Freiburg e.V. 884 Ansichten

Es war in den vergangenen Wochen eine Seltenheit, dass die Zweitliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg auch nur zu acht trainieren konnten.

Optimale Ausbeute - Foto: Achim Keller

Kapitän Marcus Gensitz (links) mit einer fast makellosen Partie gegen die L.E. Volleys (Foto: Achim Keller)

Der Pandemie-geprägte Alltag ließ einen normalen Trainingsbetrieb schlicht nicht zu. Ein Schnupfen hier, Kopfschmerzen da: Kein Training, sond ern warten auf das PCR-Ergebnis -   g eregeltes Arbeiten am eigenen Sport war kaum möglich. 

"So betrachtet sind die sechs Punkte vom Wochenende umso beeindruckender" , lobt  1844-Manager Florian Schneider die Leistung seines Teams. Auch weil die Aufgabe gegen die beiden Kontrahenten aus dem Osten der Republik am Samstag und Sonntag kniffliger nicht hätte sein können. 

Gegen die Gymnasialen aus der Barockstadt Delitzsch taten sich die Schmetterkünstler aus dem Breisgau am Sonnabend fast schon traditionsreich schwer. Gespickt mit erfahrenen Zweitliga-Recken musste sich die Affenbande mächtig strecken, um gegen den GSVE zu bestehen. Zuspieler Philipe Gardini-Glaser, Libero Julius Fritsche und die Mittelblocker-Hünen Robert Karl und Philipp  Maaße  - es gibt wenige andere Quartette in der 2. Bundesliga, die routinierter daher kommen.

"Uns ist es vor allem gelungen, ihren Spielaufbau zu stoppen", befand ein zufriedener Sportchef nach der Partie. Immer wieder brachten die Freiburger die Delitzscher Angriffsreihe durch druckvolle Aufschläge und geduldiges Aufschlagsspiel vom Netz weg.  Überragende Akteure bei der Affenbande waren dabei die Mitbewohner und Außenangreifer Malachi  Murch , die mal mit Gewalt, mal mit Bedacht erfolgreich punkteten.

Keine 24 Stunden später traf das Team von Kapitän Marcus  Gensitz  auf ein sichtlich verunsichertes Leipzig. Die Mannschaft von Trainer Christoph Rascher, die vor der Runde hoch gehandelt worden war, agierte im gut gefüllten Dschungel fahrig und fehlerhaft. "Es war wichtig, dass wir uns davon nicht anstecken lassen haben"  fand Sportchef Schneider, der sich über die volle Ausbeute von sechs Punkten am Wochenende freuen konnte. 

Denn auch gegen das Team des erfahrenen Spielführers Chris  Warsawksi  - seines Zeichens Podcast-Legende und mehrfacher Zweitliga-Meister der Nordstaffel - behielt 1844 die Nerven. A ngeführt vom starken  Außenangreifer Marcus  Gensitz  ließ die Affenbande gegen den Zweitligameister von 2013 nichts anbrennen. Insbesondere im Aufschlag-Annahme-Komplex waren die  Breisgauer  deutlich überlegen.  Und das obwohl bei den Leipziger in Rene Menzel und Julius  Karoos zweitliga-erprobte Spieler auf dem Parkett standen. 

Wie schon am Vorabend wurden die Affen auch am Sonntag von gleich drei Spielern aus der zweiten Mannschaft unterstützt. Außenangreifer Johann  Schöpsdau  (16 Jahre), Libero Bruno Handke (19) und Mittelblocker Arne  Mikusin (19) unterstrichen, dass bei 1844  der Nachwuchs  weiterhin Trumpf ist.

 

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