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Dritte Liga: Starke Reaktion auf Niederlage von letzter Woche

28.11.2021 • Dritte Liga Autor: Timo Baur 1658 Ansichten

Im Vorfeld wurde viel über die Reaktion auf die Niederlage gegen den MTV Ludwigsburg gesprochen. Nun steht fest, schneller hätte die Reaktion nicht erfolgen können. "Das war das schnellste Spiel, dass ich jemals angeschrieben habe", sagte Anschreiberlegende Axel Schunack nach dem Spiel.

Vor doch 150 Zuschauer:innen im Tollhaus der Liga zeigte die Heimmannschaft eine herausragende Leistung. Allen voran war es wieder Mittelblocker Yannick Menke der die Mannschaft zum Sieg führte. Die Mannschaft erinnerte sich wieder an ihre Stärken und spielten eine schier unbezwingbare Block-Feldabwehr. Starke Abwehraktionen wurden über die Mitte belohnt und auch Routinier Dirk Mehlberg, der wieder von Beginn an auf das Feld durfte, punktete konstant über außen. Ruhepol Robin Leber pritschte und baggerte einen Ball nach dem anderen nach vorne und gab Zuspieler Jonas Kuhn somit die Möglichkeit endlich sein Punktekonto nach oben zuschrauben. Von der Trainerbank war die Notwendigkeit an diesen Samstag Abend wieder geringer und Scheuermann/Weber kamen mit nur einer Auszeit über die Runden. Ein gutes Scouting und ein klarer Plan gegen Hauptangreifer Alex Benz war der Schlüssel zum Erfolg. Der herausragende Außenangreifer kam heute nicht wie gewohnt zum Zug und konnte diesem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Auf Stuttgarter Seite fehlten dem Trainerduo Nuguspanov/Höschle die Optionen auf dem Feld. Ohne dritten Außenangreifer und Etatmäßigen zweiten Diagonalangreifer waren die Wechselmöglichkeiten begrenzt. Auf Seiten der Rottenburger spielte dieses Mal Dirk Mehlberg für Jakob Elsässer. Ansonsten fand vor allem auch Diagonalangreifer Niklas Lichtenauer wieder in die Spur und punktete zuverlässig von hinten wie von vorne.
"Es war relativ früh zu sehen, dass das heute was werden kann im Spiel. Weil das was wir uns vorgenommen haben sehr schnell funktioniert hat. Es war von Anfang an ein sauberes Spiel und hat brutal Spaß gemacht, weil die Jungs das sehr gut gemacht haben." Felix Weber

Klarer Fokus auf die eigenen Stärken

Vor dem Spiel gestand sich Robin Leber ein, dass im letzten Spiel zu viel Fokus auf den Gegner vorhanden war. Dabei sprechen wir nicht über die Vorbereitung auf den Gegner und ihre Stärken, sondern über den Fokus auf einzelne Aktionen der Gegner und die damit verbundene emotionale Ablenkung. Weniger Trash-Talk, jubeln zum Gegner und Blicke auf die andere Seite war der Plan. Die Mannschaft jubelte wieder gemeinsam, pushte, motivierte und freute sich füreinander. Sinnbildlich dafür ist, die Freude der Mannschaft über den MVP-Titel für Yannick Menke. Der sympathische Mittelblocker steckt in der Form seines Lebens und konnte sich am letzten Wochenende nicht über diese Auszeichnung freuen. Nun reckt er die Medaille mit einem breiten Grinsen nach oben und hat nun wohlverdient die Möglichkeit diesen Titel mit dem Sieg der Mannschaft zu feiern.
"Generell war es ein gutes, wenn nicht nahezu perfektes Spiel. Der Mannschafterfolg ist mir natürlich wichtiger als der MVP-Titel. Aber ich dachte mir schon auch, was müsste ich noch mehr machen, um diesen Titel zu gewinnen." Mittelblocker Yannick Menke

Ausblick:
Das nächste Wochenende ist erstmal spielfrei für die Herren 1. Sicherlich auch eine gute Zeit um die Coronaentwicklung gut zu beobachten. Danach geht es zum Auswärtsspiel an den Bodensee zum USC Konstanz. Der Tabellenletzte hat bisher noch keinen Satz gewinnen können und musste sogar ein Spiel kampflos aufgeben. Noch haben die Jungs um Trainer Scheuermann zwei Auswärtsspiele im Dezember. Am letzten Wochenende vor Weihnachten wartet der Hexenkessel in Botnang. Dort gilt es schlechte Erfahrungen auszubügeln.

 

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