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Elfter Meistertitel für die BR Volleys

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Bundesligen: Elfter Meistertitel für die BR Volleys

16.04.2021 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 2332 Ansichten

Die BR Volleys haben ihr Meisterstück vollbracht: Mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) gewann der alte und neue Deutsche Meister das dritte Finalspiel gegen den VfB Friedrichshafen. Damit haben die Berliner eine turbulente Saison erfolgreich abgeschlossen und sich den elften Titel der Vereinsgeschichte gesichert.

Elfter Meistertitel für die BR Volleys - Foto: Günther Kram

Foto: Günther Kram

Während die BR Volleys in diesem dritten Finale aus dem Vollen schöpfen konnten, ging Friedrichshafen arg gebeutelt in das Match. Martti Juhkami und Avery Aylsworth standen nicht im Kader, Nehemiah Mote wurde angeschlagen nur als Libero aufgeboten und Kapitän Dejan Vincic nahm ebenfalls auf der Bank Platz. Die Vorzeichen sprachen nach dem 3:0-Erfolg am Sonntag also deutlich für den Hauptstadtclub. Und so eröffnete Sergey Grankin das Finale auch direkt mit einem "Ass für den Nachwuchs", denn für jeden Berliner Servicewinner spendet Berlin Recycling 100 Euro. Insgesamt fanden aber die Gastgeber etwas besser ins Spiel und diktierten die Anfangsphase unter anderem mit einem Block gegen Samuel Tuia (5:8). Aber der gebürtige Insulaner ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und servierte bereits das dritte Berliner Ass zum Ausgleich (12:12). Der VfB brachte die Hauptstädter in Zugzwang (14:17), bis Benjamin Patch den Finger gnadenlos in die VfB-Annahme-Wunde hielt. Eine Aufschlagserie des Amerikaners (inklusive drei weiteren Assen) katapultierte die BR Volleys zu einer 23:17-Führung. So konnte Tuia wenig später den ersten Satzgewinn für die Männer in Schwarz erschmettern (25:21).

Mit dem Gewinn des Auftaktdurchgangs hatten die Berliner das Zepter in der Zeppelin-Halle übernommen. In Satz zwei führte die Mannschaft von Cedric Enard durchgängig und wieder war es Patch, der das nächste Ausrufezeichen (diesmal per Singleblock) setzte (14:9). Friedrichshafen war dem Aufschlagdruck der Gäste ohne wichtige Wechseloptionen nicht konstant gewachsen und so blieben die BR Volleys das dominierende Team (19:13, 22:15). Satz zwei durfte Cody Kessel per Angriff die Linie herunter in trockene Tücher packen (25:18). Wie schon in Spiel zwei folgte auch diesmal das Aufbäumen des nie aufsteckenden VfB, bei dem nun Spielführer Vincic auf der Platte stand (10:12, 12:15). Aber der Titelverteidiger blieb selbstbewusst und hatte diesmal in Anton Brehme die nötige Power von der Serviceline (18:17). Der eingewechselte Denys Kaliberda hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Berliner sich drei Matchbälle erspielten (24:21) und den letzten Punkt der Saison 20/21 setzte Linus Weber zum grenzenlosen Berliner Jubel ins Aus (25:21).

Stimmen zum Spiel
Anton Brehme: "Ich bin einfach überglücklich, mit diesem Team nach dieser schwierigen Saison Deutscher Meister zu sein. Wir haben uns im ersten Spiel dieser Serie zurückgekämpft und es danach zwei Spiele brillant durchgezogen. Jetzt wird gefeiert und dann werden die Füße hochgelegt."
Cody Kessel: "Mir fehlen die Worte. Ich spiele jetzt fünf Jahre in der deutschen Liga und bin endlich Champion. Ich bin überzeugt, wir hätten uns auch im letzten Jahr diesen Titel geholt, und deshalb fühlt es sich wie ein doppelter Lohn an. Wir haben gute Netzhoppers, ganz starke Dürener und am Ende den bis zu diesem Finale dominanten VfB besiegt. Wir dürfen stolz auf uns sein. Wir hätten all das so gern mit unseren Fans durchlebt. Aber ich hoffe, wir konnten ihnen heute etwas zurückgeben."

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Denys Kaliberda

Topwerte
Patch 18 Punkte, 4 Asse, 2 Blocks | Kessel 8 Punkte, 2 Blocks | Tuia 7 Punkte

 

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