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Bundesligen: Netzhoppers sichern sich die Playoffs

07.03.2021 • Bundesligen Autor: Britta Wersinger 1622 Ansichten

Netzhoppers KW-Bestensee ist nach einem verdienten Erfolg am letzten Hauptrundenspieltag der Einzug in die Playoffs gelungen. Beim Tabellenneunten Helios Grizzlys Giesen konnte das Dahmeland-Team nach 108 Minuten einen verdienten 3:1-Sieg (23:25, 25:19, 27:25, 25:23) einfahren. Der zehnte Saisonerfolg der Netzhoppers brachte noch den Sprung auf den sechsten Tabellenplatz (29 Punkte), da Pokalsieger United Volleys Frankfurt seine Begegnung ziemlich überraschend beim Achten Volleyball Bisons Bühl (28) mit 1:3-Sätzen verlor und dadurch auf Rang sieben abrutschte (28).

Netzhoppers sichern sich die Playoffs - Foto: Britta Wersinger

Foto: Britta Wersinger

Im Playoff-Viertelfinale treffen die Netzhoppers im Berlin-Brandenburg-Derby auf den Deutschen Meister BR Volleys, der die Hauptrunde auf dem dritten Platz (45) abschließen konnte. Im Modus "best of three" empfangen die Netzhoppers am kommenden Mittwoch, dem 10. März, um 19 Uhr die Hauptstädter in der Landkost-Arena. Spiel zwei findet am Dienstag, dem 16. März, um 19.30 Uhr in der Schmeling-Halle statt. Sollte noch eine dritte Partie notwendig sein, dann wird diese einen Tag später um 19.30 Uhr, ebenfalls in der Heimstätte der BR Volleys, ausgetragen werden.

"Ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs, denn nach der Finalniederlage gegen Frankfurt haben sie eine ziemlich starke Reaktion gezeigt, denn das Match in Giesen war ein wichtiges im Kampf um den Einzug in die Playoffs. Es wäre schon irgendwie unbefriedigt gewesen, hätten wir unser Saisonziel nicht erreicht. Unterm Strich muss ich sagen, wir haben das Spiel bei den Grizzlys verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf die Playoff-Partien gegen die BR Volleys", so Netzhoppers-Coach Christophe Achten. Ein Sonderlob hatte der Belgier auch noch für seinen Außenangreifer Theo Timmermann übrig: "Theo hat die ganze Woche vor der Begegnung in Giesen richtig gut trainiert. Seine Trainingsleistungen bestätigte er heute eindrucksvoll, denn er war für mich der beste Spieler auf der Platte." Völlig zurecht wurde der 24-jährige gebürtige Königs Wusterhausener auch nach dem Match mit der Goldmedaille für den wertvollsten Spieler geehrt (MVP). Die silberne Plakette erhielt Helios-Kapitän Hauke Wagner.

Grizzlys-Manager Sascha Kucera äußerte sich nach dem Spiel auf der Facebookseite des Vereins: "Das Match war ein Spiegelbild der Saison. Wir hätten es aus meiner Sicht in der Hand gehabt, aber leider in den entscheidenden Situationen unnötige Fehler gemacht, sodass wir das Match dann noch aus der Hand gegeben haben. Letztendlich sind wir aber trotzdem mit der Saison zufrieden."

Im Gegensatz zum verlorenen Pokalfinale gegen die United Volleys brachte Achten für Johannes Mönnich den Kanadier James Jackson und für Karli Allik Timmermann von Beginn an auf die Platte. Für den verletzten Zuspieler und Kapitän Byron Keturakis lief der Pole Kamil Drozynski auf, der mit seinen Vorlagen einen großen Anteil daran hatte, dass am Ende ein klarer Erfolg bei Helios heraussprang. Nur im ersten Satz stotterte noch ein wenig der Motor bei den Netzhoppers, denn Drozynski musste sich erst ein wenig an seine neuen Nebenleute gewöhnen. Diesen Umstand nutzten die Gastgeber in der Anfangsphase gnadenlos aus, denn sehr schnell führten die Niedersachsen mit 8:3. Die Gäste fanden jedoch Stück für Stück besser in die Partie, denn nach einem Ausball der Grizzlys gelang den Netzhoppers der 13:13-Ausgleich. In den Folgezeit agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende setzten sich die Giesener jedoch knapp mit 25:23 durch, als Anton Menner den ersten Satzball für seine Farben ausnutzen konnte. Den folgenden Abschnitt eröffnete Yannick Goralick mit einem starken Block zum 1:0 für die Netzhoppers. Dieser Punkt war das Startsignal für einen ganzen Satz der Brandenburger, die diesen von Anfang an dominierten und am Ende nach dem 25:19 von Dirk Westphal auch ganz klar erfolgreich beendeten.

Durchgang Nummer drei entwickelte sich wieder zu einem offenen Schlagabtausch, der anfangs von den Giesener bestimmt wurde, denn diese setzten sich mit vier Zählern ab (11:7). Durch zu viele Eigenfehler der Grizzyls-Mannschaft gelang es den Netzhoppers, dem Spiel noch eine Wende zu geben, denn nach einem Aufschlagfehler und einem Ausball der Hausherren hatten die Brandenburger beim 27:25 auch den dritten Abschnitt in der Tasche. Eine Aufschlagserie von Johannes Mönnich, der für Jackson Mitte der Begegnung von Achten eingewechselt wurde, führte im Schlussabschnitt zu einer 4:1-Führung der ganz in Grau spielenden Netzhoppers. Diesen Vorsprung, der teilweise fünf Punkte betrug (13:8), verwaltete das Achten-Team bis in die Schlussphase hinein. Ein Aufschlagfehler von David Seybering zum 23:25 aus Giesener Sicht besiegelte jedoch das vorzeitige Saisonende nach der Hauptrunde für die Mannschaft der Grizzlys.

 

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