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Bundesligen: Generalproben für die Lokalrivalen

19.02.2021 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 2250 Ansichten

Am Samstag (20. Feb um 18.00 Uhr) bestreiten die BR Volleys ihr letztes Auswärtsspiel der Bundesliga-Hauptrunde in der Landkost-Arena Bestensee. Für beide Kontrahenten ist das Berlin-Brandenburg-Derby eine Art Generalprobe. Die gastgebenden Netzhoppers KW-Bestensee spielen eine Woche später das große DVV-Pokalfinale in Mannheim, die Hauptstädter schlagen am Donnerstag gegen Itas Trentino im Viertelfinale der CEV Champions League auf.

Generalproben für die Lokalrivalen - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Eigentlich hatte sich BR Volleys Trainer Cedric Enard das jüngste Bundesligamatch gegen die SVG Lüneburg ganz anders vorgestellt. Zu Beginn dieser Woche war der Franzose zuversichtlich, denn mit einem erstmals vollbesetzten Kader war ein überzeugender Sieg gegen die "LüneHünen" am Mittwochabend das klare Ziel. Doch es kam anders: Nicht nur, dass mit Denys Kaliberda, Timothée Carle und Pierre Pujol erneut drei seiner Akteure angeschlagen waren und deshalb geschont werden mussten, auch das Spielgeschehen dürfte den Headcoach und die Zuschauer daheim lange Zeit nicht erfreut haben. Am Ende konnten die BR Volleys den Kopf aus der Schlinge ziehen und sich ebenso mühsam wie knapp 3:2 durchsetzen. Das Fazit bleibt dennoch unverändert: Auch Mitte Februar liegt noch viel Arbeit vor Mannschaft und Trainer.

Die nächste Gelegenheit, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, bietet sich am Samstagabend im Derby gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Die Brandenburger liegen aktuell auf dem sechsten Rang der Tabelle und spielen am nächsten Sonntag (28. Feb) in Mannheim gegen die United Volleys Frankfurt um den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte. Bis dahin hofft man im Lager der Königs Wusterhausener, dass der zuletzt verletzt pausierende Stamm-Zuspieler Byron Keturakis wieder einsatzfähig ist. Um dem Kanadier die dafür erforderliche Zeit zu geben, sind die Netzhoppers jüngst sogar nochmals auf dem Transfermarkt tätig geworden. Der Pole Kamil Droszynsky, immerhin schon für PGE Skra Belchatow und AZS Olsztyn (gemeinsam mit Ruben Schott) in der PlusLiga am Netz, füllt die Lücke auf dieser so wichtigen Position.

Das Spiel der Männer von Trainer Christophe Achten, mit dem das BR Volleys Team in dieser Saison sowohl in der Bundesliga-Hinrunde als auch im Pokal-Achtelfinale große Probleme hatte, dürfte also einen anderen Rhythmus haben. Rhythmus bleibt auch für Sergey Grankin und Co weiterhin das Stichwort. Die BR Volleys suchen diesen noch immer. "Wir können mit dem Match gegen Lüneburg wirklich nicht zufrieden sein und wollen es am Samstag besser machen. Die Netzhoppers haben gute Aufschlagspieler, daher müssen wir uns in der Annahme unbedingt steigern", nimmt der Kapitän seine Mannschaft in die Pflicht. Gelingt dies, ist es an Grankin, die Bälle überlegt zu verteilen und seine Farben zum Erfolg zu führen.

Livestream: https://www.sporttotal.tv/maaaa3a7ad

 

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