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Netzhoppers KW-Bestensee erarbeiten sich den achten Tabellenplatz

Bundesligen: Netzhoppers KW-Bestensee erarbeiten sich den achten Tabellenplatz

02.02.2020 • Bundesligen Autor: Britta Wersinger 980 Ansichten

Der positive Lauf des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee hält an. Nachdem die Brandenburger bereits vor 14 Tagen in der Landkost-Arena SWD powervolleys Düren mit 3:0 besiegen konnten, folgte am vergangenen Sonnabend ein hoch verdienter 3:1-Erfolg (25:20, 25:23, 20:25, 25:23) gegen die Volleyball Bisons aus Bühl. Durch den fünften Saisonerfolg verbesserten sich die Netzhoppers auf den achten Rang (17 Punkte), der zur Teilnahme an den Play-off-Partien reichen würde.

Netzhoppers KW-Bestensee erarbeiten sich den achten Tabellenplatz - Foto: Tobias Ullerich

Foto: Tobias Ullerich

?Diesen Platz wollen wir jetzt auch bis zum Ende der Serie behaupten, zumal uns dann mindestens zwei weitere Spiele gegen die BR Volleys winken?, so Netzhoppers-Akteur Theo Timmermann, der eine richtig gute Partie gegen die Süddeutschen zeigte. ?Ich denke, heute hat jeder für jeden alles gegeben. Es war eine geschlossene Teamleistung, die den Erfolg gegen Bühl möglich machte?, sagte der Außenangreifer weiter. Voll des Lobes für seine Mannschaft war auch Coach Mirko Culic: ?Es war für uns sehr wichtig, gegen Bühl drei Punkte zu holen. Ich habe mich sehr für meine Spieler gefreut, die den Druck ausgehalten haben und die sich weiterhin für ihre guten Trainingsleistungen belohnen. Mir hat auch gefallen, wie unsere Annahme stabil stand, denn es war im Hinspiel gegen die Bisons nicht immer der Fall. So kann es gerne weiter gehen.?

Vor 467 Zuschauern merkte man den Dahmeländern nicht an, dass sie zwei Wochen lang kein Pflichtspiel in der Bundesliga bestreiten konnten. Von Anfang an waren die Hausherren das tonangebende Team auf der Platte, obwohl Bühl sich als ebenbürtiger Kontrahent zeigte. Bis zum 7:7 hielten die Gäste aus Baden-Württemberg in Satz eins gut mit. Dann erhöhten die Netzhoppers kurz einmal die Schlagzahl und setzten sich bis auf 13:10 ab. Zwar gelang es den Bisons, sich noch bis auf 13:14 heranzukämpfen, doch mit fünf Punkten in Folge sorgten die Brandenburger kurze Zeit später für eine kleine Vorentscheidung (21:16). Diesen Vorsprung verwalteten die Netzhoppers auch bis zum Ende des Abschnittes erfolgreich (25:20.).

Der zweite Durchgang verlief über die gesamten 23 Minuten sehr ausgeglichen. Bühl erspielte sich eine 5:4-Führung. Die Netzhoppers spielten konzentriert weiter und konnten selbst mit 8:6 in Front gehen. Die Bisons ließen sich jedoch nicht abschütteln, die Führungen wechselten in den folgenden Spielminuten fast mit jedem Angriff (10:12, 14:13, 16:17, 18:17). So war es auch nicht groß verwunderlich, dass es die Schlussphase des Satzes so richtig in sich hatte. Die Mannschaft von Volleyball-Headcoach Alejandro Kolevich lag mit 21:20 vorn, ehe Netzhoppers-Kapitän Casey Schouten mit drei starken Angriffsaktionen dafür sorgte, dass Durchgang zwei noch mit 25:23 gewonnen werden konnte.

Satz drei ähnelte vom Verlauf her sehr dem des Abschnittes zuvor. Bühl ging früh in Führung (5:3), doch die Dahmeländer waren beim 6:6 wieder zurück im Spiel. Nach einigen etwas fahrlässig abgeschlossenen Angriffsaktionen der Netzhoppers nutzten die Süddeutschen die Gunst der Stunde und zogen auf 22:16 davon. Diese Führung verwaltete die Mannschaft auch bis zum Schluss erfolgreich (25:20).

Bis zum 4:4 verlief die Anfangsphase des vierten Durchganges sehr ausgeglichen. Ein guter Block der Gäste und zwei Annahmefehler der Netzhoppers sorgten dafür, dass sich Bühl auf drei Punkte absetzen konnte (7:4). Culic reagierte und brachte Jan Jalowietzki für Dirk Westpahl ins Match. Ein Schachzug, der sich im weiteren Verlauf des Durchganges auszahlen sollte, denn Jalowietzki sorgte für neue Belebung im Spiel der Dahmeländer. ?Jan zeigte sehr viel Ruhe in der Annahme und hatte auch einige gute Aktionen im Angriff dabei?, freute sich Culic über die Leistung des 23-jährigen Außenangreifers, der bei einem 10:13-Rückstand mit einem Aufschlag-Ass die Aufholjagd einleitete. Punkt für Punkt kämpften sich die Hausherren wieder an Bühl heran, denn in einen fünften Satz wollte kein Netzhoppers-Akteur gehen. Als Luke Herr ? der wieder einmal hervorragend aufschlug ? mit einem Block gegen den amerikanischen Auswahlspieler Gregory Petty der 17:17-Ausgleich gelang, bebte die ?Brandenburger Hölle?. Lautstark von den eigenen Fans angetrieben waren es die Netzhoppers, die in der Schlussphase des Abschnittes noch einmal eine Schippe drauf legen konnten. Kurz vor dem Ende des Satzes führte das Culic-Team mit drei Zählern (21:18). Die Bisons gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und schafften es noch zweimal, den Ausgleich herzustellen (22:22, 23:23). Dann war es Schouten, der mit einem Schmetterball auf 24:23 stellte, ehe anschließend sein kanadischer Landsmann Arran Chambers mit einem erfolgreichen Block das viel umjubelte 25:23 gelang.

Etwas frustriert war Bühl-Akteur Petty auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. ?Wir wollten hier schon etwas Zählbares mitnehmen, denn es war unsere letzte Chance, noch einmal im Kampf um den achten Rang mit einzugreifen. Wir haben heute keinen guten Auftritt gezeigt und verdient verloren. Jetzt müssen wir sehr aufpassen, dass wir in der Tabelle nicht noch von Ligaschlusslicht Eltmann überholt werden?, so der USA-Auswahlspieler. Bessere Laune hatte dagegen Schouten: ?Ich bin sehr glücklich, dass wir dieses wichtige Match gegen Bühl heute gewonnen haben. Mir hat sehr gut gefallen, was wir für eine starke Reaktion im vierten Satz gezeigt hatten, als wir ständig mit drei Punkten in Rückstand lagen. Das war wirklich stark vom Team!?

Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Netzhoppers nicht, denn am kommenden Mittwoch, den 5. Februar, müssen wir um 20 Uhr in der ZF-Arena beim deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen antreten, der am Samstag sein Spiel in Frankfurt mit 1:3 verloren hatte. ?Wir werden versuchen, beim VfB weiterhin unsere Leistung zu bringen. Wir fahren jedenfalls nicht zum Bodensee, um freiwillig die Punkte den Gastgebern zu überlassen?, kündigte Culic an.

 

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