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Comeback-TVR ist zurück!

Bundesligen: Comeback-TVR ist zurück!

15.12.2019 • Bundesligen Autor: Moritz Liss 1183 Ansichten

Die vergangenen Duelle mit den Netzhoppers waren stets hart umkämpf. So auch die jüngste Ausgabe, die zunächst ausgeglichen begann. Beide Mannschaften spielten ohne viele Eigenfehler. Rottenburgs Trainer Christophe Achten musste beim 18:16 erstmals korrigieren und brachte Leon Dervisaj im Zuspiel sowie Karl Apfelbach auf Diagonal. KW hatte die Führungsarbeit übernommen und legte im Spielstand vor. Das änderte sich erst kurz vor Schluss, als Netzhoppers-Außen Dirk Westphal in der Annahme zweimal wackelte. Der eingewechselte Karl Apfelbach nutzte dies und sorgte nach dem 23:23 mit zwei Assen recht kaltschnäuzig für die TVR-Führung.

Comeback-TVR ist zurück! - Foto: Ralph Kunze

Foto: Ralph Kunze

KW bringt doppelten Vorsprung ins Ziel

Entgegen dem ersten Satz verschliefen die Rottenburger den Start des zweiten Durchgangs. Zur ersten technischen Auszeit war KW bereits mit 8:4 vorne. Dann antworteten die Domstädter und kämpften sich zum 9:9 heran. Erneut bauten die Gastgeber aber einen Vorsprung aus: Die Vorentscheidung war beim 18:11 gefallen – dachten alle, bis Rottenburg auf 20:17 verkürzte. Die Hoffnung starb schnell: KW glich mit 25:22 zum 1:1 aus.

Kopie von Satz eins mit besserem Ausgang

Zunächst war der Verlauf von Durchgang drei eine Kopie von Satz zwei: KW führte früh hoch (7:3) und der TVR holte auf 9:8. Anschließend konterten die Königs Wusterhausener mit einer Drangphase und die Rottenburger ließen lange mit einer Antwort auf sich warten. Die, die da folgte, war aber passend: 20:20, 23:23, Netz KW und Dirk Westphal schlägt den Ball ins Aus. 2:1-Führung TVR.

KW schlägt zurück

Mit den Führungen zu Satzbeginn hatten es die Rottenburger an diesem Abend nicht. Auch Durchgang vier wurde anfangs von den Hausherren dominiert. (6:3, 11:5). Nach der Anfangsphase wurde der Spielstand aus TVR-Sicht nicht besser: Zwischenzeitlich stand es 19:12. Die Netzhoppers spielten eine starke Block-Feldabwehr. Dem TVR hingegen fielen nicht viele spielerische Antworten ein. Die ganze Halle dachte schon an den Tie-Break, als Rottenburgs Karl Apfelbach zum wiederholten mal sein Team ans Spielgeschehen heranbrachte (20:17). Die Schlussphase war eng und umkämpft, am Ende behielt KW die Oberhand und es ging schließlich doch in den entscheidenden fünften Durchgang (26:24).

Diskussionen bei der Schlüssel-Aktion

Im Tie-Break erlebten die Zuschauer blanke Nerven beider Teams. Beim vielleicht entscheidenden Punkt, nach dem der TVR davon zog, gab es Diskussionen mit den Schiedsrichtern. Apfelbach schlug einen Ball so weit ins Aus, dass er wohl die hintere Hallenwand noch traf. Zur Freude der Schwaben winkte die Linienrichterin jedoch mit der Fahne und deutete auf Gegner-Berührung an. Punkt für den TVR und Pfiffe der Brandenburger Fans. Anschließend gelang den TVR-Spielern gefühlt alles: Punkterfolge aus schlechten Annahme-Situationen oder Monster-Blocks, die zum Matchball führten. Auch beim Schlussjubel über den 3:2-Erfolg machten die Rottenburger anschließend eine gute Figur.

 

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