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1 Punkt nach Tiebreakkrimi gegen VC Gotha

2. Bundesligen: 1 Punkt nach Tiebreakkrimi gegen VC Gotha

10.12.2019 • 2. Bundesligen Autor: Johannes Thiel 1351 Ansichten

An mangelnder Unterstützung lag es nicht, dass am Ende die TuS Kriftel eine bittere Niederlage einstecken musste. Die Leistung des Teams war ebenfalls gut, aber erneut nutzten sie ihre Chancen nicht.

1 Punkt nach Tiebreakkrimi gegen VC Gotha - Foto: Marion Mittermeier

Foto: Marion Mittermeier

Eigentlich hatte alles gepasst um einen tollen Volleyballabend in der Krifteler Weingartenhalle zu erleben. Die Stimmung bei den Fans war gut, die Mannschaft gut vorbereitet und motiviert. Das zeigte sich gleich zu Beginn der Partie, Kriftel war hellwach und hoch konzentriert. Mit gutem Service, sicherer Annahme einer guten Block- Feldabwehr wurde schnell eine Führung erspielt (8:4). Eine kurze Phase mit einigen Fehlern im Angriff ermöglichte den Gästen bei 12:12 auszugleichen. Aber die TuS zeigte sich keineswegs verunsichert. Beim 17:14 hatten sie wieder Zugriff aufs Spiel und durch ein gutes side-out Spiel sicherten sich die Hausherren den ersten Durchgang.

Gotha gab sich allerdings nicht geschlagen. Schon bei einer 7:4 Führung schien sich eine Wende anzubahnen. Aber die Krifteler kämpften und spielten gut auf. Beim 12:10 war die Hoffnung da mit einer 2:0 Satzführung in die Pause zu gehen. In einer guten, ausgeglichenen Partie hielt der knappe Vorsprung der Gastgeber bis zum 21:19. Doch dann riss der Faden komplett. In allen Mannschaftsteilen wurde ein Fehler nach dem anderen produziert. Fünf Punkte in Folge ermöglichten den Thüringern vier Satzbälle, von denen der zweite genutzt wurde.

In der 10 Minuten Pause begeisterte die Wettkampfgruppe der Rhythmischen Sportgymnastinnen das Publikum. Zudem freuten sich einige Zuschauer über den Tombolagewinn eines Gutscheins für eine Massage bei unserem Physiotherapeuten Thomas Müller. Trainer Schön fand in der Kabine wohl die richtigen Worte. Kriftel begann furios, während die Thüringer etwas aus dem Tritt gekommen waren. Mit 12:7 wurde eine formidable Führung erspielt. Doch dann verließen alle guten Geister die Krifteler für einige Minuten. Diesmal waren es gar 9 Punkte in Folge, wo nichts aber auch gar nichts funktionierte. Doch erneut steckten die Krifteler nicht auf und glichen postwendend zum 16:16 aus. Die Freude hielt nicht lange an und die Jungs gerieten schnell wieder in Rückstand. Beim 21:22 wurde es noch mal spannend, aber die TuS nutzte ihre Chancen nicht, so dass Gotha mit 25:22 den Satz für sich entschied.

Die Zuschauer konnten sich gleich im folgenden Abschnitt davon überzeugen, dass das Mannschaftsgefüge an diesem Tag passte. Kriftel gab sich keineswegs auf. Von Beginn an gaben die Hausherren, aus einer sicheren Annahme und guter Abwehr agierend den Ton an. Zwar verlief der Satz zunächst ausgeglichen, doch die Fehler auf Gothaer Seite häuften sich und bei der zweiten technischen Auszeit hatte sich die TuS einen Vorsprung erspielt (16:13), den sie bis zum Satzende ausbauen konnten. Mit dem 25:19 glichen sie nach Sätzen aus und sicherten sich damit zumindest einen Punkt.

Der Tiebreak begann ebenso ausgeglichen wie zuvor die gesamte Partie. Beim 8:7 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. Nach dem 8:8 Ausgleich verpassten es die Krifteler sich den zweiten Punkt zu sichern. Gleich drei eigene Angriffe wurden nicht genutzt und sofort danach auch noch eine eigene Annahme verpatzt. Dies sollte den entscheidenden Vorteil für die Gäste bringen. Die Gastgeber rannten diesem Rückstand hinterher, holten auch ein Break auf, verpassten aber beim 13:14 den Ausgleich. Somit ging die TuS erneut als Verlierer vom Parkett, dies allerding erhobenen Hauptes, denn die Thüringer hatten zuvor doch einige Favoriten geschlagen.

Trainer Schön war trotz der vergebenen Chancen nicht unzufrieden: „Wir haben über weite Strecken gut mitgehalten. Leider haben wir uns am Ende wieder nicht belohnt. In einigen Phasen waren wir im Angriff nicht konsequent genug.“ Nun gilt es die Form zu konservieren und die Abläufe nochmals zu verbessern, denn die nächste Partie am kommenden Sonntag beim Meisterschaftsmitfavoriten SV Schwaig wird keinesfalls einfacher.
Die Blumengestecke der Firma Tropica sowie die MVP Medaillen sicherten sich Lauri Jylhä (Gold) und Jannik Weber (Silber).

 

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