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NawaRo bärenstark gegen die Wölfe aus Suhl

Bundesligen: NawaRo bärenstark gegen die Wölfe aus Suhl

10.11.2019 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 169 Ansichten

Ein Team mit Charakter, das hat NawaRo Straubing in dieser Saison. Denn auch ohne die kurzfristig erneut verletzt ausgefallene Libera Sophie Dreblow konnten die Niederbayern am Samstagabend das Heimspiel gegen den VfB Suhl mit 3:0 für sich entscheiden.

NawaRo startete zunächst etwas holprig in den ersten Satz. „Da musste ich noch schauen, ob mein Knie die Belastung als Libero aushält“, meinte Ersatzlibera Lisa Izquierdo nach dem Spiel. „Als ich gemerkt habe, dass es hält lief es dann.“ Und wie: Izquierdo bot eine starke Leistung auf der ungewohnten Position und sorgte mit Julia Schaefer und Ragni Steen Knudsen für eine stabile Annahme. Im Aufschlag konnte NawaRo seine Risikoaufschläge sehr oft ins Ziel bringen und so den Suhler Annahmeriegel ein ums andere Mal in arge Bedrängnis bringen. So konnte dann auch Straubings Block ein ums andere Mal zupacken. Insgesamt 13 direkte Blockpunkte und neun direkte Aufschlagpunkte gelangen NawaRo im Spiel.

Die Sätze eins und zwei verliefen dabei fast gleich. Am Anfang war Suhl etwas besser, doch je länger der Satz dauerte, desto deutlicher wurde der Vorsprung für NawaRo. Mit Aufschlagserien konnten sich die Niederbayern jeweils entscheidend absetzen. Im ersten Satz verkürzte am Ende Tereza Patockova – die im Vorjahr NawaRo fast im Alleingang besiegt hatte noch einmal – den Satzgewinn von NawaRo konnte sie aber nicht verhindern (25:20). Im zweiten Satz wurde es noch deutlicher (25:16). Der dritte Satz war lange Zeit ausgeglichen, doch ein paar Aufschlagfehler auf Seiten der Gäste – insgesamt waren es elf im Spiel – und der größere Siegeswille auf Seiten von NawaRo sorgten am Ende für einen 25:18 Satzerfolg.

Somit sicherte sich NawaRo einen 3:0 Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Das war heute eine richtig starke Leistung von uns“, freute sich Coach Benedikt Frank. „Die Mädels haben heute unseren Matchplan perfekt umgesetzt“, so der Coach. „Im Angriff haben wir aber noch ein paar Sachen gesehen, die wir verbessern können.“ Bereits am Mittwoch steht für NawaRo das nächste Schlüsselspiel der Saison an. Beim Tabellenneunten Schwarz-Weiß Erfurt kann NawaRo dann einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
Am Samstag geht es dann nahtlos weiter mit dem Derby gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Spielbeginn in der turmair Volleyballarena ist um 19.30 Uhr. Tickets für die Partie gibt es bereits an den Vorverkaufsstellen von okticket.de und auf der Homepage von NawaRo Straubing (www.nawaro-straubing.de).

 

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