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Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Alle VCW-Jugendteams für Deutsche Meisterschaften qualifiziert

Bundesligen: Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Alle VCW-Jugendteams für Deutsche Meisterschaften qualifiziert

16.04.2019 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 484 Ansichten

Großer Erfolg im Nachwuchsbereich des VC Wiesbaden: Alle Jugend-Volleyball-Teams des VCW, die eine Teilnahme an der Deutsche Meisterschaft in ihrer jeweiligen Altersklasse erreichen konnten, haben dies auch geschafft. Dass beim Volleyballclub Wiesbaden erfolgreiche Nachwuchsarbeit gemacht wird, kommt nicht von ungefähr.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Alle VCW-Jugendteams für Deutsche Meisterschaften qualifiziert - Foto: Detlef Gottwald

Foto: Detlef Gottwald

Mit Arne Kramer (U14, U15 und U16) und Raimund Jeuck (U18 und U20) hat der VCW zwei versierte Nachwuchstrainer in seinen Reihen, die ihre jeweiligen Teams in dieser Saison bereits zu Titel führen konnten. Die Erfolgsbilanz beeindruckt: So sind die Mannschaften der U14, U16, U18 und U20 jeweils Hessenmeister geworden. Die U14, U16 sowie die U18 haben den Südwestdeutschen Meistertitel noch oben drauf gepackt. Die U20 ist in diesem Wettbewerb Vizemeister geworden. Zugleich feierten U15, U16 II und U18 II einen hessischen Vize-Meister-Titel, die U18 und die U14 krönten sich zudem zum Hessen-Jugendpokalsieger.

„Das ist schon eine ansehnliche Erfolgsgeschichte“, zeigt sich der hauptamtliche VCW-Nachwuchstrainer Arne Kramer mit dem bislang Erreichten zufrieden. „Allerdings ist das auch alles andere als ein Selbstläufer. Daher ist es umso schöner, dass die akribische Arbeit von Spielerinnen und Trainern auch in diesem Jahr mit Titeln belohnt wird.“ Der Wiesbadener Volleyballclub zählt mit seinen Jugendteams in Hessen zwar stets zu den erfolgreichsten Vereinen, doch die Konkurrenz aus Biedenkopf und Heiligenstein seien bei der U14 und U16 diesmal besonders stark gewesen, so Kramer.

Bei der U18 und der U20 zählt die TG Bad Soden stets zu den Mitfavoriten in Hessen. Diesmal gelang es den von VCW-Nachwuchstrainer Raimund Jeuck betreuten Teams, die Konkurrenz auf Landesebene hinter sich zu lassen. Die anschließende Südwestdeutsche Meisterschaft konnte die U18, die durch VCW-Jugendnationalspielerin Anastasia Cekulaev unterstützt wurde, souverän für sich entscheiden. Die Dominanz, die der Wiesbadener Nachwuchs des Jahrgangs 2002/2003 dabei an den Tag legte, überraschte Jeuck nicht: „Dieser Jahrgang war bereits in den Vorjahren immer bei ihren Deutschen Meisterschaften vertreten. Die Spielerinnen bringen also nicht nur eine große Qualität, sondern auch eine gewisse Erfahrung mit.“ Etwas schwerer tat sich die U20 bei ihren Südwestdeutschen Meisterschaften. Sie unterlag der TG Bad Soden im Finale knapp im dritten Satz und wurde somit Vize-Meister. Dies reichte dennoch für eine DM-Qualifikation, weshalb die Erfolgsgeschichte des VCW in diesem Jahr perfekt ist.

Dies sei umso beeindruckender, weil man am hiesigen Standort nahezu ausschließlich mit Schülerinnen aus der Landeshauptstadt punktete, sagt Arne Kramer. „Das sind alles Wiesbadener Mädchen, denn wir sind kein Stützpunkt, der überregionale Talente an sich binden und fördern kann.“ Und Raimund Jeuck ergänzt: „Besonders in den Altersklassen U18 und U20 wird die Konkurrenz auf den Deutschen Meisterschaften durch die zunehmende Zentralisierung der guten Spielerinnen in Leistungszentren immer größer.“

Mit entsprechend realistischen Zielsetzungen gehen die Trainer mit ihren Teams in die nach Ostern beginnenden Deutschen Meisterschaften. Für die U18 und U20 sagt Jeuck: „Als quasi reine Vereinsmannschaften stellen wir den Anspruch an uns, unter den besten acht Teams einen Platz zu belegen.“ Arne Kramer sieht das für seine Mannschaften ähnlich: „Für die U14 ist es das erste Mal bei einem nationalen Wettkampf. Man wird erst vor Ort sehen, wo sich der VCW leistungsmäßig einsortiert.“ Mit Schwerin treffe man dort auf einen absoluten Ausnahmejahrgang. „Die U16 ist gut aufgestellt, so dass sie es durchaus bis ins Viertelfinale schaffen kann.“

Für alle VCW-Nachwuchs-Mannschaften gilt: Die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ist das absolute Saisonhighlight, das, worauf alle Spielerinnen die ganze Saison über hinarbeiten. Daher haben die nationalen Titelkämpfe einen ganz besonderen Stellenwert für die Motivation. „Unterm Strich zählt, dass sich die Spielerinnen sportlich entwickeln und Erfahrung sammeln können. Das ist wichtiger als jeder Titel“, sagt Arne Krame abschließend.

Terminübersicht:
Deutsche Meisterschaft U18: 27. bis 28. April in Potsdam
Deutsche Meisterschaft U16: 4. bis 5. Mai in Friedrichshafen
Deutsche Meisterschaft U20: 4. bis 5. Mai in Paderborn
Deutsche Meisterschaft U14: 18. bis 19. Mai in Kaufbeuren

 

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