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Wer schreibt die Schlagzeilen am Mittwoch?

Bundesligen: Wer schreibt die Schlagzeilen am Mittwoch?

09.04.2019 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 372 Ansichten

Es ist und bleibt eine besondere Saison für die Berlin Recycling Volleys. Nach einer Achterbahnfahrt durch die Hauptrunde und einer packenden ersten Playoff-Runde folgt nun das mit Spannung erwartete Duell mit den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching. Am Mittwoch (10. Apr um 19.00 Uhr) bestreiten die Berliner im Kampf um die Deutsche Meisterschaft erstmals ein Playoff-Halbfinale auf österreichischem Boden und dort wartet ein Gegner, der in dieser Spielzeit immer wieder neue Schlagzeilen liefert.

Wer schreibt die Schlagzeilen am Mittwoch? - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

In maximal fünf Matches ermitteln die BR Volleys und die AlpenVolleys Haching einen der beiden Finalisten 2019. Dabei gehen die Gipfelstürmer aus dem Alpenraum als Zweitplatzierter der Normalrunde mit dem Vorteil ins Rennen, potenziell einmal mehr Heimrecht zu haben. So findet das erste Aufeinandertreffen in der Innsbrucker Olympiahalle statt, wo die Gastgeber vor drei Tagen den Halbfinaleinzug perfekt machten.

Bei den AlpenVolleys ging es im Viertelfinale nämlich ähnlich hoch her wie bei den Hauptstädtern. Spiel eins wurde daheim souverän gegen die WWK Volleys Herrsching mit 3:0 gewonnen, dann ging das zweite Duell mit den Lederhosen knapp 2:3 verloren. Kurios hierbei: Auf dem Papier hatten die Herrschinger Heimrecht, mussten aber in die nahegelegene Bayernwerk Arena nach Haching ausweichen, wo sonst die AlpenVolleys regelmäßig Heimspiele austragen. Nach der vermeidbaren Niederlage gegen den Lokalkontrahenten nahm Manager Hannes Kronthaler im Interview mit der Süddeutschen Zeitung kein Blatt vor den Mund: „Ich bin doch kein Mensch, der Profis acht Monate lang ihr Gehalt bezahlt, um nach sieben Monaten auszuscheiden. Und Trainingsweltmeister konnte ich sowieso noch nie leiden.“

Diese und weitere unverblümte Äußerungen zeigten Wirkung. Auf die markigen Worte aus der Chefetage reagierte die Mannschaft in Spiel drei und ließ sich auch von einem verlorenen Auftaktsatz nicht aus ihrer Ruhe bringen. Am Ende standen ein 3:1-Heimsieg gegen leidenschaftlich kämpfende Herrschinger und der Halbfinaleinzug zu Buche. Hinzu kam: Der zuvor öffentlich gescholtene Außenangreifer Hugo de Leon wurde im Verlaufe des Matches durch Kronthaler-Sohn Niklas ersetzt und ausgerechnet der spielte groß auf.

In der Hauptstadt ging man mit der Situation nach dem ebenfalls im Tiebreak verlorenen Spiel zwei in Düren etwas ruhiger um. Der Ernst der Lage war dennoch allen bewusst und so trat das BR Volleys Team vor mehr als 4.000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle beim Entscheidungsmatch am Sonntag auch auf, nämlich fest entschlossen zu siegen. Diese geballte Willenskraft verkörperten unter anderem Sebastian Kühner und Kyle Russell, die von der Reservebank kommend immens wichtige Impulse setzten. Mit ihrer Energie wurde der spielentscheidende zweite Satz noch gedreht und anschließend das Halbfinalticket gebucht.

Was die BR Volleys nun erwartet, weiß der US-Amerikaner Russell genau: „Dass die Hachinger sehr gut sind, hat die Mannschaft während der gesamten Hauptrunde bewiesen. Die AlpenVolleys sind physisch ähnlich stark wie Düren. Aber wir haben im Heimspiel im Februar den Schlüssel gefunden, dieses Team zu besiegen. Das muss uns jetzt mindestens einmal auch auswärts gelingen, bestenfalls schon am Mittwochabend.“ Mit Haching kommt auf die Berliner der nächste Gegner mit großer individueller Qualität zu, der lange Zeit die Bundesligatabelle anführte, bevor Friedrichshafen im Endspurt noch vorbeizog. Gegen die BR Volleys lautet die Saisonbilanz 1:1. Beide Mannschaften demonstrierten in diesen Duellen ihre Heimstärke und gewannen jeweils 3:0. „Ich glaube, es gibt in diesem Playoff-Halbfinale keinen Favoriten. Diese Serie kann lang werden, aber ein guter Start wäre natürlich trotzdem wertvoll für uns“, weiß Cheftrainer Cedric Enard.

In Innsbruck dürfte die Berliner eine schöne Kulisse erwarten. Und damit ist nicht der Blick aus dem Inntal auf die Berggipfel gemeint. Die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft hofft morgen Abend auf einen Zuschauer-Saisonrekord in der Olympiahalle. Unter den zahlreichen Besuchern werden auch wieder einige "7. Männer" (und Frauen) sein, die den weiten Weg in das Nachbarland auf sich nehmen, um ihr BR Volleys Team zu unterstützen. Derweil kann beim Public Viewing der "VolleyTigers" im Billiard International (in der Knesebeckstr. 38-49) beobachtet werden, wer die Schlagzeilen des Auftaktspiels der Serie schreibt (live auf www.sporttotal.tv).

 

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