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Starke Leistung reicht dem VT Hamburg nicht zum Punktgewinn

2. Bundesligen: Starke Leistung reicht dem VT Hamburg nicht zum Punktgewinn

07.04.2019 • 2. Bundesligen • Autor: Stephan Lehmann 744 Ansichten

Das Volleyball-Team Hamburg hat das letzte Heimspiel der Saison gegen den Meister Skurios Volleys Borken, trotz einer starken kämpferischen Leistung, vor 562 Zuschauern mit 1-3 (21-25, 26-24, 19-25 13-25) verloren. Durch die Niederlage rutschten die Hamburgerinnen auf den vorletzten Tabellenplatz und ist nun von den Ergebnissen der Sportfreunde Aligse abhängig und benötigen selbst einen Sieg im letzten Spiel beim BBSC Berlin, um den Abstieg noch verhindern zu können.

Starke Leistung reicht dem VT Hamburg nicht zum Punktgewinn - Foto: VTH/Lehmann

- Anna Jungjohann und Stina Schimmler blocken den Angriff der Skurios (Foto: VTH/Lehmann)

Das Team von Helmut von Soosten stemmte sich von Beginn an gegen die von vielen vor dem Spiel erwartete Niederlage und riss die eigenen Fans mit, die das Team ihrerseits lautstark unterstützten.
Mit 25-21 sicherten sich die Gäste den ersten Durchgang und hatten beim Stand von 24-21 sogar schon drei Satzbälle im zweiten Satz. Doch die Hamburgerinnen wehrten sich mit Händen und Füßen gegen den Satzverlust. Svea Frobel, die später auch zur besten Spielerin ihres Teams gewählt wurde, rettete den Ball mit dem Fuß und machte anschließend den Punkt zum 24-24. Auch die nächsten beiden Punkte gingen an das Volleyball-Team Hamburg, das somit zum 1-1 ausgleichen konnte!

Gleich zu Beginn des dritten Satzes zeigten die Skurios Volleys, warum sie in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Mit zielstrebigem Spiel zogen die Borkenerinnen Punkt um Punkt davon, gewannen den Satz mit 25-19 und ließen auch im vierten Satz keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch im 23. Saisonspiel ungeschlagen bleiben würden. Mit 25-13 ging auch der 4. Satz an die Gäste, die somit ihre weiße Weste wahren konnten.

Auch wenn er natürlich gerne einen Punkt mitgenommen hätte, war VTH-Trainer Helmut von Soosten dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Moral der Mannschaft stimmt. Wir haben teilweise große Rückstände aufholen können. Wir konnten auch enge Spielsituationen für uns entscheiden können und haben nie aufgegeben. Dennoch glaube ich, dass wir besser Volleyball spielen können, zumal heute nicht alle Spielerinnen ihren besten Tag hatten. Wenn wir es hinbekommen, dass alle ihre Topleistung bringen, dann bin ich für das Spiel in Berlin sehr zuversichtlich.“

 

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