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Nichts zu holen in Berlin

Bundesligen: Nichts zu holen in Berlin

21.02.2019 • Bundesligen • Autor: HYPO TIROL AlpenVolleys 434 Ansichten

Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching verlieren das Gipfeltreffen beim Meister klar mit 3:0 (25:21/25:15/31:29) in der mit 4.392 gefüllten Max Schmeling Halle, bleiben aber auf Grund der gewonnenen Spiele an der Tabellenspitze. Die Berlin RECYCLING VOLLEYS spielten an diesem Tag, angeführt vom russischen Zuspieler Sergej Grankin, wohl ihr bestes Spiel in der heurigen Saison.

Viel hatten sie sich vorgenommen, die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching beim Gipfeltreffen gegen den amtierenden deutschen Meister in der Max-Schmeling Halle in Berlin. Zumindest einen Punkt wollte man aus dem Volleyballtempel mit nach Hause nehmen.

Schon im ersten Satz sah man, dass die Berlin Recycling Volleys den Sieg unbedingt haben wollten. Mit einem Punktevorsprung von 5:2 setzte sich Berlin relativ schnell ab. Die zwei Punkte der AlpenVolleys resultierten aus zwei Servicefehlern. Dann fingen sich die Gäste und konnten zum 7:7 ausgleichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum Stand von 13:13. Dann drehte der Meister die Schlagzahl auf "Maximum" und holte sich den ersten Durchgang mit 25:21.

Im zweiten Satz konnten die AlpenVolleys beim Stand von 8:9 das erste Mal die Führung an sich reißen, aber durch zu viele Eigenfehler konnten die Gäste den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Berlin spielte sich in einen wahren Spielrausch und fertigte die Mannen von Headcoach Stefan Chrtiansky doch deutlich mit 25:15 ab.

Es war bei weitem nicht die beste Leistung, die die AlpenVolleys heute gezeigt haben. Was sie wirklich können, konnte man annähernd im dritten Satz erahnen. Nach einem Ass von Sergei Grankin, dem wertvollsten Spieler der Berlin RECYCLING Volleys, stand die Mannschaft von Headcoach Stefan Chrtiansky beim Stand von 24:23 vor der erwarteten Niederlage. Die Gäste wehrten sich aber und hätten bei 26:27 den Satz für sich entscheiden können. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsgerichts brachte aber wieder den Ausgleich für die Hausherren. Den vierten Matchball verwerteten die Berliner eiskalt zum 31:29.

Stefan Chrtiansky: "Wir haben heute nicht unsere Leistung gebracht. Die Leistungsträger haben heute alle ausgelassen. Berlin hat heute sensationell gespielt. Ihr neuer Aufspieler Sergej Grankin war nur sehr schwer auszurechnen, das war unter anderem ausschlaggebend für die Niederlage.“

Jetzt heißt es für die AlpenVolleys: „Aufstehen, Krönchen richten" und dann mit vollem Elan am 2. März gegen den VfB Friedrichshafen aufzulaufen.

 

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