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Niederlage gegen den Vizemeister beim Schwabenderby

Bundesligen: Niederlage gegen den Vizemeister beim Schwabenderby

20.01.2019 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 387 Ansichten

Kapitän Idner Martins musste sich das Spiel bei seinem ehemaligen Club vom Bildschirm aus anschauen: Im Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin hatte sich Martins eine Verletzung an der linken Hand zugezogen und konnte somit nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Er fuhr erst gar nicht mit an den Bodensee. Neben ihm fehlte auch Zuspieler Jan Röling weiterhin verletzungsbedingt. TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger setzte im Auswärtsspiel auf nahezu die gleiche Startformation wie jüngst beim Heimsieg gegen den VCO. Lediglich Hannes Elsäßer rückte für Johannes Schief auf die Libero Position.

Knapper erster Satz

Der VfB ließ von Beginn an die Muskeln spielen und zeigte, wer der Herr im Haus ist. Zuspieler Jannis Hopt: „Wir haben womöglich zu verhalten angefangen und haben uns dann beeindrucken lassen vom Aufschlagspiel des Gegners.“ Zur zweiten technischen Auszeit stand die Mannschaft vom Bodensee, die unter der Woche noch in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg angetreten war und mit 0:3 verlor, schon mit 16:9 in Führung und entschied den ersten Satz folglich mit 25:15 für sich.

TVR verbessert in Satz zwei

Ein ähnlicher Spielverlauf zeigte sich im zweiten Durchgang. Die Domstädter hatten den Gegner nun zwar besser unter Kontrolle, auf der Spielstandstafel wurde das allerdings nicht erkennbar (8:4, 16:12). Die Annahme mit Aushilfslibero David Sossenheimer, der für den verletzten Markus Steuerwald spielte, stand sicher und der VfB sorgte mit dem 25:18 für die Vorentscheidung.

Führung im dritten Satz

Im dritten Satz der Partie konnte der TVR die Mannschaft um Weltmeistertrainer Vital Heynen ärgern. Jannis Hopt, der nach seiner Verletzung immer besser in Schwung kommt, zeigte ein variables Zuspiel. Die im zweiten Durchgang eingewechselten Mathäus Jurkovics, Johannes Mönnich und Johannes Schief machten allesamt ihre Sache gut. Allerdings sollte es wieder nicht für einen Satzgewinn gegen Friedrichshafen reichen (25:23). Auf den TVR wartet nächsten Sonntag (27.01.2019, 17 Uhr Bayerwerk Sportarena Haching) ein weiteres schweres Auswärtsspiel. Es geht zum Tabellenführer nach Haching, der bisher erst ein einziges Spiel abgeben musste.

 

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