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Netzhoppers SolWo Königspark KW ärgern den VfB Friedrichshafen

Bundesligen: Netzhoppers SolWo Königspark KW ärgern den VfB Friedrichshafen

30.12.2018 • Bundesligen • Autor: Britta Wersinger 989 Ansichten

Ein ganz besonderes Match war es für Netzhoppers-Außenangreifer Jan Jalowietzki – der mit einem Muskelfaserriss im Hintern gespielt hatte – denn er wurde in Friedrichshafen geboren und durchlief den kompletten Nachwuchsbereich beim VfB. „Es war überhaupt das erste Mal, dass ich gegen meinen Heimatverein eine Partie in der Bundesliga bestritt. Trotz meiner im Training erlittenen Verletzung wollte ich es mir nicht nehmen lassen, gegen den VfB im Kader zu stehen. Ich denke, wir haben lange Zeit auf Augenhöhe agiert, nur in den entscheidenden Satzphasen zeigte sich die ganze Klasse von Friedrichshafen“, erkannte Jalowietzki.

Netzhoppers SolWo Königspark KW ärgern den VfB Friedrichshafen - Foto: Gerrie Rebsch

Foto: Gerrie Rebsch

Ihren stärksten Satz in der bisherigen Saison zeigten die Netzhoppers zu Beginn der Begegnung. Mit druckvollen Aufschlägen wurde Gästelibero Markus Steuerwald vor erheblichen Problemen gestellt. Bis zum 7:7 konnte sich kein Team so richtig absetzen. Dann jedoch nahmen die Dahmeländer mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans im Rücken das Zepter in die Hand und konnten sich über die Zwischenstände 11:9, 18:16 und 22:18 ihren ersten Satzball herausarbeiten. Diesen nutzte Kenneth Rooney zum 25:21 eiskalt aus. Der Kanadier hatte gegen den VfB eine 100-prozentige Angriffsquote zu verzeichnen, denn alle seine elf Versuche landeten erfolgreich im Feld der Baden-Württemberger.

Im zweiten Durchgang setzte sich die Mannschaft von Weltmeistercoach Vital Heinen beim 13:9 das erste Mal mit vier Zählern ab. Dieser Vorsprung wurde zum Ende hin auf fünf Punkte ausgebaut, sodass beim 25:19 der Satzausgleich hergestellt wurde. Den Beginn des dritten Spielabschnittes verschliefen die Gastgeber total. Innerhalb weniger Minuten setzten sich die Süddeutschen auf 9:2 ab. „In dieser Phase lief bei uns überhaupt nichts zusammen“, ärgerte sich Zuspieler Luke Herr. Mit einem enormen Kraftakt kamen die Netzhoppers zwar bis auf zwei Punkte heran (20:22), doch mit ihrer ganzen Klasse verwalteten die Gäste im Stile einer Spitzenmannschaft ihren Vorsprung. Mit 25:21 holte sich das Heynen-Team Durchgang Nummer drei. Im vierten Satz mobilisierten die Brandenburger ihre letzten Kraftreserven. Bis zum 6:6 waren sie dem haushohen Favoriten noch ein ebenbürtiger Gegner. Doch dann häuften sich die eigenen Fehler am Netz und in der Annahme. Dadurch fiel es dem VfB relativ leicht, mit einer durchschnittlichen Leistung sich auch diesen Abschnitt mit 25:20 zu holen.

 

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